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Software AG will Scharte bei Vertragsabschlüssen auswetzen

21.10.2021 | 11:43

DARMSTADT (dpa-AFX) - Die Software AG schöpft nach dem Debakel bei den Auftragseingängen im vergangenen Quartal neue Hoffnung für die weiteren Geschäfte. Angesichts eines ordentlichen Abschneidens beim Umsatzwachstum in der wichtigen Digitalsparte mit Integrationssoftware machte das Management der Darmstädter am Donnerstag klar, dass es sich trotz der zum Wochenbeginn gesenkten Prognose für die Vertragsabschlüsse nicht aus der Bahn werfen lassen will.

"Wir haben kein Problem mit unserem Strategieprogramm, Transformationen brauchen Zeit - mehr als ein Quartal", sagte Finanzchef Matthias Heiden im Gespräch mit der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Schließlich habe sich der MDax-Konzern für die Strategie namens "Helix" von Konzernchef Sanjay Brahmawar fünf Jahre Zeit gegeben. "Wir brauchen im Moment etwas länger, um Geschäftsmöglichkeiten in Verträge umzuwandeln", räumte der Manager aber ein.

Deswegen hatte das Unternehmen zu Wochenbeginn die Prognose für die Auftragseingänge der Digitalsparte in diesem Jahr empfindlich senken müssen, was die Aktie allein am Dienstag um knapp 11 Prozent hatte einbrechen lassen. Am Donnerstag legte der Kurs um 3,5 Prozent auf knapp 38 Euro zu. Vor der Prognosesenkung hatte er noch über 41 Euro notiert.

Um die Probleme aus dem Weg zu räumen, will das Unternehmen jetzt die Anstrengungen verstärken. "Dazu müssen wir unter anderem auch besser mit den Interessenten kommunizieren. Wir werden im Rahmen unserer Planungen auch im vierten Quartal noch einmal dahingehend ins Marketing investieren", sagte Heiden. Attraktive Konditionen im harten Wettbewerb seien jedenfalls nicht das Problem.

"Im dritten Quartal haben wir 40 Prozent mehr Neukunden gewinnen können als im Vorjahr, und diese kommen typischerweise zunächst mit vergleichsweise kleineren Verträgen, auch das war ein Faktor", sagte Heiden. Was an anstehenden Verträgen zum Stichtag Ende des Quartals einfach noch nicht unter Dach und Fach war, "das haben wir in den ersten drei Wochen jetzt ganz gut ausgebügelt".

Die Mittelfristprognose für 2023 hatte die Software AG bestätigt, auch wenn einige Analysten die Ziele mehr und mehr als ambitioniert werten. "Was uns für unsere Mittelfristziele optimistisch macht: Unsere zufriedenen Kunden sind ein sehr gutes Zeichen, wir haben laut IT-Analysten die richtigen Produkte, insbesondere in IoT und API-Management", sagte Heiden. Die Mischung aus Neukundengewinnung und Vertragserneuerungen stimme. "Auch unser Partner-Ökosystem ist sehr erfolgreich." Hier verwies er auf die Partnerschaft mit Microsoft.

Als Problem erweist sich jedoch der Fachkräftemangel. Vertriebschef Scott Little zeigte sich in einer Analystenkonferenz zwar zufrieden mit der Qualität seines Teams, würde aber gerne noch mehr Leute einstellen. "Für jeden, den wir einstellen, geht ein anderer wieder", sagte er. Heiden formulierte es so: "Unsere Mitarbeiter sind am Markt durchaus begehrt, weil sie einen Transformations-Hintergrund haben. In der Software-Branche herrscht aktuell ein 'war for talents', also ein Kampf um gute Arbeitskräfte."

Für 2023 hat sich das Unternehmen einen Umsatz von einer Milliarde Euro vorgenommen. Vergangenes Jahr waren es knapp 835 Millionen Euro. Das Digitalgeschäft mit der Integrationssoftware zur Vernetzung von IT-Systemen soll im Schnitt jährlich bis dahin um 15 Prozent zulegen - was nach den Problemen in diesem Jahr schwieriger wird.

Das Management sieht derzeit die Auftragseingänge als zentrales Maß zur Erfolgsmessung, weil das Unternehmen konsequent auf Abo-Verträge umstellt und dadurch bei neuen Verträgen zunächst kleinere Umsätze im entsprechenden Berichtszeitraum anfallen. Immerhin lief es bei den gebuchten Erlösen im dritten Quartal ordentlich: Der Konzernumsatz kletterte insgesamt um 7 Prozent auf 198 Millionen Euro. Die Integrationssoftware konnte dabei um 10 Prozent zulegen.

Das um Sondereffekte bereinigte Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen blieb mit rund einem Prozent minus auf 33,3 Millionen Euro nahezu stabil. Unter dem Strich standen dank einer geringeren Steuerquote mit 16,3 Millionen Euro sogar 17 Prozent mehr Gewinn als ein Jahr zuvor./men/nas/mis


© dpa-AFX 2021
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