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Telekom-Chefs fordern mehr Unterstützung der Politik bei 5G-Ausbau

21.06.2022 | 17:49

Bern (awp) - Angesichts der Flut an Einsprachen gegen neue 5G-Mobilfunkantennen wünschen sich die Chefs der grossen Schweizer Telekomkonzerne Swisscom, Sunrise UPC und Salt mehr Unterstützung aus der Politik. Andernfalls drohe der Schweiz ein Stau im Mobilfunk.

Im letzten Jahr habe es nur noch kosmetische Verbesserungen gegeben, sagte Sunrise UPC-Chef André Krause am Dienstag an der Tagung Swiss Telecommunication Summit des Branchenverbands Asut in Bern. Diese seien bei weitem nicht ausreichend, um die Geschwindigkeit im Mobilfunk zu halten.

"Wir haben gute Netze im Moment", sagte Krause: "Im letzten Jahr waren wir bei der 5G-Signalstärke gemäss Open Signal unter den Top 3. Jetzt sind wir weltweit nicht mehr unter den Top 5. Und die Entwicklung wird weitergehen. Wir werden weiter zurückfallen."

Schizophrene Situation

Die Situation sei "schizophren", sagte der neue Swisscom-Chef Christoph Aeschlimann, der Anfang Juni das Amt von Urs Schaeppi übernommen hat: "Wir haben zehntausende Kunden, die sich über Mobilfunklöcher beschweren, aber gleichzeitig 3000 Einsprachen gegen Baugesuche von 5G-Antennen." Dabei wollten die drei Anbieter Swisscom, Salt und Sunrise UPC neue Mobilfunkantennen bauen und seien bereit, viel Geld ins Land zu investieren.

Es sei die gleiche Frage wie beim Gotthard, sagte Salt-Chef Pascal Grieder: Den Stau spüre man nicht heute und nicht morgen, aber irgendwann werde man aufwachen und feststellen, es läuft nicht mehr so wie bisher. Das sei jetzt schon wahrnehmbar.

"Wir haben einen Stau von Baugesuchen", sagte der Salt-Chef. Es werde drei Jahre brauchen, um den abzuarbeiten, ohne dass man neue Baugesuche eingebe. "Die Mühlen mahlen extrem langsam", sagte Grieder: "Es wird immer schwieriger, neue Antennen zu bauen. Das führt früher oder später zu einem Verkehrsstau."

Mehr Antennen nötig für steigende Datenvolumina

"Wir könnten weniger Antennen bauen. Dann müssten wir aber die Grenzwerte erhöhen", sagte Swisscom-Chef Aeschlimann. Die Schweiz habe zehnmal strengere Grenzwerte als Deutschland oder Frankreich. "Wir haben trotzdem einen total fundamentalistischen Diskurs über jede Antenne in der Schweiz."

"Da würde ich mir schon mehr Führung wünschen von den Kantonen, aber auch auf Bundesebene", sagte Aeschlimann. Sunrise UPC-Chef Krause sagte, wenn die Politik aus Rücksicht auf den Föderalismus nicht von oben herab entscheiden wolle, so wünsche er sich doch mehr Unterstützung bei der Kommunikation.

"Das fehlt mir. Denn die meisten Einsprachen kommen aus dem falschen Verständnis von Risiken, die nachgewiesenermassen nicht existent sind", sagte Krause.

jb/ra


© AWP 2022
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