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Hella will weniger abhängig von Autos sein - andere Sektoren im Fokus

26.10.2020 | 09:33

MÜNCHEN/LIPPSTADT (dpa-AFX) - Der Autozulieferer Hella will seine Abhängigkeit vom in Turbulenzen steckenden Autosektor verringern. Dazu suche das Unternehmen nach weiteren Zukäufen außerhalb dieses Bereichs, sagte Firmenchef Rolf Breidenbach der "Automobilwoche". "Das können kleinere Aktivitäten sein, aber auch Akquisitionen in dreistelliger Millionenhöhe. Das ist ein Bereich, den wir uns zutrauen". Eine milliardenschwere Übernahme wäre hingegen nicht die Kragenweite von Hella, sagte der Manager weiter. "Wir wollen uns nicht übernehmen."

Kurz nach Handelsbeginn am Montagmorgen lag die Hella-Aktie rund drei Prozent im Minus. Im laufenden Jahr haben die Titel rund 18 Prozent an Wert eingebüßt, auf längere Sicht sieht es mit einem Plus von rund 10 Prozent in den zurückliegenden 5 Jahren dagegen besser aus.

Bei Licht- und Elektronikkomponenten außerhalb der Autobranche sieht Hella weitere Wachstumsmöglichkeiten. "Insbesondere im Bereich Sensorik. Es könnte also sein, dass es mittelfristig zu solchen Transaktionen kommt", sagte Breidenbach dem Blatt. Der Zulieferer kann auf ein Finanzpolster von rund zwei Milliarden Euro zurückgreifen, unter anderem hatte Hella kürzlich den Bereich Software für Frontkameras für gut 100 Millionen Euro an Volkswagen verkauft.

Breidenbach begründete den Ausstieg aus dem Geschäft mit Frontkamerasoftware Ende September damit, dass der Konzern stets die strategischen Eckpfeiler Technologieführerschaft, Marktführerschaft sowie die Erfüllung bestimmter finanzieller Kennzahlen im Blick habe. "Wenn wir eines dieser drei Kriterien mit einem Produkt nicht nachhaltig erreichen können, verfolgen wir die entsprechenden Geschäftsaktivitäten nicht weiter", erklärte er damals. Um seine Ziele dauerhaft zu erreichen, hätte Hella im Bereich Frontkamerasoftware "außerordentlich hohe Investitionen verbunden mit einem großen unternehmerischen Risiko" tätigen müssen.

Der Fokus gelte vor allem "Dingen, die wir jetzt für extrem erfolgreich halten. Bei Technologien, wo wir eher verzögerte Entwicklungen sehen - und dazu gehört Lidar, halten wir uns lieber zurück", sagte Breidenbach nun der "Automobilwoche". Bei Lidar habe sich der Markt geändert. Damit können Objekte erkannt werden und die Abstände zu ihnen gemessen werden. Allerdings wird diese Technologie erst in höheren Leveln des autonomen Fahrens breiter eingesetzt. Derzeit seien eher Lösungen für Assistenzsysteme der Level 2 bis 3 und weniger im Bereich Level 4 bis 5 gefragt.

Breidenbach setzt große Hoffnungen in die Zukunftstrends Elektrifizierung sowie assistiertes und autonomes Fahren und sieht Hella in diesen Feldern gut aufgestellt. Allerdings litt der Licht- und Elektronikspezialist auch im ersten Quartal seines neuen Geschäftsjahres 2020/2021 unter den Folgen der Corona-Krise und hatte die Pandemie und die anhaltende Schwäche der Automärkte bereits im vergangenen Geschäftsjahr (Ende Mai) deutlich zu spüren bekommen. Wegen der Belastungen durch die Corona-Krise hatte der Autozulieferer seinen Sparkurs kürzlich zudem verschärft und baut Hunderte Stellen ab.

Ungeachtet dessen wirkt Breidenbach mittlerweile insgesamt wieder etwas zuversichtlicher. Die Anzeichen für eine gewisse Markterholung im Laufe des aktuellen Geschäftsjahres hätten sich zuletzt weiter verdichtet, sagte er kürzlich. Doch er unterstrich auch die anhaltenden Unwägbarkeiten durch die Viruskrise. Der Konzern sei bei seinem Ausblick wegen der begrenzten Sichtbarkeit der weiteren Entwicklungen eher vorsichtig, so der Manager im September.

Das westfälische Unternehmen Hella ist vor allem für seine Scheinwerfer bekannt. Produkte der Lippstädter sind in vielen Wagen verbaut. Die Autoindustrie setzt aber nicht nur in großem Stil auf die Scheinwerfer, sondern etwa auch auf Heckleuchten, Innenraum-Lampen, Kamerasoftware und Radarsensoren des Konzerns./eas/mne/stk


© dpa-AFX 2020
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