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AUSBLICK/Bei guten Zahlen könnte SAP erneut früher kommen

06.07.2021 | 15:00

Von Hans-Joachim Koch

FRANKFURT (Dow Jones)--Nachdem SAP seine Quartalszahlen in fünf der letzten sieben Quartale vorab veröffentlicht hat, sind Analysten und Marktteilnehmer vor dem offiziellen Termin am 21. Juli besonders wachsam. Sollte es so kommen, dürften die Abweichungen von den Analystenschätzungen so deutlich sein, dass sie adhoc mitgeteilt werden müssen.

Nach den vorangegangenen Ergebnissen könnte dies eher positive Überraschungen indizieren. Anfang April hatte der Walldorfer Softwarekonzern einen Margensprung hingelegt und die Jahresprognose leicht erhöht. Getragen wird dies weiter von der Cloud-Welle, die durch das Umstiegsprogramm "Rise with SAP" angeschoben wird, aber auch einem wohl weiter gut laufenden Lizenzgeschäft, das für höhere Margen steht.

Worauf die Märkte besonders achten werden:

OPERATIVE MARGE

Wie immer ist der Blick auf diese Kennziffer gerichtet, die Analysten um etwa 1 Punkt unter den 29,1 Prozent im Vorjahreszeitraum sehen. Doch nach dem Strategiewechsel im Oktober mit einem gefühlten "All in" in Sachen Cloud hat SAP hier zweimal die Erwartungen deutlich geschlagen.

CLOUD

Den Blick nach vorne richtet der Cloud-Auftragsbestand auf Sicht eines Jahres (Current Cloud Backlog - CCB), der im ersten Quartal zum Vorjahr um 15 Prozent auf 7,63 Milliarden Euro gestiegen war. Eine gleiche Rate im 2. Quartal würde ebenfalls 7,63 Milliarden ergeben, doch mit den verstärkten Cloud-Anstrengungen hoffen Beobachter auf mehr. Dieser von SAP seit Anfang 2020 ausgewiesene Wert wird auch als Indikator für den Erfolg von "Rise with SAP" gesehen.

Beim Blick zurück, dem im Quartal verbuchten Cloudumsatz, gehen die Analysten von einer Wachstumsbeschleunigung auf 12 (1Q: 6,9) Prozent aus, doch auch hier müsste für Applaus am Markt mehr geliefert werden. Im Gesamtjahr 2020 hatte SAP 15 Prozent geschafft.

LIZENZEN

Das Lizenzgeschäft mit Verkauf und Wartung ist rückläufig und wird es durch Cloud-Hinwendung bleiben. Doch es steht für eine mit knapp 80 Prozent um etwa 10 Punkte höhere Bruttomarge als die Cloud. Damit schlägt das Ausmaß des Minus auf die Gesamtmarge durch. Um ein Fünftel dürften die Lizenzumsätze zurückgehen, meinen Analysten, um knapp 4 Prozent die Wartungserlöse.

UMSATZ

Die Gesamteinnahmen des Softwarehauses dürften gegenüber Vorjahr ein kleines Minus aufweisen, ähnlich wie in den ersten drei Monaten des Jahres. Doch entscheidend ist der Mix aus Lizenzen und Cloud (siehe oben).

GEWINN

Auch hier sind nach den bisherigen Schätzungen negative Raten zu erwarten: Beim Betriebsergebnis in der Region von 5 Prozent weniger, unter dem Strich etwa 1 Prozent weniger, da hier das Finanzergebnis einfließt, das üblicherweise durch das Beteiligungsgeschäft von Sapphire Ventures aufgehübscht wird.

AUSBLICK

SAP-Finanzvorstand Luka Mucic könnte den Finanzmärkten wieder eine kleine Prognoseerhöhung für 2021 liefern. Schon beim Kapitalmarkttag im Juni hatte er sich zuversichtlich gezeigt, das obere Ende der prognostizierten Steigerung von 14 bis 18 Prozent beim Cloudumsatz zu erreichen. Im April war bereits das untere absolute Ende um 100 Millionen auf 9,2 bis 9,5 (2020: 8,09) Milliarden Euro hochgenommen worden. Die Guidance für das Betriebsergebnis wurde damals bestätigt: minus 1 bis 6 Prozent auf 7,8 bis 8,2 (8,28) Milliarden Euro. Interessant wird auch sein, ob die Erwartung einer allmählich anziehenden Nachfrage im zweiten Halbjahr weiter gilt oder mehr Optimismus durchkommt, der weitere Prognoseanhebungen mit den Drittquartalszahlen fundieren könnte.

SAP Fioneer

Das im April vorgestellte Joint Venture mit dem Spezialisten Dediq für Lösungen gezielt für die Finanzbranche hat bereits vor dem offiziellen Start eine Schramme bekommen. Zu den Investoren hinter Dediq gehörte - zunächst verschwiegen - auch die Stiftung von Mitgründer und Aufsichtsratschef Hasso Plattner. Trotz aller Beteuerungen von Unabhängigkeit und unterstützender Governance-Prüfungen durch Anwälte und den SAP-Aufsichtsrat blieb ein Geschmäckle, weshalb sich Plattners Stiftung zurückziehen und einen Ersatzinvestor suchen wird. Frische und klare Aussagen von SAP-Chef Christian Klein hierzu könnten Unwohlsein bei den Anlegern beseitigen. Zwar hält SAP nur 20 Prozent am JV, steht aber wegen der Namensgebung und der Bedeutung der Finanzkunden unter Erfolgsdruck bei diesem erstmals praktizierten Geschäftsmodell.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/smh/mgo

(END) Dow Jones Newswires

July 06, 2021 09:00 ET (13:00 GMT)

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