Einloggen
E-Mail
Passwort
Passwort anzeigen
Merken
Passwort vergessen?
Watchlisten für Ihre Werte
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON
  1. Startseite
  2. Aktien
  3. Vereinigtes Königreich
  4. LIQUIDNET SYSTEMS
  5. Volkswagen AG
  6. News
  7. Übersicht
    VW   DE0007664005   766400

VOLKSWAGEN AG

(766400)
  Bericht
ÜbersichtNewsRatingsTermineUnternehmenFinanzenAnalystenschätzungenRevisionen 
ÜbersichtAlle NewsAnalystenempfehlungenAndere SprachenPressemitteilungenOffizielle PublikationenBranchen-News

Presse: Volkswagen prüft Porsche-Börsengang - Aktien legen deutlich zu

07.12.2021 | 18:51

DÜSSELDORF (awp international) - Der Volkswagen -Konzern arbeitet laut einem Pressebericht weiter an einem möglichen Börsengang der Sportwagentochter Porsche AG. Europas grösster Autobauer bereite unter dem Projektnamen "Phönix" ein Listing vor, um Kapital für den Konzernumbau hin zur Elektromobilität einzunehmen, berichtete das "Handelsblatt" ("HB") am Dienstag unter Berufung auf Unternehmenskreise und das Umfeld der Eigentümer. Die Familien Porsche und Piëch stünden als Käufer von Anteilen bereit, hiess es weiter. Die zuletzt unter Druck geratene Vorzugsaktie von VW und das Papier der Holding Porsche SE legten daraufhin deutlich zu.

Die Familien haben ihre Stimmrechtsmehrheit am VW -Konzern in der Dachholding Porsche Automobil Holding SE (PSE) gebündelt - nicht zu verwechseln mit dem Sportwagenbauer selbst. Für den Erwerb von Anteilen an dem Autobauer Porsche AG könnten sie laut "HB" einen Teil ihrer Anteile am Volkswagen-Konzern verkaufen. Die Porsche SE hält 53,3 Prozent der Stammaktien bei VW. Denkbar sei sogar, dass die Familien die Mehrheit an VW abgeben könnten, hiess es in der Zeitung - sie dürften in dem Fall aber vor dem Land Niedersachsen (20 Prozent) grösster Aktionär bleiben. Ein Sprecher der Familien bezeichnete die Informationen als "reine Spekulation". Der VW-Konzern war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Die in den vergangenen Wochen und Monaten schlecht gelaufene VW-Vorzugsaktie sprang nach der Nachricht in die Höhe und schloss mit 8,6 Prozent im Plus bei 185 Euro. Die ebenfalls im Dax notierten Vorzugsanteile der Porsche SE gewannen 8,5 Prozent auf 81,52 Euro. Beide Aktien liegen damit aber noch deutlich unter ihren Hochs in diesem Jahr.

Die schon lange schwelenden Spekulationen über einen Börsengang der Porsche AG haben sich in diesem Jahr wieder intensiviert. Dem Vernehmen nach wollen die Eigentümerfamilien wieder mehr Zugriff auf den Porsche-Autobauer erreichen - der im Zuge des Übernahmekampfs zwischen Porsche und Volkswagen zur Zeit der Finanzkrise 2008/2009 unter das Konzerndach von Volkswagen geraten war und damit seine Eigenständigkeit verlor. Im Gegenzug erhielten die Familien damals die Mehrheit am Wolfsburger Konzerngebilde.

Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen, schrieb das "Handelsblatt". Es seien zwar schon mehrere Banken und Berater in der Sache aktiv, doch offizielle Mandate seien noch nicht erteilt. Vorerst gehe es um mögliche Strukturen eines Deals.

Analysten wie Daniel Schwarz von Stifel hatten ein Szenario wie im "HB" beschrieben schon vor längerer Zeit gedanklich durchgespielt. NordLB-Experte Frank Schwope ist aber skeptisch - bei Porsche handle es sich für die Familien zwar um ein emotionales Thema. Allerdings seien sich die Familien untereinander auch nicht immer einig gewesen. Für den VW-Konzern würde ein solches Geschäft mehr Unübersichtlichkeit bringen, nachdem bei der anderen Premiumtochter Audi zuletzt klare Verhältnisse geschaffen und die Minderheitsaktionäre per Squeeze-Out herausgedrängt wurden.

"Auch fragt man sich, ob die Familien Piëch und Porsche via Porsche SE lieber einen grösseren Anteil an der Porsche AG und eine Minderheit an der Volkswagen AG halten wollen oder lieber wie bisher die Mehrheit am grossen Ganzen!?", schrieb Schwope in einer Einschätzung. Operativ mache ein Herauslösen von Porsche aus dem Konzern eigentlich keinen Sinn, weil die einzelnen Konzernmarken in den vergangenen Jahren so eng miteinander verzahnt worden seien.

Für den Branchenexperten Ferdinand Dudenhöffer wären entsprechende Überlegungen der Familien hingegen "sehr gut nachvollziehbar". Ein Grund könne sein, dass die Familie die Unternehmensverfassung von VW im Spannungsfeld von Mitbestimmung und der Beteiligung des Landes Niedersachsen als permanentes Risiko betrachten könnte. Mit einer Alleinstellung von Porsche könnte man versuchen, einen Teil dieses Risikos aufzulösen, sagte er.

Der zuletzt wieder in der Kritik vor allem von Arbeitnehmerseite stehende VW-Chef Herbert Diess solle seinen Posten im Wolfsburger Konzern behalten, hiess es weiter. Er wird von den Eigentümern und am Kapitalmarkt für sein entschlossenes Umsteuern des Konzerns mit rund 675 000 Mitarbeitern geschätzt, gerät aber des Öfteren mit dem in Wolfsburg traditionell starken Betriebsrat aneinander. Diess will den Konzern auf mehr Effizienz trimmen, weil vor der sprichwörtlichen eigenen Haustür der US-Elektrorivale Tesla bei Berlin ein modernes neues Werk hochzieht, das Diess zufolge Standards bei der Produktivität setzt.

Auf einen möglichen Börsengang der Porsche AG angesprochen liess das VW-Management in den vergangenen Monaten immer verlauten, das Geld aus dem operativen Geschäft von Porsche für die Pläne in Sachen Elektroantriebe und Vernetzung zu brauchen. Porsche ist die Renditeperle im Volkswagen-Konzernverbund. Unter Profi-Investoren weckt aber gerade das Begehrlichkeiten - denn aus ihrer Sicht kommt der Wert von Porsche unter der Konzernhaube nicht recht zur Geltung. In einer eigenständigeren Rolle sehen sie einen vergleichsweise einfachen Weg, den Wert der Unternehmen für die Aktionäre zu steigern./men/jsl/jha/


© AWP 2021
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
PORSCHE AUTOMOBIL HOLDING SE -3.13%85.28 verzögerte Kurse.2.21%
VOLKSWAGEN AG -1.63%187.62 verzögerte Kurse.5.71%
VOLKSWAGEN AG 0.00%Schlusskurs.0.00%
Alle Nachrichten zu VOLKSWAGEN AG
21.01.Volkswagen einigt sich mit Ohio (USA) auf einen Vergleich im Abgasskandal
MT
21.01.DIE AUTO-WOCHE - das waren die wichtigsten Themen
DJ
21.01.Aktien Frankfurt: Inflations- und Zinssorgen ziehen Dax nach unten
AW
21.01.MAN verdreifacht Kapazität des Lkw-Werks in Krakau
DP
21.01.Deutsche Unternehmen üben in China-Streit Druck auf Litauen aus
RE
21.01.Aktien Frankfurt: Dax mit nächstem Kursrutsch wegen Zinssorgen
AW
20.01.Magazin - Personal im VW-Werk Wolfsburg sinkt bis 2030 um 3000 Stellen
RE
20.01.VW-Finanzsparte schließt Joint Venture mit BNP im Flottengeschäft
DJ
19.01.Pariser Berufungsgericht bestätigt Verfahren gegen VW im Dieselskandal
DJ
19.01.MAN holt neue Finanzchefin von Zulieferer SAF-Holland
DP
Weitere Nachrichten und Newsletter
News auf Englisch zu VOLKSWAGEN AG
21.01.Volkswagen Agrees To Settle Emission Scandal Lawsuit With Ohio, US
MT
21.01.China's local COVID cases fall while infections grow in Beijing city
RE
21.01.FAW-Volkswagen plant in Tianjin resumes production
RE
21.01.Sony seeks new partners for transformative EV project -executive
RE
21.01.Sony seeks new partners for transformative EV project -executive
RE
20.01.VOLKSWAGEN : Respect, tolerance, diversity lived out – these are the objectives of t..
PU
19.01.MARKETSCREENER’S WORLD PRESS REVIEW : January 19, 2022
19.01.S.Korea's LG Energy Solution sees record retail demand for IPO
RE
19.01.New purchase in the MarketScreener USA Portfolio
19.01.Sales of Hyundai Motor, Kia in Europe Surpass 1 Million in 2021
MT
Weitere Nachrichten und Newsletter auf Englisch
Analystenempfehlungen zu VOLKSWAGEN AG
Mehr Empfehlungen
Finanzkennziffern
Umsatz 2021 247 Mrd. 280 Mrd. -
Nettoergebnis 2021 13 866 Mio 15 729 Mio -
Nettoliquidität 2021 30 035 Mio 34 068 Mio -
KGV 2021 6,78x
Dividendenrendite 2021 3,98%
Marktkapitalisierung 115 Mrd. 131 Mrd. -
Marktkap. / Umsatz 2021 0,34x
Marktkap. / Umsatz 2022 0,29x
Mitarbeiterzahl 645 318
Streubesitz -
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkaufen
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung KAUFEN
Anzahl Analysten 24
Letzter Schlusskurs 187,62 €
Mittleres Kursziel 241,40 €
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 28,7%
Verlauf des Gewinns je Aktie
Vorstände und Aufsichtsräte
Herbert Diess Chairman-Management Board
Arno Antlitz Head-Finance & Information Technology
Hans Dieter Pötsch Member-Management Board
Thomas Schmall-von Westerholt Head-Technology
Kurt Michels Chief Compliance Officer
Branche und Wettbewerber
01.01.Wert (M$)
VOLKSWAGEN AG0.00%130 696
TOYOTA MOTOR CORPORATION8.50%277 446
VOLKSWAGEN AG5.71%130 696
DAIMLER AG6.42%87 278
FORD MOTOR COMPANY4.24%82 522
GENERAL MOTORS COMPANY-9.13%77 355