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WDH/HINTERGRUND: Corona-Tests für manche Reiserückkehrer - viel Ungewissheit

24.07.2020 | 12:56

(Berichtigung im 9. Absatz, 4. Satz: Derzeit werden etwa 1000 bis 1500 Tests am Tag durchgeführt. Damit wird klargestellt, dass die Kapazität höher ist).

FRANKFURT/BERLIN (dpa-AFX) - Corona-Test statt Quarantäne: Wer aus sogenannten Risikogebieten im Ausland einreist, soll sich künftig unmittelbar nach der Rückkehr auf das Coronavirus testen lassen. Dazu sollen an deutschen Flughäfen entsprechende Stellen eingerichtet werden, so eine Empfehlung der Gesundheitsminister von Bund und Ländern. Die Tests sollen verpflichtend sein. An diesem Freitag sind erneute Beratungen geplant, um weitere Details zum Umgang mit Reiserückkehrern zu besprechen und ein Gesamtpaket zu beschließen.

Welche Länder zählen zu den Risikogebieten?

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat weltweit mehr als 100 Staaten als Gebiete eingestuft, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus besteht. Aktuell gehören dazu unter anderem Ägypten, Israel, die Türkei, Südafrika und die USA. Bisher müssen Menschen, die aus den Ländern zurückkehren, in Deutschland zunächst 14 Tage in häusliche Quarantäne - sofern sie nicht einen negativen Corona-Test vorweisen können, der höchstens 48 Stunden alt ist. Außerdem müssen sie sich bei ihrem Gesundheitsamt melden. Ob die Rückkehrer tatsächlich immer in Quarantäne gehen, ist jedoch fraglich. Deshalb will die Politik hier nachjustieren.

Wer könnte die Tests an Flughäfen durchführen?

Das steht noch nicht fest. Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen betont, Mitarbeiter der Flughäfen seien nicht befugt, Passagiere auf ihren Gesundheitsstatus hin zu überprüfen. "In jedem Fall gilt: Sollten die Gesundheitsbehörden einen - wie auch immer gearteten - Schnelltest anordnen, müsste dieser von den Behörden durchgeführt werden". Wer die Kosten für mögliche Tests trägt, ist derzeit noch unklar.

Um welche Tests geht es?

Dazu gibt es bislang keine Informationen. Gängige Tests auf eine akute Corona-Infektion sind die sogenannten PCR-Tests. Dabei nehmen Helfer in der Regel mit einem Stäbchen Abstriche aus Nase oder Rachen, die dann auf Erbgut des Erregers Sars-CoV-2 untersucht werden. Diese Tests bieten allerdings nur eine Momentaufnahme. Es kann vorkommen, dass das Virus bei einem erst kürzlich Infizierten zum Testzeitpunkt noch nicht nachweisbar ist. Zudem kann eine mangelhafte Probennahme zu einem falsch-negativen Resultat führen. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach regte jüngst an, einige Tage später bei Hausärzten oder Gesundheitsämtern einen weiteren Test durchzuführen.

Wie lässt sich bei Umsteigern nachvollziehen, ob sie aus einem Risikogebiet kommen?

Die Fluggesellschaften verfügen über die Daten der Passagiere, die Reisewege und neben wem sie gesessen haben. Grundsätzlich ließe sich damit nachvollziehen, ob ein Fluggast, der beispielsweise aus Rom kommt, dort auf dem Rückweg aus einem Risikogebiet umgestiegen ist.

Was ist mit Nicht-Risikogebieten?

Auch dort besteht das Risiko einer Infektion. So wurde beispielsweise jüngst eine vierköpfige Familie aus Cottbus nach ihrer Rückkehr von einem Mallorca-Urlaub positiv auf das Virus getestet. Gesundheitsexperte Lauterbach hatte sich kürzlich für kostenlose Corona-Tests bei Urlaubsrückkehrern ausgesprochen. "Optimal wäre es, jeden zu testen", sagte er dem Tagesspiegel mit Blick auf Reiserückkehrer an Flughäfen.

Geht es nur um Flugreisende?

Das scheint noch nicht abschließend geklärt. Eine große Frage sei, wie mit Auto-, Bahn- und Schiffsreisenden umgegangen werde, sagte ein Sprecher des Brandenburger Gesundheitsministeriums. "Bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten geht es nicht nur um den Flugverkehr."

Können sich Reisende schon heute an Flughäfen freiwillig testen lassen?

Die Möglichkeit gibt es aktuell beispielsweise an den Airports Frankfurt und München. Seit knapp einem Monat können sich Passagiere in Frankfurt auf das Coronavirus testen lassen. Betrieben wird das Testzentrum an Deutschlands größtem Airport von dem Biotechnologie-Unternehmen Centogene. Derzeit werden etwa 1000 bis 1500 Tests am Tag durchgeführt. Die Kapazität liege höher und könne ausgebaut werden, falls es nötig sei. Seit dem Start ließen sich etwa 30 000 Menschen überprüfen. Der Test kostet 59 Euro und als Schnellverfahren 139 Euro. Am Flughafen München gibt es seit Ende Juni ebenfalls die Möglichkeit für Reisende, sich freiwillig und kostenpflichtig testen zu lassen. Derzeit nutzen rund 50 Personen pro Tag das 190 Euro teure Angebot. Die Kapazität der Teststation, die eine Tochtergesellschaft des Flughafens betreibt, ist damit aber weitgehend ausgereizt. An den Berliner Flughäfen werden voraussichtlich ab kommender Woche Rückkehrer auf das Coronavirus getestet, wie der Regierende Bürgermeister Michael Müller am Donnerstag ankündigte.

Was sagen Airlines zu dem Thema?

Sie sehen in Tests eine Chance, den von der Corona-Krise hart getroffenen Luftverkehr wieder in Schwung zu bringen. Das gilt vor allem für die lukrativen Langstreckenverbindungen zwischen den USA und Europa, die wegen der Einreisebeschränkungen in der Pandemie stark eingeschränkt sind. Die Vorstandschefs großer Fluggesellschaften, darunter auch Lufthansa-Chef Carsten Spohr, schlugen jüngst in einem offenen Brief an US-Vizepräsident Mike Pence und EU-Innenkommissarin Ylva Johansson ein koordiniertes gemeinsames Corona-Testprogramm vor./mar/DP/eas


© dpa-AFX 2020
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