Einloggen
E-Mail
Passwort
Passwort anzeigen
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON
  1. Startseite
  2. Aktien
  3. Schweiz
  4. Swiss Exchange
  5. Swisscom AG
  6. News
  7. Übersicht
    SCMN   CH0008742519

SWISSCOM AG

(916234)
  Bericht
ÜbersichtKurseChartsNewsRatingsTermineUnternehmenFinanzenAnalystenschätzungenRevisionenDerivate 
ÜbersichtAlle NewsAnalystenempfehlungenAndere SprachenPressemitteilungenOffizielle PublikationenBranchen-NewsMarketScreener Analysen

Swisscom macht Gewinnsprung und holt Salt für Glasfaserbau ins Boot

29.04.2021 | 13:23

Bern/Renens (awp) - Die Swisscom wartet mit Überraschungen auf: Im ersten Quartal hat der Telekomkonzern dank Einmaleffekten einen Gewinnsprung hingelegt. Zudem spannt der "blaue Riese" beim Ausbau des Glasfasernetzes mit Salt zusammen. Die Investoren reagierten begeistert.

Die Swisscom und Salt haben eine Glasfaserpartnerschaft abgeschlossen, wie sie am Donnerstag bekannt gaben. Damit erhält Salt Anschluss beim Branchenprimus, nachdem die Glasfaserkooperation mit Sunrise scheiterte, weil Sunrise von der Kabelnetzbetreiberin UPC gekauft worden war.

Jetzt investiere Salt in ein langfristiges Nutzungsrecht an den Glasfaseranschlüssen der Swisscom und beteilige sich so an den hohen Netzinvestitionen und den dazugehörigen Geschäftsrisiken, teilen beide Unternehmen mit. "Mit Salt können wir Synergien nutzen beim Glasfaserbau. Die Swisscom baut aber die Netze, bleibt Eigentümerin der Netze und betreibt sie", sagte Konzernchef Urs Schaeppi. Über die Höhe der Investitionen von Salt sei Stillschweigen vereinbart worden.

Raus aus dem Engpass

Damit kann sich Salt aus dem Engpass befreien, in dem der drittgrösste Mobilfunkanbieter seit der geplatzten Glasfaserkooperation mit Sunrise im vergangenen Jahr steckte. Bisher sind in der Schweiz rund 30 Prozent der Haushalte mit den ultraschnellen Datenleitungen erschlossen. Zusammen mit Sunrise wollte Salt in den nächsten fünf bis sieben Jahren 1,5 Millionen neue Glasfaserleitungen in die Haushalte (FTTH) legen. Damit wären über 70 Prozent der Bevölkerung mit den ultraschnellen Datenautobahnen erschlossen worden.

Dies wäre eine starke Konkurrenz zur Swisscom gewesen, die ihrerseits den Ausbau des Glasfasernetzes massiv vorantreibt. Bis Ende 2025 will der grösste Schweizer Telekomkonzern ebenfalls 1,5 Millionen weitere Haushalte und Geschäfte an die Datenautobahn direkt anschliessen.

Nach der geplatzten Zusammenarbeit mit Sunrise wollte Salt ursprünglich mit Finanzinvestoren den milliardenschweren Ausbau der Glasfasernetze stemmen. Diesen Plan lässt das Unternehmen aber nun fallen: "Die Partnerschaft mit der Swisscom ist ganz klar die beste Lösung", sagte Salt-Chef Pascal Grieder in einer Telefonkonferenz. Damit könne Salt die Abdeckung im Festnetz bis 2025 auf 3 Millionen Haushalte ausweiten. Salt wird so von einem Mobilfunker zu einem landesweiten Komplettanbieter im Schweizer Telekommarkt.

Auf die Frage, ob sich die Swisscom damit nicht ins eigene Fleisch schneide, wenn sie die Konkurrentin aufs Netz lasse, sagte Swisscom-Chef Schaeppi: "Für den Erfolg im Markt braucht es ja nicht nur ein Netz. Es ist die Kombination von guten Produkten, gutem Kundenservice und Netzen. Und da bin ich überzeugt, dass sich die Swisscom behaupten wird."

Mehr Umsatz und Gewinn

Auf jeden Fall steigert der Deal Umsatz und Gewinn der Swisscom. Bereits im laufenden Jahr werde die Partnerschaft mit Salt etwas weniger als 100 Millionen Franken Umsatz bringen, sagte der neue Swisscom-Finanzchef, Eugen Stermetz, in einer Telefonkonferenz. Und in einem normalen Jahr spüle der Vertrag einen Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionenbetrags in die Kasse.

Als Folge hob die Swisscom die Finanzziele für das laufende Jahr an. Neu erwartet der Konzern einen Umsatz von 11,3 Milliarden Franken, nachdem er bisher rund 11,1 Milliarden Franken angepeilt hatte. Beim EBITDA peilt die Swisscom neu 4,3 bis 4,4 Milliarden (bisher rund 4,3 Milliarden) an. Das Investitionsziel kürzte die Swisscom wegen Salt auf 2,2 bis 2,3 Milliarden (bisher rund 2,3 Milliarden).

Zudem hat der Platzhirsch bereits in den ersten drei Monaten überraschend viel umgesetzt und verdient. Der Umsatz stieg um 2,4 Prozent auf 2,80 Milliarden Franken. Der Betriebsgewinn EBITDA kletterte um 1,2 Prozent auf 1,12 Milliarden Franken. Das Geschäft laufe etwas besser als erwartet, erklärte Schaeppi. Zudem habe man von einem stärkeren Euro profitiert.

Unter dem Strich schoss der Reingewinn wegen Sonderfaktoren gar um 62 Prozent auf 638 Millionen Franken nach oben. Grund dafür sind Aufwertungen aus einer Glasfaserkooperation der italienischen Tochter Fastweb und der Verkauf einer Beteiligung in Belgien, die alleine das Ergebnis um 207 Millionen Franken nach oben drückten.

Damit hat sich die Swisscom viel besser geschlagen als vorhergesagt. Analysten hatten mit einem Rückgang von Umsatz und Gewinn gerechnet. An der leicht festeren Schweizer Börse machte die Aktie bis kurz nach Mittag einen Freudensprung von gut 6 Prozent und knackte mit 504,40 Franken wieder die Marke von 500 Franken.

jb/rw


© AWP 2021
Alle Nachrichten zu SWISSCOM AG
14.09.Apple lanciert mit dem iPhone 13, iPhone 13 mini, iPhone 13 Pro und dem iPhon..
DJ
14.09.Swiss Steel schlägt an ausserordentlicher GV drei neue Verwaltungsräte vor
AW
14.09.Swiss Steel Group nominiert neue Mitglieder des Verwaltungsrats
DJ
10.09.Aktien Schweiz Schluss: SMI fällt auf tiefsten Stand seit Ende Juli
AW
09.09.Romande Energie will in fünf Jahren 250 neue Stellen schaffen
AW
08.09.Aktien Schweiz Schluss: SMI fällt deutlich zurück
AW
08.09.RHOMBERG GRUPPE : Wandel zum -2-
DJ
07.09.Aktien Schweiz: Auf Richtungssuche in impulslosem Handel
AW
07.09.Aktien Schweiz Eröffnung: Leichte Abgaben in ruhigem Handel
AW
07.09.Aktien Schweiz Vorbörse: Kaum Bewegung zum Handelsstart erwartet
AW
Weitere Nachrichten
News auf Englisch zu SWISSCOM AG
14.09.EQS-NEWS : Apple lancia i nuovi modelli iPhone 13, iPhone 13 mini, iPhone 13 Pro..
DJ
14.09.Apple lance ses nouveaux modèles iPhone 13, iPhone 13 mini, iPhone 13 Pro et ..
DJ
14.09.Swiss Steel Group nominates new members of the Board of Directors
DJ
25.08.SWISSCOM : Resolves Temporary Mobile Network Error
MT
24.08.Swiss national bank says ssfn has been developed in close collaboration with..
RE
12.08.SWISSCOM : IoT facilitates more efficient heating and cooling
PU
12.08.SWISSCOM : An alarm system for reliable heating
PU
12.08.SWISSCOM : More efficient freight transport thanks to IoT
PU
09.08.SWISSCOM : Board Rejects Calls For CEO Dismissal
MT
05.08.GLOBAL MARKETS LIVE : Robinhood, Bayer, MetLife, Uber, WPP...
Weitere Nachrichten auf Englisch
Analysten-Empfehlungen zu SWISSCOM AG
Mehr Empfehlungen
Finanzkennziffern
Umsatz 2021 11 253 Mio 12 128 Mio 10 307 Mio
Nettoergebnis 2021 1 645 Mio 1 773 Mio 1 507 Mio
Nettoverschuldung 2021 7 784 Mio 8 390 Mio 7 131 Mio
KGV 2021 17,0x
Dividendenrendite 2021 4,14%
Marktkapitalisierung 27 517 Mio 29 745 Mio 25 206 Mio
Marktkap. / Umsatz 2021 3,14x
Marktkap. / Umsatz 2022 3,10x
Mitarbeiterzahl 19 110
Streubesitz 49,0%
Chart SWISSCOM AG
Dauer : Zeitraum :
Swisscom AG : Chartanalyse Swisscom AG | MarketScreener
Vollbild-Chart
Chartanalyse-Trends SWISSCOM AG
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsFallendAnsteigendAnsteigend
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkaufen
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung HALTEN
Anzahl Analysten 22
Letzter Schlusskurs 531,20 CHF
Mittleres Kursziel 511,41 CHF
Abstand / Durchschnittliches Kursziel -3,72%
Revisionen zum Gewinn je Aktie
Vorstände und Aufsichtsräte
Urs Schäppi Chief Executive Officer
Eugen Stermetz Chief Financial Officer
Hansueli Loosli Chairman
Christoph Aeschlimann Head-Information Technology & Network
Barbara Frei-Spreiter Director
Branche und Wettbewerber
01.01.Wert (M$)
SWISSCOM AG11.55%29 972
VERIZON COMMUNICATIONS-7.11%225 926
CHARTER COMMUNICATIONS, INC.15.67%140 661
CHINA MOBILE LIMITED7.92%127 999
NIPPON TELEGRAPH AND TELEPHONE CORPORATION22.43%106 936
DEUTSCHE TELEKOM AG16.48%97 560