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SAP will US-Tochter an die Börse bringen und macht mehr Gewinn

27.07.2020 | 09:27

WALLDORF (awp international) - Europas grösster Softwarehersteller SAP hat mitten in der Corona-Krise mehr Gewinn gemacht und will die Gunst der Stunde für den Teilbörsengang einer Tochter nutzen. Dass es im zweiten Quartal überraschend gut gelaufen war für die Walldorfer, hatte das Dax-Schwergewicht schon vor zweieinhalb Wochen mit Zahlen zu Umsatz und operativem Gewinn gezeigt. Aber auch unterm Strich blieb deutlich mehr übrig als vor einem Jahr, wie es am Montag hiess. Am Vorabend hatte SAP die Anleger bereits erneut überrascht: Der seit Anfang 2019 zum Konzern gehörende US-Milliardenzukauf Qualtrics soll an die Börse gebracht werden.

Die SAP-Aktie stieg am Montag in den ersten Handelsminuten um knapp drei Prozent auf 139,56 Euro zu. Der SAP-Kurs hatte sich nach dem Corona-Crash an den Märkten im Februar und März deutlich erholt und vergangene Woche bei über 143,20 Euro ein Rekordhoch erzielt. Mit dem Kursverfall an den Börsen war die SAP-Aktie zwischenzeitlich bis auf 82 Euro eingebrochen. SAP ist Deutschlands mit Abstand wertvollster börsennotierter Konzern.

Die Ankündigung des Börsengangs sei eine überraschende Wendung, schrieb Jefferies-Analyst Julian Serafini in einer ersten Reaktion. Gemessen an der Börsenbewertung direkter und ähnlich schnell wachsender Rivalen könne Qualtrics auf einen Unternehmenswert von rund 14 Milliarden Euro kommen, rechnete der Experte vor, sprach aber auch von einer möglicherweise breiten Bewertungsspanne.

SAP-Finanzchef Luka Mucic wollte zunächst keine Angaben über eine mögliche Bewertung von Qualtrics machen. Details zum Zeitplan und zum Umfang des möglichen Angebots soll es ebenfalls später geben. Um 14 Uhr stellt sich die SAP-Spitze in einer Analystenkonferenz noch den Fragen der Aktienexperten und dürfte dabei auch auf die Bewertungsfrage angesprochen werden.

Im November 2018 hatte Ex-Chef Bill McDermott die Gelegenheit genutzt und die Übernahme des auf Marktforschungs- und Umfragedaten spezialisierten Anbieters kurz vor dessen damals geplantem Börsengang angekündigt. SAP zahlte 8 Milliarden US-Dollar (heute rund 6,9 Mrd Euro), Qualtrics sollte ein neuer Baustein in der Cloudstrategie des Unternehmens werden. Nun will der neue Vorstandschef Christian Klein das gute Marktumfeld für Tech- und Cloudwerte insbesondere an den US-Börsen nutzen, Qualtrics soll folgerichtig in New York gelistet werden. Technologieaktien haben in den vergangenen Wochen eine Rally hingelegt, auch weil Investoren im Zuge der Corona-Krise händeringend nach Anlagemöglichkeiten mit Zukunftsperspektive suchen.

Das Cloudgeschäft gilt gerade in der Krise als wetterfest. Während auch bei SAP die Lizenzerlöse absacken, also die Softwareverträge gegen grosse Einmalzahlung, fliessen die Abonnementzahlungen weiter - wenn Kunden kündigen, verlieren sie hier nämlich in aller Regel den Zugang zur genutzten Software. Zwar leiden auch die Cloudangebote, die über Nutzungs- und Transaktionsgebühren abgerechnet werden, dennoch konnte SAP dank der immer noch boomenden Geschäfte mit Software zur Nutzung über das Internet den Umsatz im vergangenen Quartal insgesamt um 2 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro steigern.

SAP will Mehrheitsaktionär von Qualtrics bleiben und weiter vom starken Wachstum der Sparte profitieren - im zweiten Quartal lag es bei 34 Prozent. Klein und Qualtrics-Chef Ryan Smith sagten in einer Telefonkonferenz, der Teilbörsengang sei der beste Weg, Qualtrics weiter zu stärken, die Tochter solle unter anderem mit mehr Kapital ausgestattet werden. Unter anderem könnte sich SAP mit dem Erlös weitere Zukäufe im schnell wachsenden Marktsegment mit Daten zum Verbraucherverhalten leisten.

Qualtrics sammelt Daten etwa auf Webseiten von Internethändlern oder über Umfragen - das Angebot soll Händlern ein genaueres Steuern von Werbung und Marketing ermöglichen. Mit Qualtrics sollten die ureigenen SAP-Programme zum Steuern von Unternehmen ergänzt werden um dem Fokus auf die Verbraucher, die bei den SAP-Kunden einkaufen. Damit will SAP auch den US-Rivalen Salesforce attackieren, der bei Software für den Vertrieb und das Kundenmanagement die Nase vorn hat.

Zuletzt hatte es in Walldorf Knatsch gegeben, wie mit den selbstbewussten US-Zukäufen der vergangenen Jahre umgegangen werden soll - Aufsichtsratschef und Mitgründer Hasso Plattner hatte dem seit April allein an der Vorstandsspitze stehenden Klein mit auf den Weg gegeben, die Cloudfirmen besser in den Konzern zu integrieren. Qualtrics bekommt nun jedoch mehr Freiheiten. Gründer Smith will mit dem Börsengang zum grössten Privataktionär der Firma werden. Auch sollen die Amerikaner künftig unabhängiger agieren können. Das werfe Fragen hinsichtlich der angekündigten breiten Integration von Qualtrics in das SAP-Produktportfolio auf, meinte Jefferies-Experte Serafini.

In der Corona-Pandemie war SAP auch auf die Kostenbremse getreten, im ersten Quartal waren die so lukrativen Lizenzverkäufe so stark weggebrochen, dass die Walldorfer sogar die Finanzprognosen senken mussten. Zwischen April und Ende Juni kletterte dann das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis wie bereits bekannt um acht Prozent auf 1,96 Milliarden Euro. Unter dem Strich stieg der Gewinn um 52 Prozent auf 885 Millionen Euro. Das lag auch daran, dass ein Programm zum Abbau von Stellen vor einem Jahr knapp 200 Millionen Euro gekostet hatte.

Die im April gesenkten Jahresprognosen zu Umsatz und operativem Ergebnis bestätigte das Unternehmen. Den Mittelzufluss schätzt Finanzer Mucic nun aber etwas optimistischer ein, statt bisher angepeilten rund 3,5 Milliarden Euro Free Cashflow dürften es 2020 nun rund 4 Milliarden Euro werden. "Mehr als je zuvor ist durch die Pandemie deutlich geworden, dass Digitalisierung keine Option mehr, sondern zwingend notwendig ist, um schwierige Zeiten zu meistern und die gewünschten Geschäftsergebnisse zu erzielen", kommentierte Vorstandschef Klein das zweite Quartal.

Ein jüngst aufgekommenes Problem konnte SAP zudem nach Angaben von Mucic ausräumen. Anfang Mai hatte der Softwarehersteller einräumen müssen, dass nicht alle vertraglich versprochenen Sicherheitsstandards bei Cloudprodukten tatsächlich wie angepriesen funktionierten. Betroffen war knapp ein Zehntel der damals 440 000 Kunden. Im Halbjahresbericht hiess es nun, die identifizierten Massnahmen zur Problembehebung seien abgeschlossen./men/zb/mis


© AWP 2020
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