Commerzbank muss künftig etwas mehr Kapital vorhalten

FRANKFURT - Die Commerzbank muss auf Geheiß der Europäischen Zentralbank künftig etwas mehr Kapital vorhalten. Die institutsspezifische Eigenmittelanforderung der Säule 2 steige 2024 von 2,0 auf 2,25 Prozent des Gesamtkapitals, teilte der Dax-Konzern am Freitagabend in Frankfurt mit. Davon muss die Bank den Angaben zufolge künftig 1,27 statt 1,13 Prozent mit hartem Kernkapital abdecken. Gemessen an diesen Anforderungen musste der Konzern Ende September pro forma 10,27 Prozent seiner risikogewichteten Vermögenswerte mit hartem Kernkapital abdecken. Tatsächlich lag ihre sogenannte CET-1-Quote mit 14,6 Prozent deutlich darüber.

'WSJ': Doch keine Fusion der US-Krankenversicherer Cigna und Humana

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Krankenversicherer Cigna und Humana haben laut einem Pressebericht ihre Fusionsgespräche abgebrochen. Beide Seiten hätten sich nicht auf finanzielle Details einigen können, schreibt das "Wall Street Journal" am Sonntag unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. Die Zeitung hatte Ende November über das Vorhaben berichtet. Demnach sei eine Mischung aus Aktien- und Bargeld-Geschäft im Gespräche gewesen. Vor allem ersteres habe Investoren von Cigna nicht geschmeckt. Der Konzern wolle stattdessen nun zusätzlich eigene Aktien im Wert von 10 Milliarden US-Dollar (9,3 Mrd Euro) zurückkaufen. Damit steige die Summe der geplanten Aktienrückkäufe auf 11,3 Milliarden.

Roche: Neue Daten bestätigen Behandlungsvorteile mit Brustkrebsmittel Kadcyla

BASEL - Das Medikament Kadcyla des Basler Pharmakonzerns Roche weist nach Unternehmensangaben bei Patienten mit bestimmtem Brustkrebs im Frühstadium bei einer abschließenden klinischen Studie einen deutlichen Überlebensvorteil auf. Eine Phase III-Studie zeige deutliche Vorteile der Behandlung mit Kadcyla gegenüber dem Medikament Herceptin, teilte Roche am Freitagabend mit. Kadcyla bietet demnach betroffenen Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs mit besonders schlechten Überlebensaussichten eine Chance auf ein längeres Leben ohne ein Wiederauftreten der Krankheit. Die neuen Daten wurden am Freitag am Brustkrebssymposium in der US-Stadt San Antonio vorgestellt. Bisher sind laut Roche rund 82 000 Patientinnen mit Kadcyla behandelt worden.

Energiekonzern Uniper ab 2024 grundsätzlich wieder dividendenfähig

DÜSSELDORF - Der verstaatlichte Energiekonzern Uniper kann ab 2024 zumindest theoretisch wieder eine Dividende ausschütten. Eine virtuelle, außerordentliche Hauptversammlung hat am Freitag die dazu nötigen Kapitalmaßnahmen wie etwa eine Kapitalherabsetzung beschlossen. Auch sollen Aktien zusammengelegt werden: Aus 20 alten Uniper-Aktien wird eine neue.

ROUNDUP/EU-Einigung: Künstliche Intelligenz soll stärker geregelt werden

BRÜSSEL - Für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) sollen in der EU künftig strengere Regeln gelten. Unterhändler von Europaparlament und EU-Staaten verständigten sich am Freitagabend in Brüssel nach langen Verhandlungen auf entsprechende Regeln. Nach Angaben des EU-Parlaments handelt es sich um das weltweit erste KI-Gesetz.

Handelsverband: Weihnachtsgeschäft verliert an Schwung

BERLIN - Das Weihnachtsgeschäft in Deutschland hat in der zurückliegenden Woche wieder an Fahrt verloren. In einer Trendumfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) äußerten sich fast 60 Prozent der befragten mehr als 350 Handelsunternehmen unzufrieden mit der jüngsten Umsatzentwicklung.

ROUNDUP 2: Bahn wechselt Fahrplan und erhöht Preise

BERLIN - Bahnfahrer haben seit Sonntag mehr Auswahl bei den Verbindungen, manche Abfahrtszeit hat sich geändert und Standard-Tickets werden teurer. Der große Fahrplanwechsel hat einige Änderungen mit sich gebracht.

Meta deutet EU-Start von Threads am 14. Dezember an

MENLO PARK - Der Start des Kurznachrichtendienstes Threads des Facebook-Konzerns Meta in der EU scheint nur noch wenige Tage entfernt zu sein. Nutzer aus der Europäischen Union bekommen seit Freitag auf der Threads-Website einen Countdown zu sehen, der am 14. Dezember auslaufen soll. Der Dienst ist eine Alternative zu Elon Musks Online-Plattform X (ehemals Twitter).

Unions-Wirtschaftsflügel sieht Atomenergie an zentraler Stelle

BERLIN - Der Wirtschaftsflügel der Union dringt auf einen weiteren Einsatz der Atomenergie. "Deutschland muss das Angebot an klimafreundlicher Energie konsequent nutzen. Dazu gehört an zentraler Stelle die Kernenergie", heißt es in einem Vorstandsbeschluss der Mittelstands- und Wirtschaftsunion von CDU und CSU (MIT). Die Bundesregierung solle sich daher einer Allianz von 22 Staaten anschließen, die sich bei der Weltklimakonferenz in Dubai für einen deutlichen Ausbau der Atomkraft-Kapazitäten positioniert hatte.

O2-Chef fordert mehr Frequenzen für besseres Handynetz

MÜNCHEN - Damit die Handynetze den rasant steigenden Datenbedarf auf lange Sicht stemmen können, hat sich O2-Chef Markus Haas für eine Freigabe weiterer Frequenzbänder ausgesprochen. "Es sind leistungsstarke Netze nötig, die eine wachsende Nutzung der Cloud und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz möglich machen", sagte Haas der Deutschen Presse-Agentur in München.

Signa-Tochter stellt weitere Insolvenzanträge in Aussicht

WIEN/LUXEMBURG - Im angeschlagenen Immobilien- und Handelskonzern Signa des österreichischen Investors René Benko zeichnen sich weitere Insolvenzen ab. Das geht aus einer Mitteilung der Signa Development Finance in Luxemburg hervor. "Antrag auf Eröffnung von Insolvenzverfahren für Konzerngesellschaften der Signa Development Gruppe überwiegend wahrscheinlich", teilte sie am Freitagabend mit.

^

Weitere Meldungen

-LNG-Terminal - Bund gibt Milliarden-Garantie für Pipeline-Bau

-USA planen erste Hochgeschwindigkeitszüge im Westen

-Neue Chefin des Startup-Verbands fordert 'Kultur des Muts'

-Mehr Durchblick bei Girokonto-Kosten - Bafin legt Entwurf vor

-Bündnis protestiert in Grünheide gegen Tesla-Erweiterung

-Musk lässt X-Account von US-Verschwörungstheoretiker entsperren

-Roche: Daten zu Hemlibra zeigen Nutzen für Säuglinge mit schwerer Hämophilie

-CDU-Kommission für weitreichende Reformen bei ARD und ZDF

-ROUNDUP: Bahnverkehr nach Warnstreik wieder im Lot - Jetzt Fahrplanwechsel

-BUND warnt vor Deregulierung neuer Gentechnik-Verfahren°

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/mis