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ANALYSE/Öl- und Gaspreise sind für Shell nicht alles

07.10.2022 | 09:48

Von Rochelle Toplensky

LONDON (Dow Jones)--Ein schwächeres Quartal für Shell ist eine rechtzeitige Erinnerung daran, dass hohe Öl- und Gaspreise nicht immer zu glänzenden Ergebnissen für die Größten unter den Öl- und Gasunternehmen führen.

Die Preise für Flüssigerdgas erreichten im dritten Quartal dieses Jahres astronomische Höhen, während die Rohölpreise zwischen 80 US-Dollar und 100 US-Dollar pro Barrel pendelten. Am Donnerstag warnte Shell in seinem Bericht für das dritte Quartal dennoch vor "deutlich niedrigeren" Gashandelsergebnissen sowie geringeren Raffinerie- und Chemikalienmargen, die zusammen einen Gewinnrückgang von bis zu 2 Milliarden US-Dollar bedeuten könnten.

Zwar stiegen Absatz und Produktion, doch insgesamt reagierten die Anleger überrascht: Die Aktien des Unternehmens fielen im europäischen Handel um fast 5 Prozent, konnten aber im Laufe des Tages einen Teil dieses Verlusts wieder wettmachen.

   Handelsgeschäft wenig transparent 

Das Rohstoffhandelsgeschäft von Shell ist ein Joker im Portfolio des Unternehmens. Ähnlich wie eine Investmentbank kann es beträchtliche Gewinne erwirtschaften, insbesondere in volatilen Märkten, aber die begrenzte Offenlegung macht es für Außenstehende zu einer Art Blackbox.

Für das dritte Quartal musste Shell aufgrund von "saisonalen Schwankungen und erheblichen Unterschieden zwischen Papier- und physischer Realisierung in einem volatilen und gestörten Markt" einen großen Verlust aus dem Gashandel hinnehmen - eine Erklärung, die nur begrenzten Einblick bietet. Shells Londoner Konkurrent BP verfügt ebenfalls über ein beträchtliches Handelsgeschäft.

Selbst wenn man den Handel ausklammert, ist die Verbindung zwischen Rohstoffpreisen und Unternehmensergebnissen kompliziert. Als globaler Markt ist Öl enger mit den Einnahmen der großen Konzerne verbunden, wobei es je nach Mischung und Standort gewisse Unterschiede gibt. Shell schätzte zu Beginn dieses Jahres, dass ein Anstieg des Brent-Preises um zehn US-Dollar pro Barrel die bereinigten Gewinne im Upstream-Ölgeschäft um 2,5 Milliarden US-Dollar erhöhen würde.

Bei den Gas-Benchmarks ist der Zusammenhang weniger direkt. Der Transport von Erdgas erfordert erhebliche Vorabinvestitionen in die Infrastruktur, so dass ein Großteil der Produktion über langfristige Verträge verkauft wird und zwar schon Jahre bevor die Anlagen gebaut werden. Viele dieser Vertragspreise sind eher an Öl- als an Gas-Benchmarks gebunden, und die weltweiten LNG-Benchmarks spiegeln den Spotmarkt wider, der nur einen sehr kleinen Teil des Gesamtmarktes ausmacht.

In den Gaspreisen von Shell steckt eine Verzögerung von bis zu sechs Monaten, und im Jahr 2020 war das Gas abhängig von Brent, dem japanischen Zollpreis für Rohöl, dem asiatischen Spotpreis für LNG und den lokalen Preisen. Wenn man all das zusammennimmt, erklärt sich die Gaspreisempfindlichkeit des Unternehmens: In diesem Jahr rechnete das Unternehmen vor, dass ein Anstieg des Brent-Preises um zehn US-Dollar pro Barrel die bereinigten Gewinne im Gasgeschäft um 2,1 Milliarden US-Dollar steigern würde.

   Ergebnisse schwieriger zu prognostizieren 

Andere Unternehmen sind anders exponiert. Bevor Gazprom seine Lieferungen nach Europa einstellte, wurde ein Großteil des von Gazprom über Pipelines gelieferten Gases auf der Grundlage des europäischen Referenzwerts berechnet. Diese von der Europäischen Union vorangetriebene Umstellung sparte den Käufern in der Vergangenheit Geld, hat sich aber in letzter Zeit als teuer erwiesen. Einige US-amerikanische LNG-Lieferanten leisteten Pionierarbeit bei der Verwendung der Henry-Hub-Preise und haben mehr Flexibilität bei der Wahl ihrer Abnehmer.

Die Ergebnisse der Supermajors werden auch durch die Gewinnspannen bei Raffinerieprodukten und Chemikalien sowie durch den Verkauf an den Einzelhandel beeinflusst: Shell hat mehr als 46.000 Tankstellengeschäfte. Die Erträge aus neu entstehenden kohlenstoffarmen Geschäftsbereichen sind vergleichsweise unerheblich.

In der Vergangenheit versprachen die großen Ölkonzerne ihren Anlegern Orientierung anhand einer geglätteten Version des Rohölpreiszyklus, aber diese Verbindung ist mit der Diversifizierung der Geschäftsbereiche weniger direkt geworden. Zwar kann Diversifizierung helfen, beständigere Renditen zu erzielen, aber sie macht die Ergebnisse auch schwerer vorhersehbar.

Einige Anleger, die auf einen Gewinnschub im dritten Quartal in der gesamten Branche gehofft hatten, dürften nun enttäuscht sein.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/rer/mgo

(END) Dow Jones Newswires

October 07, 2022 03:47 ET (07:47 GMT)

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