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CORONA-BLOG/China genehmigt Testreihe mit zwei Corona-Vakzinen

11.08.2021 | 15:46

Die aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie in kompakter Form:

China genehmigt Testreihe mit Kombination aus zwei verschiedenen Corona-Vakzinen 

Die chinesische Arzneimittelaufsicht hat die erste Studie in der Volksrepublik mit einer Kombination aus verschiedenen Corona-Impfstoffen genehmigt. Bei der Testreihe wird der Impfstoff CoronaVac, der von dem chinesischen Hersteller Sinovac aus inaktiviertem Virus hergestellt wird, mit einem DNA-basierten Corona-Impfstoff des US-Unternehmens Inovio kombiniert, wie Advaccine Biopharmaceuticals Suzhou, Inovios Partnerunternehmen in China, am Mittwoch mitteilte. Vorklinische Tests belegten, dass zwei unterschiedliche Impfstoffe eine "noch stärkere und ausgewogenere Immunantwort erzeugen", erklärte Advaccine-Vorstand Wang Bin. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt es noch nicht genügend Daten darüber, ob die Kombination verschiedener Impfstoffe sicher ist und die Immunität gegen das Coronavirus steigert.

BDI: Bund und Länder bei Pandemieeindämmung zu vage 

Die deutsche Industrie hat Bund und Ländern vorgeworfen, bei ihren Beratungen einen konkreten, einheitlichen und praxistauglichen Maßnahmenfahrplan schuldig geblieben zu sein. Die Politik lasse zudem die Unternehmen mit Blick auf die Fortführung der Testangebotspflicht für Ungeimpfte "im Dunkeln stehen", kritisierte Joachim Lang, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI). "Es wird nur eine allgemeine Anpassung der Arbeitsschutzverordnung angekündigt - ohne Details für die Umsetzung. Unklarheiten erschweren der Wirtschaft eine verlässliche Planung für den Herbst." Auch sollten Bund und Länder zügig Klarheit schaffen, ab wann die für die Öffentlichkeit beschlossenen Änderungen auch in den Unternehmen gelten.

Ethikrat-Vorsitzende: Kostenpflichtige Tests für Ungeimpfte folgerichtig 

Die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Alena Buyx, hält die Einführung kostenpflichtiger Corona-Tests für Ungeimpfte ab Mitte Oktober für folgerichtig und nachvollziehbar. Wer sich trotz aller niedrigschwelligen Impfangebote jetzt gegen die Impfung entscheide, der sorge letztlich dafür, dass die Pandemie weitergehe. "Und dann ist es sehr schwer zu begründen und zu sagen: Bitte zahlt mir als Solidargemeinschaft, die ihr euch alle impft, weiter die Tests, damit ich ins Kino oder ins Konzert kann", sagte Buyx dem Nachrichtensender Phoenix. Allerdings müsse auch geschaut werden, dass die Bereitschaft zu Tests "nicht komplett in den Keller" gehe. Die Wirksamkeit dieser Maßnahme müsse genau beobachtet werden.

Immobilienwirtschaft kritisiert Testpflicht für Hotels 

Mit Unverständnis hat die Immobilienbranche auf die geplante Behandlung von Hotels bei der neuen Testpflicht reagiert, die Bund und Länder noch im August einführen wollen. "Die durch Tests verbundenen Umsatzeinbußen gefährden mehr als eine Million Arbeitsplätze in Deutschland", sagte der Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA), Andreas Mattner, der Funke-Mediengruppe. Mattner begrüßte, dass der Handel von der Testpflicht ausgenommen ist. Diese Regelung müsse aber auch an anderen sicheren Orten wie Hotels gelten, sagte der ZIA-Präsident, der mit seinem Spitzenverband viele Vermieter von Gewerbeimmobilien in Handel, Gastronomie und Hotellerie vertritt.

Städte und Gemeinden: Ende kostenloser Tests ist richtig 

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat die Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern positiv bewertet. "Es ist richtig, dass ab dem 11. Oktober die Bürgertests nur noch für die Personen kostenfrei sind, die nicht geimpft werden können. Wer ein Impfangebot nicht annimmt, muss akzeptieren, dass er für den Zugang zu bestimmten öffentlichen Veranstaltungen einen selbst finanzierten negativen Test vorweisen muss", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der Rheinischen Post. Landsberg hält auch die Fortschreibung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite für richtig. "Gerade in Wahlkampfzeiten könnte es andernfalls schwierig sein, möglicherweise notwendige Beschlüsse des Bundestages kurzfristig einzuholen", sagte er.

Göring-Eckardt kritisiert Verlängerung der epidemischen Lage 

Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt hat kritisiert, dass Bund und Länder in der Corona-Krise die epidemische Lage von nationaler Tragweite verlängern wollen. "Das Grundgesetz setzt Freiheitseinschränkungen einen engen Rahmen", sagte Göring-Eckardt dem Nachrichtenportal T-Online. "Eine unveränderte Feststellung der epidemischen Lage halte ich für falsch. Es braucht für den Herbst eine Regelung, die der neuen Situation und der Zahl Geimpfter Rechnung trägt." Es müssten die Voraussetzungen geschaffen werden für eine rechtssichere befristete Fortführung bestimmter Maßnahmen wie Masken, AHA-Regeln und Tests, forderte sie. Göring-Eckardt kritisierte auch mangelnde Anstrengungen in der Impfkampagne und bei den Schulen. "Entscheidend ist jetzt, beim Impfen wieder schneller zu werden und eine deutlich höhere Impfquote zu erreichen".

Bayerns Gesundheitsminister will Klarheit über Kriterien 

Nach den Corona-Beschlüssen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat der Vorsitzende der Länder-Gesundheitsminister, Klaus Holetschek (CSU), vom Bund konkrete Kriterien zur Lagebeurteilung gefordert. "Der Bund muss jetzt schon noch einmal eine Vorlage machen, damit wir einen einheitlichen Wert gemeinsam finden, den wir dann auch anwenden", verlangte der bayerische Gesundheitsminister im ZDF-Morgenmagazin. "Aber die Parameter beziehen wir natürlich jetzt schon in die Lagebeurteilung mit ein." Es gehe neben der Sieben-Tage-Inzidenz etwa um die Situation bei den Intensivbetten. Botschaft der Beschlüsse sei, "dass wir das Impfen noch einmal voranbringen". Es sei ein Signal, dass Tests selber bezahlt werden müssten.

Umfrage: Jeder dritte Arzt für Impfpflicht 

Jeder dritte niedergelassene Arzt würde die Einführung einer Impfpflicht befürworten, zeigt eine aktuelle Umfrage des Ärztenachrichtendienstes, an der sich über 2.300 Mediziner beteiligt haben. Demnach antworteten 33 Prozent der befragten Ärzte auf die Frage "Sollte die Covid-19-Impfung künftig verpflichtend sein?" mit einem klaren Ja. Weitere 25 Prozent halten eine Impfpflicht nur für medizinische und pflegerische Berufe für angebracht. 42 Prozent der Ärzte sehen in einer Impfpflicht dagegen nicht den richtigen Weg. Eine Mehrheit von 58 Prozent hält es aber für angemessen, dass nicht Geimpfte in den kommenden Wochen Einschränkungen oder finanzielle Belastungen ertragen müssen - so durch kostenpflichtige Tests.

Handwerk vermisst Planungssicherheit 

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat die Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern kritisiert. "Ohne Frage war es angesichts einer wieder größeren Infektionsdynamik angemessen und richtig, das Treffen von Bund und Ländern jetzt durchzuführen, um präventiv Maßnahmen zur Vermeidung eines erneuten, möglicherweise monatelangen, Lockdowns zu vereinbaren", sagte ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer. "Doch die getroffenen Beschlüsse sind insgesamt gesehen zu wenig konkret, so dass sie unseren Betrieben leider nicht die erwartete Planungssicherheit für die kommenden Wochen und Monate bringen." Weder habe man sich auf einen nachvollziehbaren bundesweit gültigen Kriterien-Maßnahmen-Katalog verständigt, noch gebe es Klarheit darüber, welche Arbeitsschutzverordnungen künftig gelten werden.

Facebook stoppt Kampagne zur Verbreitung von Corona-Falschinformationen 

Facebook hat eine internationale Kampagne zur Verbreitung von Falschinformationen über Corona-Impfungen gestoppt. Wie das US-Unternehmen am Dienstag erklärte, versuchte eine russische Werbeagentur bekannten Persönlichkeiten auf verschiedenen Online-Plattformen Fake News unterzujubeln. Aufgefallen sei die Kampagne, nachdem Influencer in Deutschland und Frankreich Nachforschungen angestellt und Alarm geschlagen hätten. Hinter der Kampagne steckte demnach die russische Firma Fazze. Diese habe eine "Falschinformations-Waschanlage" betrieben, erklärte Facebook. Ziel sei gewesen, dass vertrauenswürdige Personen mit großer Gefolgschaft im Netz Desinformationen teilen.

Bundesweite Corona-Inzidenz steigt auf 25,1 

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen und liegt nun bei 25,1 (Vorwoche: 18,5). Wie das Robert-Koch-Institut am Mittwochmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 4.996 (3.571) Neuinfektionen sowie 14 (25) weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet. Vor einer Woche hatte die Inzidenz noch bei 18,5 gelegen.

Kontakt zu den Autoren: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/sha

(END) Dow Jones Newswires

August 11, 2021 09:45 ET (13:45 GMT)

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