Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
EUROFIGHTER - Die geschäftsführende rot-grüne Bundesregierung verhindert die Lieferung von etwa drei Dutzend Eurofighter-Kampfjets an die Türkei. Wie das Handelsblatt aus Regierungskreisen erfuhr, gilt die Verhaftung des türkischen Oppositionsführers Ekrem Imamoglu als wichtiger Grund für die Entscheidung. In Berlin ist von einem "Anschlag auf die türkische Demokratie" die Rede, weshalb das Rüstungsgeschäft zu stoppen sei. Der Istanbuler Bürgermeister Imamoglu befindet sich seit dem 19. März in Untersuchungshaft. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe weist er zurück. Imamoglu gilt als wichtigster Rivale von Präsident Recep Tayyip Erdogan. (Handelsblatt)
BUNDESWEHR - Die Bundeswehr befindet sich nach Informationen des Handelsblatts in vertraulichen Gesprächen mit zivilen Großunternehmen wie der Deutschen Bahn, Lufthansa und Rheinmetall. Die Anfrage der Armee bezieht sich demnach vor allem auf deren Logistikkapazitäten, um Streitkräfte, Munition und militärische Geräte zu transportieren, falls Russland das Gebiet des Nato-Bündnisses angreift. In ihrer Nationalen Sicherheitsstrategie hat die Bundesregierung bereits 2023 die Rolle Deutschlands als "logistische Drehscheibe" der Nato definiert. Im Konfliktfall muss das Land Zehntausende Soldaten auf dem Weg an die Ostflanke versorgen - und das unter Zeitdruck. "Die Bundeswehr greift bei logistischem Transport von Militärgütern und -material außerhalb von Krisengebieten fast ausschließlich auf zivilgewerbliche Leistungserbringer zurück", bestätigt das Operative Führungskommando der Bundeswehr. (Handelsblatt)
TELEKOM - In der Hoffnung, dass die neue EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera die Vorschriften für Fusionen lockern wird, bereiten europäische Telekomkonzerne Übernahmen vor. Das norwegische Unternehmen Telenor erklärte gegenüber der Financial Times, dass es Übernahmen prüfe, während der spanische Betreiber Telefonica, der Beteiligungen in ganz Europa hält, kürzlich auf einer Konferenz mitgeteilt, er sei offen für Optionen auf Märkten wie Spanien, Deutschland und Großbritannien. Für mehrere andere Deals werden derzeit Machbarkeitsstudien durchgeführt, wie Anwälte und Branchenkenner gegenüber der Zeitung sagten. (Financial Times)
Telefónica, S.A. ist Spaniens führender Telekommunikationsanbieter. Die Aktivitäten der Gruppe sind in drei Bereiche gegliedert: - Mobilfunkdienste: 300,3 Millionen Kunden Ende 2024; - Festnetzdienste: Festnetztelefonie (24,4 Millionen Telefonanschlüsse Ende 2024), Internetzugang (27,4 Millionen ADSL-Anschlüsse), Pay-TV (10,3 Millionen Abonnenten) usw.; - Telekommunikationsdienste für Unternehmen: Mobilfunk (24,2 Millionen Kunden Ende 2024) und Festnetztelefonie (3,4 Millionen Anschlüsse). Der Nettoumsatz verteilt sich geografisch wie folgt: Spanien (30,9 %), Brasilien (23,3 %), Lateinamerika (21,9 %), Deutschland (20,6 %) und Sonstige (3,3 %).
Dieses Super-Rating ist das Ergebnis eines gewichteten Durchschnitts der Rankings nach den Ratings Bewertung (Composite), EPS-Revisionen (4 Monate) und Visibilität (Composite). Wir empfehlen Ihnen, die zugehörigen Beschreibungen aufmerksam zu lesen.
Investment
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Gesamt
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Qualität der Veröffentlichungen
Qualität der Veröffentlichungen
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ESG MSCI
ESG MSCI
Der MSCI-ESG-Score bewertet die Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistung eines Unternehmens nach der Methodik von MSCI. Er ordnet das Unternehmen im Vergleich zu seinen Branchenkollegen auf einer Skala von CCC (sehr schwach) bis AAA (ausgezeichnet) ein. Dieser Score wird von Anlegern genutzt, um nicht-finanzielle Kriterien in ihre Entscheidungen einzubeziehen.