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Dax-Anleger trotz Ifo-Anstieg vorsichtig - Lagarde treibt Euro

23.05.2022 | 13:21
ARCHIV: Das DAX-Logo auf dem Handelsparkett der Börse in Frankfurt, Deutschland, 29. Dezember 2017.

Frankfurt (Reuters) - Die Aussicht auf bald steigende Zinsen im Euroraum haben der Gemeinschaftswährung zu Wochenbeginn ordentlich Schwung verliehen.

Der zuletzt gebeutelte Euro näherte sich wieder der Marke von 1,07 Dollar. Am deutschen Aktienmarkt konnte der Dax trotz eines unerwarteten Anstiegs des Ifo-Index' anfänglich deutlichen Gewinne nicht halten und notierte am Mittag noch 0,5 Prozent fester bei 14.056 Zählern.

"Der deutsche Aktienindex ist aktuell vergleichbar mit einem Flugzeug, das zu viel Gepäck geladen hat," sagte Jochen Stanzl von CMC Markets. "Es gibt immer wieder Versuche, abzuheben, die dann aber scheitern." Das Gepäck, das die Anleger mit sich herumschleppten, reiche von Lieferengpässen, hoher Inflation, einer geldpolitischen Wende und der Angst, dass alles zusammen am Ende eine Rezession auslösen könnte.

So konnten die Investoren auch der im Mai aufgehellten Stimmung der deutschen Wirtschaft nicht viel Positives abgewinnen. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg von 91,9 auf 93,0 Punkte. Volkswirte hatten einen Rückgang auf 91,4 erwartet. "Die Lage ist gut, die Risiken bleiben", sagte DekaBank-Ökonom Andreas Scheuerle. "Noch läuft die Konjunktur dank der Nachholeffekte nach dem Ende der Corona-Restriktionen. Dies überlagert aktuell Probleme an anderen Stellen."

EURO STEIGT AUF VIER-WOCHEN-HOCH

Neben der wirtschaftlichen Lage sorgte zu Wochenbeginn auch die nahende Zinswende im Euroraum für reichlich Gesprächsstoff. Nach den Worten von EZB-Präsidentin Christine Lagarde wird die EZB wohl noch im Sommer den Negativzinsen ein Ende bereiten. "Ausgehend von den derzeitigen Aussichten werden wir wahrscheinlich in der Lage sein, die negativen Zinssätze bis zum Ende des dritten Quartals zu beenden", schrieb Lagarde in einem Blogbeitrag auf der EZB-Website. Der Euro verteuerte sich in der Spitze um 1,2 Prozent auf ein Vier-Wochen-Hoch von 1,0687 Dollar. Die Renditen der zehnjährigen deutschen Bundesanleihen kletterten um zwei Basispunkte auf 0,97 Prozent. Die Spekulationen auf steigende Zinsen im Euro-Raum blieben präsent, kommentierten die Analysten der Helaba. Angesichts der hohen Inflation gehen die meisten Volkswirte inzwischen davon aus, dass die Notenbank im Juli die Zügel anzieht. Bundesbank-Präsident Joachim Nagel hat jüngst gesagt, nach einer ersten Zinsanhebung im Euro-Raum könnten aus seiner Sicht schnell weitere Erhöhungen folgen.

ANVISIERTE KOMPLETTÜBERNAHME TREIBT SIEMENS GAMESA

Auf der Unternehmensseite ging es bei Siemens Gamesa hoch her. Die anvisierte Komplettübernahme durch Siemens Energy trieb die Aktien an der Madrider Börse um 6,7 Prozent auf 17,86 Euro. Siemens Energy notierten im MDax anfänglich 3,7 Prozent fester, rutschten dann aber gut ein Prozent ins Minus. Das Unternehmen will seine spanische Windkraft-Tochter komplett schlucken und bietet dafür 18,05 Euro je Aktie in bar. Siemens-Energy-Chef Christian Bruch hofft, das Sorgenkind enger an die Kandare nehmen zu können und dessen Sanierung zu beschleunigen. Dieser Schritt ergebe strategisch Sinn, urteilen die Analysten der Credit Suisse.

Im SDax zündeten Euroshop-Aktien nach dem Übernahmeangebot von Großaktionär Alexander Otto und dem US-Finanzinvestor Oaktree Capital ein Kursfeuerwerk. Die Titel des Shoppingcenter-Investors kletterten im SDax um bis zu 44 Prozent auf 22,50 Euro und waren damit so teuer wie seit rund zwei Jahren nicht mehr. "An der M&A-Front war es zuletzt ruhig geworden. Doch nun scheint Bewegung ins Spiel zu kommen", sagte Christian Henke vom Broker IG Markets.

Im Dax standen die Aktien der Deutschen Bank mit einem Plus von vier Prozent an der Spitze des Leitindex. Seit Jahresbeginn haben die Titel gut 15 Prozent an Wert verloren. Der Dax selbst kommt im selben Zeitraum auf ein Minus von zwölf Prozent.

(Bericht von Daniela Pegna, redigiert von Ralf Bode. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com)


© Reuters 2022
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