Die Bank von Åland fragt sich, wie viel Potenzial in den nächsten zehn Jahren bei den nordischen Maschinenbauunternehmen vorhanden ist.
In einer Analyse weist die Bank darauf hin, dass es in vielen Fällen schwierig erscheint, den gleichen positiven Beitrag durch steigende Gewinnmultiplikatoren wie in den vergangenen zehn Jahren zu rechtfertigen.
Die Herausforderung in den kommenden Jahren wird wahrscheinlich eher darin bestehen, die Rentabilität auf dem derzeitigen Niveau zu verteidigen und zu verbessern. Die Bank von Åland schätzt die Nachfrage in den nächsten Jahren generell positiv ein. Bewertungsmodelle deuten auf ein Kurspotenzial von etwa 15 Prozent für den Sektor hin.
"Auf der Grundlage unserer Analyse sehen wir derzeit das größte Potenzial auf Sicht von 6-12 Monaten bei Hexagon, Sandvik, SKF und Volvo unter den schwedischen Unternehmen und bei Kone, Metso und Valmet unter den finnischen Unternehmen", heißt es.
Für Atlas Copco, Nibe und Wärtsilä sehen wir ein begrenztes Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Niveau.
Sandvik AB ist einer der weltweit führenden Hersteller von Werkzeugmaschinen und Industriewerkzeugen. Der Nettoumsatz verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Produktfamilien: - Maschinen und Werkzeuge für den Bergbau und die Infrastruktur (51,8%; weltweit die Nr. 1): Bohrsattelauflieger, Werkzeuge zur Felsperforation, Bagger, Hebemaschinen usw; - Schneidwerkzeuge und Werkzeugmaschinen (39,5%): für die Bearbeitung von Metallen; - Ausrüstungen für die Gesteins- und Mineralienverarbeitung (8,7%): Brech- und Siebanlagen, Befestigungswerkzeuge usw. Der Nettoumsatz verteilt sich geographisch wie folgt: Europa (26%), Nordamerika (24,9%), Asien (17,6%), Afrika und Naher Osten (12,4%), Australien und Neuseeland (12,2%) und Südamerika (6,9%).