Einloggen
Einloggen
Oder einloggen mit
GoogleGoogle
Twitter Twitter
Facebook Facebook
Apple Apple     
Registrieren
Oder einloggen mit
GoogleGoogle
Twitter Twitter
Facebook Facebook
Apple Apple     
  1. Startseite
  2. Aktien
  3. Deutschland
  4. Xetra
  5. Traton SE
  6. News
  7. Übersicht
    8TRA   DE000TRAT0N7   TRAT0N

TRATON SE

(TRAT0N)
  Bericht
Realtime-Estimate Tradegate  -  16:11 29.09.2022
11.85 EUR   -3.93%
23.09.Acea: Nachfrageschwäche nach Nutzfahrzeugen hält an
DP
22.09.WOCHENVORSCHAU: Termine bis 05. Oktober 2022
DP
21.09.IAA NFZ/Wissing: 'Alle Technologiebereiche offenhalten'
DP
ÜbersichtKurseChartsNewsRatingsTermineUnternehmenFinanzenAnalystenschätzungenRevisionenDerivateFonds 
ÜbersichtAlle NewsAnalystenempfehlungenAndere SprachenPressemitteilungenOffizielle PublikationenBranchen-NewsMarketScreener Analysen

Volkswagen wagt Porsche-Börsengang trotz Konjunkturkrise

19.09.2022 | 12:33
ARCHIV: Mitarbeiter des deutschen Automobilherstellers Porsche montieren die Windschutzscheibe eines Porsche 911 im Porsche-Werk in Stuttgart-Zuffenhausen, Deutschland

- von Jan Schwartz und Alexander Hübner

Hamburg (Reuters) - Volkswagen schickt seine Sportwagentochter Porsche AG ungeachtet der aufziehenden Rezession und verunsicherter Anleger an die Börse.

Der Aufsichtsrat legte die Preisspanne für die stimmrechtslosen Porsche-Vorzugsaktien auf 76,50 bis 82,50 Euro fest. Das entspricht einem Firmenwert von 70 bis 75 Milliarden Euro. Mit dem Börsengang allein kann VW bis zu 9,4 Milliarden Euro einnehmen. Damit wäre Porsche die größte Neuemission in Deutschland seit mehr als 25 Jahren. 1996 hatte die Deutsche Telekom nach Daten des Finanzdienstleisters Refinitiv umgerechnet 9,65 Milliarden Euro erlöst.

Die Porsche-Vorzugsaktien können von Dienstag an bis zum 28. September gezeichnet werden. Einen Tag später will VW- und Porsche-Chef Oliver Blume die Erstnotiz die Porsche AG an der Frankfurter Börse feiern. Der von den Familien Porsche und Piech beherrschte VW-Großaktionär Porsche SE kauft parallel zum Börsengang Stammaktien für weitere bis zu 10,1 Milliarden Euro. Über die Familienholding halten die Nachfahren des Firmengründers Ferdinand Porsche die Stimmrechtsmehrheit an dem Wolfsburger Konzern.

Die Aktien von Volkswagen legten am Montag vorübergehend gut ein Prozent zu. Deutlich stärker gewann die Porsche SE, deren Aktie zeitweise um drei Prozent kletterte. Anleger sind nach Meinung von Händlern erleichtert, dass die Familienholding den Kauf der Porsche-Aktien durch neue Kredite und nicht - wie zunächst befürchtet - auch durch einen Verkauf von VW-Anteilen stemmen will.

Mit dem aus der Aktienplatzierung erhofften Geldfluss will der bisherige Alteineigentümer Volkswagen seine Transformation zu einem softwarebasierten Mobilitätsanbieter beschleunigen. Dabei setzen die Wolfsburger darauf, dass die Marke Porsche dank ihrer hohen Ertragskraft als Luxusautobauer bei Investoren stark gefragt ist und von der Krise verschont bleibt. "Der Porsche-Börsengang wird mit höchster Wahrscheinlichkeit ein Erfolg", sagte Arndt Ellinghost, Autoexperte von Quantco. "Die Strahlkraft der Marke ist enorm und Investoren stehen Schlange."

NAHEZU JEDES KIND KENNT PORSCHE

Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege beim Handelshaus RoboMarkets, schrieb in einem Kommentar: "Wegen der Bekanntheit der Marke und der generellen Affinität deutscher Investoren für Autobauer hat der Börsengang trotz der nicht gerade optimalen Rahmenbedingungen gute Chancen auf Erfolg." Porsche sei das Unternehmen, das die Sportwagen baue, die nahezu jedes Kind kenne, sagte Konstantin Oldenburger, Analyst beim Brokerhaus CMC.

Bei den Investoren spielten Bedenken, dass VW-Chef Oliver Blume auch nach dem Börsengang Chef von Porsche bleiben soll, nur am Rande eine Rolle. Auch Volkswagen und die Porsche SE sind personell eng miteinander verflochten. Das widerspricht einigen Regeln zur guten Unternehmensführung (Corporate Governance), auf die viele Anleger zunehmend Wert legen. Vier Ankerinvestoren, darunter VW-Großaktionär Katar und der norwegische Staatsfonds, haben sich trotzdem verpflichtet, Porsche-Aktien für bis zu 3,7 Milliarden Euro zu zeichnen. 40 Prozent der Emission sind damit schon gesichert. Um Interessenkonflikte zu vermeiden, haben Porsche und VW Regeln eingeführt, nach denen Blume zum Beispiel an bestimmten Abstimmungen nicht teilnimmt.

AUFTAKT FÜR WEITERE BÖRSENGÄNGE?

Nach Ansicht von Ellinghorst könnte der Gang von Porsche an die Börse weitere Marken in dem Wolfsburger Konzern ermutigen, dem Beispiel zu folgen. "Sofern der industrielle Zusammenhalt gewahrt wird und der Porsche-IPO erfolgreich ist, gibt es kaum Gründe, warum nicht mehr Marken an die Börse geführt werden könnten", sagte er der Nachrichtenagentur Reuters. "Man könnte sich natürlich vorstellen, auch weitere Teile, zum Beispiel Audi, breiter an der Börse zu platzieren." Denkbar wäre nach Ansicht anderer Experten auch ein Verkauf weiterer Anteile der börsennotierten Lkw-Holding Traton.

Die Bewertung der Porsche AG liegt in der oberen Hälfte der von Investmentbankern im Vorfeld genannten Spanne von 60 bis 80 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Volkswagen wurde am Montag an der Börse mit fast 88 Milliarden Euro bewertet. Allein das 75-Prozent-Paket, das VW auch nach dem Börsengang an Porsche hält, entspricht damit gut 60 Prozent des gesamten Börsenwertes.

VW-AKTIONÄREN WINKEN NEUN MRD EURO ALS SONDERDIVIDENDE

Insgesamt könnte der Porsche-Teilverkauf bis zu 19,5 Milliarden in die Kasse von Volkswagen spülen. 49 Prozent des Gesamterlöses - also neun Milliarden Euro oder mehr - sollen im nächsten Jahr an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Rechnerisch ergibt sich eine Sonderdividende von rund 18 Euro je Stamm- und Vorzugsaktie. Beschlossen werden soll sie im Dezember auf einer außerordentlichen Hauptversammlung. Von dem Geldregen würde neben den Familieneigentümern und Katar auch das Land Niedersachsen profitieren.

(Weitere Reporter: Christoph Steitz, Victoria Waldersee und Hakan Ersen, redigiert von Hans Seidenstücker.; Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)


© Reuters 2022
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
DEUTSCHE TELEKOM AG -1.93%17.534 verzögerte Kurse.9.72%
PORSCHE AG 0.00%79.5 Schlusskurs.0.00%
PORSCHE AUTOMOBIL HOLDING SE -13.45%61 verzögerte Kurse.-15.69%
TRATON SE -3.73%11.87 verzögerte Kurse.-44.31%
VOLKSWAGEN AG -7.67%127.22 verzögerte Kurse.-22.30%
Alle Nachrichten zu TRATON SE
23.09.Acea: Nachfrageschwäche nach Nutzfahrzeugen hält an
DP
22.09.WOCHENVORSCHAU: Termine bis 05. Oktober 2022
DP
21.09.IAA NFZ/Wissing: 'Alle Technologiebereiche offenhalten'
DP
21.09.Goldman belässt Traton auf 'Neutral' - Ziel 18 Euro
DP
21.09.UBS belässt Traton auf 'Buy' - Ziel 22 Euro
DP
21.09.WOCHENVORSCHAU: Termine bis 04. Oktober 2022
DP
20.09.IAA NFZ/Messe gestartet - Energiepreise und Klimaschutz im Zentrum
DP
20.09.IAA NFZ/Nutzfahrzeugmesse gestartet - Verbandschefi..
DP
20.09.IAA NFZ: Messe öffnet - über 1400 Aussteller in Hannover
DP
19.09.IAA NFZ/Viele Neuheiten, viele Fragezeichen: Messe ..
DP
Mehr Börsen-Nachrichten, Aktienanalysen und Empfehlungen
News auf Englisch zu TRATON SE
13.09.Volkswagen's Traton Divests Russian Assets, Expects $560 Million Hit
MT
13.09.Traton sells some assets in Russia, incurs 550 million euro loss
RE
13.09.Traton Se : Disposal of business activities in Russia
EQ
02.09.Traton : Roadshow Präsentation (in Englisch), 01.09.2022
PU
17.08.Navistar Introduces New Global Integrated Powertrain; Developed over five years in coll..
AQ
11.08.Daimler Truck to keep prices high, sees strong 2023
RE
10.08.Traton : Why the battery represents the future for trucks
PU
01.08.Fact Check : 10 battery myths
PU
28.07.Transcript : Traton SE, H1 2022 Earnings Call, Jul 28, 2022
CI
28.07.Transcript : Traton SE, H1 2022 Earnings Call, Jul 28, 2022
CI
Mehr Börsen-Nachrichten, Aktienanalysen und Empfehlungen auf Englisch
Analystenempfehlungen zu TRATON SE
Mehr Empfehlungen
Finanzkennziffern
Umsatz 2022 36 664 Mio 35 356 Mio -
Nettoergebnis 2022 1 302 Mio 1 256 Mio -
Nettoverschuldung 2022 18 114 Mio 17 467 Mio -
KGV 2022 4,88x
Dividendenrendite 2022 6,64%
Marktwert 6 165 Mio 5 945 Mio -
Marktwert / Umsatz 2022 0,66x
Marktwert / Umsatz 2023 0,61x
Mitarbeiterzahl -
Streubesitz 10,3%
Chart TRATON SE
Dauer : Zeitraum :
Traton SE : Chartanalyse Traton SE | MarketScreener
Vollbild-Chart
Chartanalyse-Trends TRATON SE
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsFallendFallendFallend
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkaufen
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung AUFSTOCKEN
Anzahl Analysten 14
Letzter Schlusskurs 12,33 €
Mittleres Kursziel 20,08 €
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 62,8%
Verlauf des Gewinns je Aktie
Vorstände und Aufsichtsräte
Christian Levin President & Chief Executive Officer
Annette Danielski Chief Financial Officer
Hans Dieter Pötsch Chairman-Supervisory Board
Catharina Modahl-Nilsson Chief Technical Officer
Gunnar Kilian Member-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Wert (M$)
TRATON SE-44.31%5 945
DEERE & COMPANY0.88%101 315
CATERPILLAR INC.-21.43%85 754
PACCAR, INC.-3.32%28 847
AB VOLVO-24.37%28 597
DAIMLER TRUCK HOLDING AG-27.22%18 816