Kreise: Vodafone kurz vor milliardenschwerem Anteilsverkauf in Spanien

NEWBURY/LONDON - Der britische Telekomkonzern Vodafone steht Kreisen zufolge kurz vor einem großen Anteilsverkauf im schwierigen spanischen Markt. So soll ein Anteil von mindestens 50 Prozent der spanischen Geschäfte an die Londoner Beteiligungsgesellschaft Zegona Communications gehen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Samstag unter Berufung auf Insider berichtete. Dabei werde die Sparte mit mehr als 5 Milliarden Euro bewertet. Die beiden Firmen klärten noch restliche Details, eine Ankündigung könne in den kommenden Tagen erfolgen. Auch ein Platzen des Deals sei aber noch möglich. Zegona und Vodafone hatten bereits im September Gespräche bestätigt.

ROUNDUP/Branchenexperte: Chinesen bei E-Autos um Jahre voraus

PEKING/MÜNCHEN - Der Autobranchenexperte Ferdinand Dudenhöffer sieht chinesische Hersteller im Vergleich zu deutschen Branchengrößen um Jahre voraus und hofft deshalb auf Zusammenarbeit zwischen den Marken. "Ich halte diese Kooperationen für sehr sinnvoll, denn wenn wir das nicht machen, verlieren wir unendlich viel Zeit", sagte der 72-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in Peking. China sei Deutschland etwa beim autonomen Fahren und der Sprachsteuerung von Autos um zehn Jahre voraus, auch weil es hierzulande keine geeigneten Teststrecken gebe. "Ohne die Chinesen geht es nicht", resümierte der Wirtschaftswissenschaftler.

Auch Opel-Mutter Stellantis stimmt in USA 25 Prozent Gehaltserhöhung zu

DETROIT - Nach wochenlangen Streiks zeichnet sich bei mehreren US-Autoriesen eine Gehaltserhöhung von 25 Prozent für die Belegschaft ab. Wenige Tage nach Ford einigte sich auch der Stellantis-Konzern auf einen entsprechenden Deal mit der Gewerkschaft UAW. Außerdem werde Stellantis statt eines geplanten Abbaus von 5000 Jobs in der mehrjährigen Laufzeit des Tarifvertrags 5000 neue Arbeitsplätze in den USA schaffen, sagte UAW-Präsident Shawn Fain in einer Videobotschaft am Samstag.

Google zahlt Milliarden für Platz als Standard-Suchmaschine

WASHINGTON - Google hat im Jahr 2021 über 26 Milliarden Dollar dafür bezahlt, die Standard-Suchmaschine auf Smartphones und in Webbrowsern zu sein. Es ist das erste Mal, dass eine konkrete Zahl dazu bekannt wurde, bisher gab es stets nur Schätzungen.

Novartis geht in USA wegen Streit um Geschäftsgeheimnisse gegen Takeda vor

BASEL/TOKIO - Der schweizerische Pharmakonzern Novartis geht in den USA gerichtlich gegen den japanischen Konkurrenten Takeda Pharmaceutical vor. Mit einem Antrag auf Offenlegung bei einem Gericht in Massachusetts will er feststellen lassen, ob ein zu Takeda gewechselter ehemaliger Novartis-Mitarbeiter unrechtmäßig Geschäftsgeheimnisse weitergegeben hat.

PwC: Deutsche Autobauer holen beim E-Auto-Absatz auf

MÜNCHEN - Deutsche Autobauer machen beim Verkauf von E-Autos Boden gut. Nach einer Studie der Unternehmensberatung PwC wuchs ihr Absatz in den ersten neun Monaten des Jahres fast doppelt so schnell wie der Weltmarkt.

Elon Musks X will 19 Euro für Abo ohne Werbung

SAN FRANCISCO - Auf der Suche nach neuen Einnahmequellen hat Elon Musks Online-Plattform X eine teurere Abo-Version ganz ohne Werbung eingeführt. Sie kostet in Deutschland gut 19 Euro im Monat. In dem bisher einzigen Abo-Modell für 9,52 Euro wird die Zahl der Anzeigen halbiert. Zusätzlich zum teureren Abo führte X am Wochenende auch eine günstigere Version für 3,57 Euro mit weniger Funktionen ein.

Israel will Einsatz von Starlink im Gazastreifen verhindern

TEL AVIV - Israel will nach eigenen Angaben alles unternehmen, um den Einsatz des Satelliten-Kommunikationssystems Starlink im Gazastreifen zu verhindern. "Israel wird alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel nutzen, um dies zu bekämpfen", schrieb Kommunikationsminister Schlomo Karhi am Samstagabend auf der Online-Plattform X (vormals Twitter). Grund sei, dass die im Gazastreifen herrschende islamistische Hamas das System für Terrorzwecke missbrauchen würde. "Darüber besteht kein Zweifel, wir wissen es, und Musk weiß es."

Hamburg und Sachsen wollen besseren Rechtsschutz für Hatespeech-Opfer

HAMBURG/DRESDEN - Hamburg und Sachsen machen sich für einen verbesserten Rechtsschutz für Opfer von Beleidigungen und Bedrohungen im Internet stark. Betroffene von digitaler Gewalt müssten ihre Ansprüche schnell, leicht und effektiv durchsetzen können, heißt es in einem gemeinsamen Beschlussvorschlag von Hamburgs Justizsenatorin Anna Gallina und ihrer sächsischen Ressortkollegen Katja Meier (beide Grüne) für die Justizministerkonferenz am 10. November in Berlin.

Popstar Taylor Swift stellt weiteren Spotify-Rekord auf

LOS ANGELES - US-Musikerin Taylor Swift (33) hat beim Musikstreaming-Marktführer Spotify einen weiteren Rekord aufgestellt. "Sie hat es wieder geschafft", schrieb das Unternehmen am Samstag (Ortszeit) auf der Online-Plattform X (ehemals Twitter) - denn am 27. Oktober sei Swift zum meistgestreamten Künstler innerhalb eines Tages in der Spotify-Geschichte geworden. Zudem sei ihr neues Album "1989 (Taylor's Version)" zum meistgestreamten Album an einem einzigen Tag im laufenden Jahr avanciert.

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