Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Mitglied werden
Kostenlose Anmeldung
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  Aktien  >  Xetra  >  Shop Apotheke Europe N.V.    SAE   NL0012044747

SHOP APOTHEKE EUROPE N.V.

(SAE)
  Report
ÜbersichtKurseChartsNewsRatingsTermineUnternehmenFinanzenAnalystenschätzungenRevisionenDerivate 
ÜbersichtAlle NachrichtenPressemitteilungenOffizielle PublikationenBranchennachrichtenMarketScreener AnalysenAnalystenempfehlungen

Corona-Krise wirbelt den Apothekenmarkt weiter durcheinander

15.10.2020 | 16:52

BERLIN (dpa-AFX) - Wenn der Kopf brummt oder der Rücken zwickt, müssen Verbraucher schon lange nicht mehr zur Apotheke laufen. Mit ein paar Klicks lässt sich das passende Medikament auch im Internet bestellen. Für Patienten ist das bequem. Doch den klassischen Apothekenmarkt hat diese Möglichkeit kräftig durcheinander gewirbelt. Große Versandapotheken wie Doc Morris, Zur Rose oder Shop Apotheke Europe erobern seither stetig Marktanteile. Weil sie dabei für viele Medikamente Rabatte anbieten, sehen sich stationäre Anbieter einem ungerechten Wettbewerb ausgesetzt - auch wenn viele von ihnen ihre Produkte inzwischen auch selbst online vertreiben.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat deshalb gleich mehrere Gesetzesvorhaben auf den Weg gebracht, zum Teil sind sie schon in Kraft getreten. Sie sollen zum einen den Medikamentenmarkt digital neu ausrichten. Zum anderen sollen sie dafür sorgen, dass Vor-Ort-Apotheken im Wettbewerb nicht unter die Räder kommen. Profitieren soll am Ende vor allem auch der Patient.

Doch wie schwierig dieser Spagat ist, hat am Donnerstag der Kongress des Bundesverbands Deutscher Versandapotheken (BVDVA) in Berlin gezeigt. Die Corona-Krise den Trend der vergangenen Jahre noch einmal veschärft: Um mindestens zwei Prozentpunkte sei der Anteil der Versandapotheken am gesamten Apothekenmarkt in den vergangenen Monaten gestiegen, sagte Thomas Heil vom klinischen Auftragsforschungsinstitut IQVia bei dem Branchentreffen, das in diesem Jahr online stattfand. Damit liege der Anteil aktuell bei rund 18 Prozent. Frank Elvers vom Marktforschungsinstitut DatamedIQ bezifferte ihn gar auf mehr als 20 Prozent.

Doch stark sind die Versandhändler lediglich beim Handel von Medikamenten ohne Rezept. Sobald es um verschreibungspflichtige Arznei geht, sinkt ihr Marktanteil auf gerade mal ein Prozent. Das liegt vor allem daran, dass der Kunde das ausgedruckte Rezept per Post einsenden muss, während er es bei der Apotheke um die Ecke nach dem Arztbesuch nur abgeben muss und sofort das Medikament ausgehändigt bekommt.

Hier setzt das erste Gesetz von Jens Spahn an, das Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV). Es wurde bereits vor einigen Wochen vom Bundestag beschlossen. Mit dem GSAV hat Spahn das E-Rezept eingeführt: Ab kommendem Jahr kann sich ein Patient vom Arzt per Videosprechstunde ein Rezept ausstellen zu lassen. Das wird dann in der App gespeichert und kann bei jeder Apotheke auch online vorgezeigt werden. Anfang 2022 soll das E-Rezept flächendeckend eingeführt werden.

Darüber freuen sich naturgemäß vor allem die Versandapotheken. "Es ist absolut an der Zeit, dass das E-Rezept kommt", sagte BVDVA-Vorsitzender Christian Buse. Fabian Kaske, Chef der Marketingberatung Dr. Kaske, geht davon aus, dass die Versandapotheken ihren Marktanteil bei verschreibungspflichtigen Medikamenten in fünf Jahren auf acht Prozent steigern könnten.

Doch auch zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheken hat Spahn ein Gesetz erarbeitet. Mit diesem will er die Rabatte der Versandapotheken verbieten und so für Preisgleichheit zwischen allen Marktteilnehmern sorgen. Außerdem sollen bestimmte Dienstleistungen, die vor allem stationäre Apotheken erbringen, stärker vergütet werden. "Beispiele hierfür sind eine intensive pharmazeutische Betreuung bei einer Krebstherapie oder die Arzneimittelversorgung von pflegebedürftigen Patienten in häuslicher Umgebung", heißt es auf den Seiten des Gesundheitsministeriums.

Verabschiedet ist das Gesetz noch nicht. Gegenwehr dürfte von den großen Versandapotheken kommen. Der Chef der schweizerischen Zur-Rose-Gruppe, Walter Oberhänsli, wollte noch nicht sagen, ob er dagegen klagen will. "Da ist der Ball jetzt beim deutschen Gesetzgeber", sagte er lediglich./maa/DP/men


© dpa-AFX 2020
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
IQVIA HOLDINGS INC. 0.11%168.99 verzögerte Kurse.9.26%
SHOP APOTHEKE EUROPE N.V. -0.75%132.2 verzögerte Kurse.206.21%
WALGREENS BOOTS ALLIANCE, INC. -2.54%38.01 verzögerte Kurse.-33.85%
ZUR ROSE GROUP AG 1.30%273 verzögerte Kurse.151.87%
Alle Nachrichten auf SHOP APOTHEKE EUROPE N.V.
27.11.Gleiche Preise für Medikamente auf Rezept auch bei Versandapotheken
DP
19.11.AKTIEN IM FOKUS : Corona-Gewinneraktien ziehen wegen Infektionslage wieder an
DP
18.11.Zahl der Apotheken in Deutschland sinkt weiter
DP
17.11.AKTIE IM FOKUS : Shop Apotheke rutschen ab - Druck durch Amazon-Online-Apotheke
DP
16.11.AKTIEN IM FOKUS : Corona-Gewinner wie HelloFresh und Shop Apotheke unter Druck
DP
11.11.Berenberg senkt Ziel für Shop Apotheke auf 170 Euro - 'Buy'
DP
11.11.AKTIEN IM FOKUS : Anleger trennen sich nach Erholung wieder von Corona-Verlierer..
DP
10.11.AKTIEN IM FOKUS : Krisengewinner haben schweren Stand - Rotation geht weiter
DP
09.11.Shop apotheke europe n.v.
DP
09.11.SHOP APOTHEKE EUROPE N.V. : Meldung und öffentliche Bekanntgabe der Geschäfte vo..
EQ
Weitere Nachrichten
News auf Englisch zu SHOP APOTHEKE EUROPE N.V.
11.11.SHOP APOTHEKE EUROPE NV : Berenberg remains its Buy rating
MD
09.11.SHOP APOTHEKE EUROPE N.V. : Notification and public disclosure of transactions b..
EQ
09.11.SHOP APOTHEKE EUROPE N.V. : Notification and public disclosure of transactions b..
EQ
09.11.SHOP APOTHEKE EUROPE N.V. : Notification and public disclosure of transactions b..
EQ
09.11.SHOP APOTHEKE EUROPE N.V. : Notification and public disclosure of transactions b..
EQ
09.11.SHOP APOTHEKE EUROPE N.V. : Notification and public disclosure of transactions b..
EQ
09.11.SHOP APOTHEKE EUROPE N.V. : Notification and public disclosure of transactions b..
EQ
09.11.SHOP APOTHEKE EUROPE N.V. : Notification and public disclosure of transactions b..
EQ
09.11.SHOP APOTHEKE EUROPE N.V. : Notification and public disclosure of transactions b..
EQ
09.11.SHOP APOTHEKE EUROPE N.V. : Notification and public disclosure of transactions b..
EQ
Weitere Nachrichten auf Englisch
Finanzkennziffern
Umsatz 2020 952 Mio 1 136 Mio -
Nettoergebnis 2020 -13,9 Mio -16,6 Mio -
Nettoliquidität 2020 71,5 Mio 85,3 Mio -
KGV 2020 -146x
Dividendenrendite 2020 -
Marktkapitalisierung 2 371 Mio 2 834 Mio -
Marktkap. / Umsatz 2020 2,41x
Marktkap. / Umsatz 2021 1,98x
Mitarbeiterzahl 1 011
Streubesitz 97,7%
Chart SHOP APOTHEKE EUROPE N.V.
Dauer : Zeitraum :
Shop Apotheke Europe N.V. : Chartanalyse Shop Apotheke Europe N.V. | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse SHOP APOTHEKE EUROPE N.V.
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsFallendAnsteigendAnsteigend
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkauf
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung KAUFEN
Anzahl Analysten 9
Mittleres Kursziel 175,00 €
Letzter Schlusskurs 132,20 €
Abstand / Höchstes Kursziel 68,7%
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 32,4%
Abstand / Niedrigstes Ziel -9,23%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Unternehmensführung
NameTitel
Stefan Feltens Chief Executive Officer
Jan Pyttel Chairman-Supervisory Board
Theresa Holler Chief Operating Officer
Jasper Eenhorst Chief Financial Officer
Marc Fischer Chief Technical & Information Officer
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkapitalisierung (M$)
SHOP APOTHEKE EUROPE N.V.206.21%2 856
WALGREENS BOOTS ALLIANCE, INC.-33.85%33 771
MCKESSON CORPORATION30.13%28 902
CARDINAL HEALTH, INC.6.33%15 780
DASHENLIN PHARMACEUTICAL GROUP CO., LTD.102.79%8 803
WELCIA HOLDINGS CO., LTD.21.44%8 397