Ark Investment Management unter der Leitung von Cathie Wood hat Vorschläge für vier neue Exchange-Traded Funds (ETFs) eingereicht, die darauf abzielen, potenzielle Verluste im Flaggschifffonds ARK Innovation abzufedern.
Mit diesen ETFs steigt Ark erstmals in den Markt der sogenannten Buffer-ETFs ein. In diesem Segment nutzen Fonds Optionen, um Verluste zu begrenzen, während die Gewinne gedeckelt werden. Die Strategie, die bereits von Unternehmen wie BlackRock, Allianz und Innovator angewendet wird, erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei Anlegern, die in volatilen Märkten nach Schutz suchen.
Laut einer Einreichung bei der US-Börsenaufsicht SEC in der vergangenen Woche sollen die geplanten Fonds - ARK Q1 Defined Innovation ETF, ARK Q2 Defined Innovation ETF, ARK Q3 Defined Innovation ETF und ARK Q4 Defined Innovation ETF - jeweils auf einem rollierenden Zwölf-Monats-Zyklus laufen, der im Januar, April, Juli beziehungsweise Oktober beginnt.
Jeder dieser Fonds soll einen Kursrückgang im ARK Innovation ETF auf maximal 50% begrenzen. Gewinne werden hingegen nur dann weitergegeben, wenn der ETF um mehr als etwa 5% steigt.
Die Initiative erfolgt vor dem Hintergrund der von US-Präsident Donald Trump ausgelösten Zollauseinandersetzungen, die die Märkte verunsichert und die Volatilität erhöht haben, obwohl seine Politik voraussichtlich den Beteiligungen des Fonds zugutekommen wird.
Zu den größten Positionen des ARK Innovation ETF gehören laut LSEG-Daten der Elektroautohersteller Tesla, die Kryptobörse Coinbase und die Handelsplattform Robinhood.
Seit Jahresbeginn liegt der Fonds rund 24% im Plus, während der S&P 500 Index im gleichen Zeitraum um etwa 6% gestiegen ist.

















