Der deutsche Automobilzulieferer Robert Bosch gab am Donnerstag bekannt, dass er für 2025 einen währungsbereinigten Umsatzanstieg von 1 % bis 3 % erwartet.

Die Volatilität im globalen Handel mache die Prognose mit Unsicherheiten behaftet, erklärte das Unternehmen und verwies dabei auch auf das schwierige Geschäftsumfeld in seinen Hauptmärkten, aber auch auf mögliche Impulse durch staatliche Infrastrukturinvestitionsprogramme.

"Die Folgen zusätzlicher Zölle und mögliche wirtschaftliche Auswirkungen der europäischen und deutschen Infrastrukturinvestitionen erschweren eine Einschätzung zusätzlich", fügte das Unternehmen hinzu.

Im ersten Quartal 2025 stieg der Umsatz von Bosch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4 %.

Der deutsche Konkurrent Schaeffler hingegen meldete am Mittwoch einen Umsatzrückgang von 2,9 % im ersten Quartal und verwies auf eine allgemeine Schwäche der Branche.

Bosch bestätigte sein operatives Margenziel von 7 % für 2026, bezeichnete es jedoch als "äußerst anspruchsvoll".

Bosch fügte hinzu, dass das Unternehmen mit einem weiteren Rückgang der Arbeitsplätze vor allem in Deutschland und Europa rechne. (Berichterstattung von Ilona Wissenbach und Christina Amann, Text von Amir Orusov, Redaktion von Ludwig Burger)