Düsseldorf (Reuters) - Der Energiekonzern RWE sieht bei seinen Prognosen für das laufende Geschäftsjahr noch Luft nach oben.

"Wir sehen keinen negativen Effekt für das vierte Quartal. Und ich würde auch sagen, dass aus heutiger Sicht die Guidance konservativ ist am unteren Ende", sagte Finanzchef Michael Müller am Dienstag in einer Telefonkonferenz. Das Ergebnis hänge aber unter anderem von den Windverhältnissen im vierten Quartal ab. RWE hatte zuvor seine Prognosen für 2023 bestätigt. Danach soll das bereinigte Ebitda im Gesamtjahr bei 7,1 bis 7,7 Milliarden Euro und das bereinigte Nettoergebnis bei 3,3 bis 3,8 Milliarden Euro liegen.

Bei den Windenergie-Projekten in den USA habe der Konzern gegenüber manchen Wettbewerbern den Vorteil, erst jetzt den Zuschlag für die Abnahmepreise bekommen zu haben. "Der Zuschlag, den wir dort bekommen haben, ist wirklich auf einem attraktiven Niveau." Dies gelte auch für die heutigen Investitionskosten und das heutige Zinsniveau.

(Bericht von Tom Käckenhoff. Redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)