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ANALYSE/Im Netz wird die Inflation zum Problem für die Händler

26.09.2022 | 10:35

Von Carol Ryan

LONDON (Dow Jones)--Für Konsumenten, die online einkaufen, ist die Inflation derzeit kein großes Problem - wohl aber für Anbieter und besonders jene, die sich den Ruf erworben haben, besonders günstig zu sein.

Die Preise steigen im Netz deutlich langsamer als im übrigen Einzelhandel. Während der Pandemie konnten die Unternehmen des E-Commerce zwar etwas mehr verlangen, weil der stationäre Handel vielfachen geschlossen hatte und die Nachfrage nach vielen Waren in die Höhe schoss. Nun jedoch wankt die Preissetzungsmacht der Anbieter.

Im August stiegen online in den USA die Preise um 0,4 Prozent im Jahresvergleich, wie aus dem Adobe Digital Price Index hervorgeht. Die Gesamtinflation belief sich zugleich auf 8,3 Prozent und die Kerninflation ohne Lebensmittel und Energie sogar nur auf 6,3 Prozent.

Onlinehändler haben niedrige Preise anfänglich erfolgreich für eingesetzt, um Kunden von der Konkurrenz im stationären Handel abzuwerben. Inzwischen herrscht intensiver Wettbewerb unter den Onlineanbietern selbst. Einfache Suchen potenzieller Kunden auf einer Vielzahl von Websites veranlasst aktuell Verkäufer, ihre Preise zu senken oder Rabattcodes anzubieten. Einzelhändler, die sowohl stationär als auch über das Netz verkaufen, können ihre Website-Plattformen überdies dazu nutzen, Lagerbestände mit einem Preisnachlass loszuwerden, was den Ruf des Internets als Ort für die besten Schnäppchen gefestigt hat.

Gerade Produktkategorien, bei denen es häufig zu Neuerungen kommt, zeigen deflationäre Preistendenzen. Aktuellere Versionen eines Produkts drücken dann den Preis der Vorgängerserie, sagte Analyst Vivek Pandya von Adobe Digital Insights. Bei Elektronikartikeln, die stärker als andere Waren online verkauft werden, gibt es seit mindestens 2014 eine deflationäre Tendenz.

 Online-Händler verlieren derzeit Marktanteile 

Während der Kauf über das Internet dadurch für preisbewusste Verbraucher eigentlich attraktiver werden sollte, verlieren E-Commerce-Anbieter derzeit Marktanteile. Im vergangenen Monat wurden 24 Prozent der Einzelhandelsumsätze in Großbritannien online getätigt, gegenüber einem Spitzenwert von 38 Prozent Anfang 2021. Darin spiegelt sich vor allem die Rückkehr zu normalen Einkaufsverhalten wider, nachdem in der Pandemie ein sprunghafter Anstieg der Onlinekäufe zu verzeichnen war. Aber auch die Bestellungen sind rückläufig. Europas größte reine Online-Modemarken, Zalando und Asos, erwarten für das laufende Geschäftsjahr lediglich 2 Prozent Umsatzwachstum.

Rein digitalen Marken fällt es schwerer, die steigenden Kosten bei schwacher Nachfrage auszugleichen. Steigende Transport- und Logistikkosten belasten sie stärker als solche Konkurrenten, die auch über ein stationäres Filialnetz verfügen. Bei der Auslieferung von Waren machen sich der teurere Treibstoff und die Lohnsteigerungen von Kurieren zunehmend bemerkbar. Laut einer Studie von Deutsche Bank Research belaufen sich die Kosten für die Hauszustellung auf 10 bis 15 Prozent des Umsatzes einer E-Commerce-Marke, verglichen mit 2 bis 3 Prozent, die dafür fällig werden, dass Ware per Lkw in ein Geschäft geliefert wird.

Eine Welle von Gewinnwarnungen könnte unter Online-Händlern in Bewegung kommen. Am vergangenen Freitag stellte sich die britische Möbelmarke Made.com nur 15 Monate nach ihrem Börsengang zum Verkauf, nachdem sie ihre Gewinnprognose in diesem Jahr bereits drei Mal senken musste. Der Modehändler Zalando führte in weiteren Ländern Mindestbestellwerte ein, um die rapide schrumpfenden betrieblichen Margen aufzufangen.

E-Commerce-Aktien sind in jüngster Zeit aus der Mode gekommen: Die Aktien von Asos und Zalando fielen in diesem Jahr um mehr als 70 Prozent. Wenn angesichts hoher Inflation vermehrt Kunden online nach Schnäppchen suchen, könnten sich ihre Marktanteile erholen. So weist Adam Cochrane von der Deutschen Bank darauf hin, dass die vermehrt zu beobachtende Option "Jetzt kaufen - später bezahlen" Verbraucher im Zweifelsfalle dazu bewegen könnte, online einzukaufen, statt ihr Geld auf einen Schlag in einem Geschäft auszugeben.

Im Moment jedoch liegen die Anleger wohl nicht falsch, wenn sie glauben, dass sie jenseits der E-Commerce-Branche die besseren Schnäppchen machen können.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/rer/rio

(END) Dow Jones Newswires

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