Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall rechnet für 2025 mit einem Umsatzwachstum von 25 % bis 30 % und erwartet eine Verbesserung des Betriebsergebnisses auf eine Marge von 15,5 %, die damit etwas höher als 2024 (15,2 %) ausfallen würde.

Rheinmetall wies jedoch darauf hin, dass diese Prognosen den potenziellen Marktzuwachs infolge der jüngsten geopolitischen Entwicklungen noch nicht beinhalten und je nach Kundennachfrage angepasst würden.

Letzte Woche bekräftigten die europäischen Staats- und Regierungschefs ihr Engagement für höhere Militärausgaben, da die Regierung von Donald Trump die amerikanischen Verpflichtungen gegenüber Europa in Frage stellt. Die Europäische Kommission plant, bis zu 800 Milliarden Euro für die Verteidigung zu mobilisieren, davon 150 Milliarden Euro in Form von Krediten an die nationalen Regierungen. Um in die Details sowohl der geopolitischen Situation als auch des europäischen Plans einzusteigen, empfehlen wir Ihnen diesen Artikel.

Im Jahr 2024 verzeichnete Rheinmetall einen Umsatz von 9,75 Milliarden Euro, was leicht unter den von den Analysten von Vara Research erwarteten 9,99 Milliarden Euro lag.

Rheinmetall gehört zu der umfangreichen Liste europäischer Verteidigungswerte, die aufgrund der weltweiten geopolitischen Lage ein hohes Momentum aufweisen.