Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Mitglied werden
Kostenlose Anmeldung
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  Aktien  >  Swiss Exchange  >  Swiss Re Ltd    SREN   CH0126881561   A1H81M

SWISS RE LTD

(A1H81M)
  Report
ÜbersichtKurseChartsNewsRatingsTermineUnternehmenFinanzenAnalystenschätzungenRevisionenDerivate 
ÜbersichtAlle NachrichtenPressemitteilungenOffizielle PublikationenBranchennachrichtenMarketScreener AnalysenAnalystenempfehlungen

Brände an US-Westküste toben weiter - Feuer an Observatorium gebannt

16.09.2020 | 13:23

LOS ANGELES/SACRAMENTO (dpa-AFX) - Dutzende Waldbrände halten an der US-Westküste weiterhin Feuerwehr und Einwohner in Schach. Im Süden Kaliforniens rückte ein Feuer nahe der Millionenmetropole Los Angeles am Dienstag (Ortszeit) gefährlich an das gut 1700 Meter hoch in den San Gabriel Mountains liegende historische Mount-Wilson-Observatorium heran. Doch die Flammen des sogenannten Bobcat-Feuers hätten bis zum Abend um die Anlage herum zurückgeschlagen werden können, sagte eine Sprecherin des Einsatzteams. Die Lage am Mount Wilson sehe jetzt "ziemlich gut" aus, ergänzte sie in einem Video, das vom Angeles-Nationalforst auf Twitter veröffentlicht wurde.

Die Anlage aus dem Jahr 1904, in der Astronom Edward Hubble Medienberichten zufolge historische Entdeckungen gemacht hatte, war zuvor geräumt worden. Zeitweise hatten sich die Flammen bis auf wenige Hundert Meter herangefressen.

Die verheerenden Feuer in Kalifornien sowie den nördlichen Nachbarstaaten Oregon und Washington haben bereits riesige Flächen Land zerstört. Ganze Ortschaften brannten ab, 35 Menschen starben. Die Behörden befürchten weitere Todesopfer. Die Nationale Brandschutzbehörde NIFC sprach am Dienstag landesweit von 87 Großfeuern, die bereits mehr als 4,7 Millionen Acres (mehr als 19 000 Quadratkilometer) niedergebrannt hätten. Die meisten der Brände wüteten demnach in Kalifornien, Oregon, Washington und Idaho.

Regenfälle erwartete die Behörde für den Nordwesten Oregons. Die höhere Luftfeuchtigkeit werde die Lage an der nordwestlichen Pazifikküste etwas entspannen, hieß es im Lagebericht vom Dienstag weiter. Doch im Osten Oregons sowie in Kalifornien und weiteren Regionen wie im Westen Montanas bleibe die Lage kritisch, nicht zuletzt wegen erwarteter Windböen. Dichter Rauch wird demnach weiter über dem Westen der USA liegen. US-Medien berichteten, erste Ausläufer des als gesundheitsschädlich eingestuften Rauchs der Waldbrände seien bereits an der Ostküste angekommen.

Mehr als 16 600 Feuerwehrleute kämpften alleine am Dienstag in Kalifornien gegen 25 größere Feuer an, wie die Behörde CAL Fire mitteilte. Auch in Oregon tobten mehr als zwei Dutzend Brände. Nach Mitteilung des Weißen Hauses sagte US-Präsident Donald Trump dem schwer betroffenen Staat am Dienstag Katastrophenhilfe zu. Bürger, deren Häuser zerstört wurden, sollen damit über die Katastrophenschutzbehörde (Fema) Soforthilfe erhalten.

Trump hatte sich am Montag bei einem Besuch in Kalifornien mit Einsatzkräften und Vertretern der Regierung getroffen. Dabei gab der Republikaner erneut dem aus seiner Sicht schlechten Forstmanagement die Schuld an den heftigen Bränden. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom verwies auf die drastischen Folgen des Klimawandels, Trump spielte dies wie schon zuvor herunter.

Wissenschaftler sehen es als erwiesen an, dass die Klimakrise Wetterextreme wie Trockenheit und Hitze verschärft. "Größer, heißer und zerstörerischer" werden laut California State University die Waldbrände an der Westküste der USA. Ein Grund: Der Klimawandel. Dieser gehe mit Dürre einher, erklärt Craig Clements, Klimawissenschaftler von der San José State University. Fehlende Niederschläge träfen auf eine Rekord-Hitzewelle. Die Vegetation sei dadurch noch leichter entflammbar, so der Experte.

Gewitter stellten bei Dürre ein zusätzliches Risiko dar, weil Blitze Brände verursachen können, ergänzt Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst. Zudem fache starker Wind das Feuer immer wieder an. Aber auch forstwirtschaftliche Mängel tragen laut California State University zur Katastrophe bei. Es liege zu viel brennbares Material wie trockene Äste oder Gestrüpp auf dem Waldboden.

Die jährliche Brandsaison an der Westküste steht erst am Anfang, sie wird laut Experten von Cal Fire mindestens bis Ende Oktober dauern.

Die Kandidatin der US-Demokraten für die Vizepräsidentschaft, Kamala Harris, machte sich zusammen mit Newsom am Dienstag ein Bild von der Zerstörung durch das Creek-Feuer in der Sierra Nevada. Die politische Führung müsse den Klimawandel ernst nehmen und alles tun, um derartige Schäden abzuschwächen, betonte die Senatorin aus Kalifornien. Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden hatte Trump am Montag als "Klima-Brandstifter" bezeichnet. Obwohl der "Westen im wahrsten Sinne des Wortes in Flammen steht", verleugne Trump weiter den Klimawandel, erklärte Biden./aae/DP/eas


© dpa-AFX 2020
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
ALLIANZ SE -0.52%202.15 verzögerte Kurse.0.72%
HANNOVER RÜCK SE -0.22%134.7 verzögerte Kurse.3.38%
MUENCHENER RUECKVERSICHERUNG AG -0.50%237.7 verzögerte Kurse.-2.10%
SWISS RE LTD -0.42%84.5 verzögerte Kurse.1.39%
THE TRAVELERS COMPANIES 0.65%143.24 verzögerte Kurse.2.04%
Alle Nachrichten auf SWISS RE LTD
17.01.Japans Regierung dementiert Berichte über mögliche Olympia-Absage
DP
14.01.Aktien Schweiz Schluss: SMI rettet knappes Plus über den Tag
AW
14.01.Aktien Zürich Schluss: SMI rettet knappes Plus über den Tag
DP
14.01.Aktien Schweiz gehen behauptet aus dem Handel
DJ
14.01.Aktien Schweiz: Auf Konsolidierungskurs - Schwergewichte bremsen
AW
14.01.Allianz will Kundenmilliarden bis 2025 klimafreundlicher anlegen
DP
13.01.Aktien Schweiz: SMI flirtet mit der 10'900er Marke
AW
12.01.Credit Suisse hebt Ziel für Swiss Re auf 90 Franken - 'Neutral'
DP
12.01.Aktien Schweiz: SMI findet keine klare Richtung
AW
12.01.Japans Olympia-Organisatoren wollen Zweifel ausräumen
DP
Weitere Nachrichten
News auf Englisch zu SWISS RE LTD
15.01.Axis Capital Bans Insuring New Arctic Oil-And-Gas Drilling
DJ
12.01.SWISS REINSURANCE COMPANY : Credit Suisse reiterates its Neutral rating
MD
12.01.SWISS RE : Credit Suisse Lifts Price Target on Swiss Re, Maintains Neutral Recom..
MT
07.01.Natural disasters cause $210 billion in damage in 2020, insurer says
RE
06.01.SWISS REINSURANCE COMPANY : Berenberg remains its Buy rating
MD
06.01.SWISS REINSURANCE COMPANY : Deutsche Bank gives a Neutral rating
MD
06.01.SWISS REINSURANCE COMPANY : Receives a Buy rating from JP Morgan
MD
2020SWISS RE : Institute estimates USD 83 billion global insured catastrophe losses ..
PU
2020NATURAL DISASTERS COST INSURANCE IND : Swiss Re
RE
2020SWISS RE : Expects Global Insurance Losses to Reach $83 Billion in 2020
MT
Weitere Nachrichten auf Englisch
Finanzkennziffern
Umsatz 2020 40 564 Mio - 33 594 Mio
Nettoergebnis 2020 -258 Mio - -214 Mio
Nettoverschuldung 2020 6 230 Mio - 5 160 Mio
KGV 2020 -87,3x
Dividendenrendite 2020 6,89%
Marktkapitalisierung 26 433 Mio 26 488 Mio 21 891 Mio
Marktkap. / Umsatz 2020 0,81x
Marktkap. / Umsatz 2021 0,78x
Mitarbeiterzahl 15 842
Streubesitz 88,1%
Chart SWISS RE LTD
Dauer : Zeitraum :
Swiss Re Ltd : Chartanalyse Swiss Re Ltd | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse SWISS RE LTD
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsAnsteigendAnsteigendNeutral
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkauf
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung AUFSTOCKEN
Anzahl Analysten 24
Mittleres Kursziel 97,42 $
Letzter Schlusskurs 94,77 $
Abstand / Höchstes Kursziel 21,3%
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 2,80%
Abstand / Niedrigstes Ziel -28,8%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Vorstände und Aufsichtsräte
NameTitel
Christian Mumenthaler Group Chief Executive Officer
Walter Bruno Kielholz Chairman
Anette Bronder Group Chief Operating Officer
Pravina Ladva Co-Chief Operations & Technology Officer
John Robert Dacey Group Chief Financial Officer
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkapitalisierung (M$)
SWISS RE LTD1.39%26 488
MUENCHENER RUECKVERSICHERUNG AG-2.10%40 263
HANNOVER RÜCK SE3.38%19 640
EVEREST RE GROUP, LTD.-1.23%9 240
RENAISSANCERE HOLDINGS LTD.-0.75%8 116
REINSURANCE GROUP OF AMERICA, INCORPORATED-3.94%7 563