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ANALYSE/Zahlungsunternehmen finden an der Börse meist wenig Anklang

23.11.2021 | 10:35

Von Telis Demos

NEW YORK (Dow Jones)--Verbraucher verwenden ihre Karten für zwei wichtige Zwecke. Erstens können sie damit Geld ausgeben und zweitens Kredite aufnehmen. Die Investoren scheinen sich im Moment mehr Sorgen um die künftigen Ausgaben zu machen. Aber sie könnten sich auch irren.

Aktien von Unternehmen, die die Ausgabenseite von Karten erleichtern - Netzwerke wie Visa und Mastercard, Händler-Akquisiteure wie Fiserv und FIS sowie Unternehmen für digitale Zahlungen wie Paypal und Square - sind durch die Bank weg gefallen oder haben sich schlechter entwickelt als der breitere S&P-500-Finanzsektor. Paypal-Aktien sind um 16 Prozent auf Tauchkurs gegangen, nachdem das Unternehmen Anfang des Monats seine Umsatzwachstumserwartungen für das Gesamtjahr gesenkt hatte. Square-Anteilsscheine sind um 9 Prozent eingebrochen, nachdem das Unternehmen ein langsameres Umsatzwachstum für seine Cash-App gemeldet hatte. In der Zwischenzeit haben die Aktien großer Kreditkartenanbieter wie Capital One Financial und Synchrony Financial den Finanzsektor weit hinter sich gelassen oder solide Gewinne verzeichnet.

   Reiselust könnte Ausgaben wieder nach oben schnellen lassen 

Während der Pandemie schnellten viele Ausgabenkategorien sprunghaft an, während die Kreditaufnahme zurückging, da die Haushalte durch die Konjunkturpakete und andere Quellen reichlich Geld hatten. Möglicherweise erwarten die Anleger eine natürliche Rückkehr zum Mittelwert, bei der sich das Zahlungsvolumen abkühlt und die Kreditaufnahme schließlich wieder ansteigt. Es gibt jedoch gute Gründe, die Zahlungsvolumina weiterhin relativ optimistischer zu beurteilen als die Kreditvolumina.

Ein wichtiger Grund zur Besorgnis bei Zahlungsvolumina und Kreditaufnahme ist der grenzüberschreitende Reiseverkehr. Die Rückkehr dieser wichtigen Ausgabenkategorie lässt sich nur schwer genau vorhersagen und hängt in hohem Maße von politischen Entscheidungen darüber ab, wann die Grenzen geöffnet werden. Bisher deutet jedoch wenig darauf hin, dass die allgemeine Reiselust nachgelassen hat.

   Immer mehr Menschen zahlen digital 

Schon jetzt sind die Vorzeichen positiv, die von den geöffneten Grenzen ausgehen. Visa hat mitgeteilt, dass das Ausgabenvolumen für Reisen zwischen den USA und Mexiko im vergangenen Quartal um mehr als 60 Prozent über dem Niveau von 2019 lag. Kürzlich erklärte der Konzern auch, dass er davon ausgehe, der gesamte grenzüberschreitende Reiseverkehr werde bis zum Ende des nächsten Geschäftsjahres wieder das Niveau von 2019 erreichen, wenn der innereuropäische Reiseverkehr einbezogen wird. Da also die Barrieren in Regionen wie dem asiatisch-pazifischen Raum weiter gelockert werden und die Menschen bereit sind, sich mehr zu bewegen, könnten die Reiseausgaben in naher Zukunft möglicherweise positiv überraschen.

Es könnte auch sein, dass die Ausgaben in Zukunft stärker digital und kartenbasiert sind als in der Vergangenheit. Digitale Zahlungen haben zugenommen, da zum Beispiel tragbare Kartenlesegeräte in US-Restaurants alltäglicher werden und immer mehr Unternehmen zu einem E-Commerce- oder "Omnichannel"-Modell übergehen. Analystin Harshita Rawat von Bernstein schätzt, dass in den USA 2021 etwa 75 Prozent der Zahlungen zwischen Verbrauchern und Unternehmen über Karten abgewickelt werden dürften, gegenüber 70 Prozent im Jahr 2020. Normalerweise wächst der Anteil der Karten jedes Jahr, aber dies wäre etwa das Doppelte des üblichen jährlichen Anstiegs. Außerdem werden Karten und Kartennetze in neuen Bereichen eingesetzt, etwa bei Geschäftszahlungen und bei Zahlungen von Unternehmen an Verbraucher.

   Höhere Zahlungsvolumina dank ausufernder Teuerung 

Und dann ist da noch der Fall der Ratenzahlungen nach dem Motto "Jetzt kaufen, später bezahlen". Auch wenn Kunden oft keine Kartennummer in einen Online-Warenkorb eingeben, wenn sie auf eine Schaltfläche für Afterpay oder einen anderen Teilzahlungsdienst klicken, so zahlen sie diese Raten dennoch häufig mit einer Karte ab. Es kann auch sein, dass sie die Infrastruktur eines Kartenunternehmens nutzen, um die Transaktion zu erleichtern. Möglicherweise verlagern die Verbraucher aber ihre Kreditaufnahme weg von der Kreditkarte, auch wenn sie weiterhin eine Debitkarte für die Zahlungen verwenden.

Auch die Inflation könnte sich positiv auf das Zahlungsvolumen auswirken, während sie bei der Kreditaufnahme mit Karte eher für Gegenwind sorgt. Höhere Preise können in ein Plus bei den Zahlungsvolumina münden. Die gängige Meinung, dass die Inflation die Kreditnehmer begünstigt, gilt jedoch nicht unbedingt für variabel verzinsliche Schulden wie Kreditkarten, wenn die Zinsen ebenfalls steigen. Im Allgemeinen werden die Kreditbeträge für Verbraucherkarten mit ziemlicher Sicherheit anziehen, während sich das Wachstum des Ausgabenvolumens wegen der Pandemie etwas nach vorne verschoben hatte. Aber die kurzfristigen Chancen für Kartenkredite sind möglicherweise immer noch nicht so gut wie die für Kartenzahlungen.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/axw/uxd

(END) Dow Jones Newswires

November 23, 2021 04:34 ET (09:34 GMT)

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