Thermo Fisher Scientific Inc. und Project HOPE haben eine neue Partnerschaft angekündigt, um das Wohlergehen und die Behandlungsergebnisse von Jugendlichen und jungen Menschen, die mit HIV in Nigeria leben, dem Land mit der zweitgrößten HIV-Epidemie weltweit, zu verbessern. In Nigeria leben derzeit fast zwei Millionen Menschen mit HIV, die zu etwa zwei Dritteln der neuen HIV-Infektionen in West- und Zentralafrika beitragen. Die Partnerschaft fördert die Bemühungen von Project HOPE im Nordwesten Nigerias, indem sie den Zugang zu wichtigen HIV-Testdiensten in der Gemeinde erweitert.

Das Projekt HOPE wird mit Unterstützung lokaler Partner mehr HIV-positive Jugendliche und junge Menschen identifizieren und ihnen helfen, eine angemessene Behandlung und wichtige soziale und wirtschaftliche Unterstützungsleistungen zu erhalten, um so ihr Wohlbefinden und ihre Lebensqualität zu verbessern. Darüber hinaus wird Thermo Fisher seine Mitarbeiter zu freiwilligen Einsätzen verpflichten, um die von Project HOPE erbrachten Leistungen zu ergänzen. Die frühere Unterstützung der Initiativen von Project HOPE in Ländern wie der Ukraine durch Thermo Fisher legte den Grundstein für die neue Zusammenarbeit zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten, insbesondere HIV/AIDS.

Diese Partnerschaft baut auf der Zusammenarbeit von Thermo Fisher mit Kunden, Regierungen und gemeinnützigen Organisationen auf, um ein gerechteres globales Gesundheitsumfeld zu schaffen. So hat das Unternehmen im Jahr 2022 ein Genotypisierungskit für HIV-Medikamentenresistenz auf den Markt gebracht, das von mehr als 30 Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen in Afrika, Lateinamerika, dem Nahen Osten und Asien angenommen wurde und dazu beigetragen hat, die Gesundheitspolitik in Kenia zu ändern. Seit über einem Jahrzehnt arbeitet das Projekt HOPE mit öffentlichen, privaten und staatlichen Partnern zusammen, um die Gesundheit in Nigeria zu verbessern.

Mit dem Schwerpunkt HIV/AIDS unterstützt das Projekt HOPE die Regierung, lokale Partner und Gemeinden bei der Verhinderung von Neuinfektionen und der Verbesserung der Gesundheit der am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen im Einklang mit den UNAIDS-Zielen zur Eindämmung der Epidemie.