Einloggen
Einloggen
Oder einloggen mit
GoogleGoogle
Twitter Twitter
Facebook Facebook
Apple Apple     
Registrieren
Oder einloggen mit
GoogleGoogle
Twitter Twitter
Facebook Facebook
Apple Apple     
  1. Startseite
  2. Aktien
  3. Deutschland
  4. Xetra
  5. Rheinmetall AG
  6. News
  7. Übersicht
    RHM   DE0007030009   703000

RHEINMETALL AG

(703000)
  Bericht
Verzögert Xetra  -  17:38:44 27.01.2023
228.20 EUR   +0.31%
28.01.Rheinmetall steuert auf einen Auftragsbestand von 30 Milliarden Euro zu - CEO
MR
27.01.Pistorius: 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr werden nicht reichen
DP
27.01.Pistorius: 100 Milliarden Euro Sondervermögen reicht nicht aus
DJ
ÜbersichtKurseChartsNewsRatingsTermineUnternehmenFinanzenAnalystenschätzungenRevisionenDerivateFonds 
ÜbersichtAlle NewsAnalystenempfehlungenAndere SprachenPressemitteilungenOffizielle PublikationenBranchen-NewsMarketScreener Analysen

Rheinmetall-Chef fordert mehr Tempo bei Rüstungs-Aufträgen

24.01.2023 | 12:58
ARCHIV: Das Logo der deutschen Rheinmetall AG in Düsseldorf

PAPPERGER: ZEITENWENDE MUSS 2023 EINGELEITET WERDEN

Düsseldorf (Reuters) - Der Rüstungskonzern Rheinmetall steht für Aufträge der Bundeswehr in den Startlöchern.

Vorstandschef Armin Papperger forderte dabei von der Politik mehr Tempo bei der Vergabe. "Die gesamte deutsche Industrie ist bereit. Die Ressourcen sind da, die Leute sind da, wir haben auch das Know-how. Was wir jetzt brauchen, ist gemeinsam mit der Politik den Schulterschluss, dass wir eine Planungsfähigkeit haben", sagte der Konzernlenker am Dienstag auf einer Handelsblatt-Konferenz. Rheinmetall habe im vergangenen Jahr 700 Millionen Euro in die Kapazitätserweiterung investiert und 2000 Menschen eingestellt. Doch bislang gebe es keine Aufträge.

Papperger bekräftigte, ein großes Defizit gebe es beim Munitionsbestand. "Wir sind in der Lage, mehr Artillerie-Munition zu produzieren als die Amerikaner", betonte er. "Ich hab aber bisher keinen einzigen Auftrag dafür." Zwei Milliarden Euro zum Vorfinanzieren habe er nicht. Es gehe um riesige Stückzahlen, nicht nur für die Ukraine, sondern auch für die Bundeswehr. "Wir haben keine Munition bei uns, und in Europa sieht es genauso aus." Papperger kritisierte, wenn im Wehretat jährlich nur rund eine Milliarde Euro für Munition stünden, werde es 30 Jahre dauern, bis man den Bestand bedarfsgerecht aufgestockt habe.

Die Zeitenwende mit dem Sondervermögen über 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr sei überfällig gewesen, so Papperger. Die angekündigten Fünf- und Zehnjahrespläne gebe es aber immer noch nicht. "In 2023 müssen wir die Zeitenwende jetzt wirklich einleiten", forderte der Rheinmetall-Chef. Dabei gehe es aber nicht nur um das Sondervermögen sondern auch um das Erreichen des Zwei-Prozent-Ziels, also zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für den Wehretat. Der müsse dafür um 20 bis 25 Milliarden Euro pro Jahr aufgestockt werden. "Das ist eine riesige Verantwortung, die die Politik hat, aber ich glaube, sie muss diesen Schritt gehen."

Der Bundestag hatte im Juni als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ein 100 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für die Bundeswehr beschlossen.

UMSATZ DURCH EXPAL-ÜBERNAHME ZUSÄTZLICH ANGETRIEBEN

Angetrieben von der allgemeinen Aufstockung der Wehretats in vielen Ländern ist Rheinmetall derzeit auf Rekordkurs. Hinzu kommt die jüngste Übernahme des spanischen Munitionsherstellers Expal. Mit den zusätzlichen Erlösen von 700 bis 800 Millionen Euro werde sich der Konzernumsatz 2025 bei elf bis zwölf Milliarden Euro bewegen, sagte ein Konzernsprecher. Bislang hatte Papperger zehn bis elf Milliarden Euro angepeilt. Derweil strebt der Düsseldorfer Traditionskonzern, der neben Rüstung auch in der Mobilität unterwegs ist, 2022 einen Umsatz von 6,5 Milliarden Euro an.

Mit Blick auf die Leopard-Kampfpanzer nannte Papperger gegenüber dem Magazin "Stern" ein Rendite-Ziel vor Steuern von mindestens zehn Prozent. Derzeit wird in der EU über die Lieferung von Leopard 2-Panzern an die Ukraine diskutiert. Kurz und mittelfristig habe Rheinmetall Zugriff auf 139 Panzer der Baureihe, sagte ein Konzernsprecher. Diese müssten teilweise überarbeitet werden. Doch die ersten könnten bereits im Frühjahr ausgeliefert werden.

Die Rheinmetall-Aktie hat seit Beginn es Ukraine-Kriegs rasant an Wert gewonnen. Notierten die MDax-Titel im Januar 2022 noch bei knapp 89 Euro, so werden sie aktuell mit 223,50 Euro gehandelt und damit knapp unter dem Rekordhoch von 227,90 Euro im Sommer vergangenen Jahres.

(Bericht von Anneli Palmen, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)


© Reuters 2023
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
MDAX 0.99%29075.86 verzögerte Kurse.15.76%
RHEINMETALL AG 0.31%228.2 verzögerte Kurse.22.66%
Alle Nachrichten zu RHEINMETALL AG
28.01.Rheinmetall steuert auf einen Auftragsbestand von 30 Milliarden Euro zu - CEO
MR
27.01.Pistorius: 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr werden nicht reichen
DP
27.01.Pistorius: 100 Milliarden Euro Sondervermögen reicht nicht aus
DJ
27.01.Börse Stuttgart-News: Aktien weekly
DP
27.01.Rheinmetall : schließt den Verkauf des Großkolbenbereichs an Koncentra Verkstads AB erfolg..
PU
26.01.Deutsche Bank belässt Rheinmetall auf 'Buy' - Ziel 250 Euro
DP
26.01.Warburg Research hebt Ziel für Rheinmetall auf 265 Euro - 'Buy'
DP
26.01.Dpa-AFX Presseschau für den 26. Januar - 2. Aktualisierung
DP
26.01.Pistorius: Schnellere Beschaffung ist vorrangige Aufgabe
DP
26.01.Rheinmetall erhält Modernisierungs-Auftrag der Bundeswehr
DJ
Mehr Börsen-Nachrichten
News auf Englisch zu RHEINMETALL AG
28.01.Rheinmetall moving towards order backlog of 30 billion euros - CEO
RE
28.01.Rheinmetall eyes boost in munitions output, HIMARS production in Germany - CEO
RE
28.01.Rheinmetall ceo papperger: i expect to see an order backlog of..
RE
28.01.Ceo of german arms maker rheinmetall to reuters: we..
RE
27.01.Pistorius: 100 billion euros for the Bundeswehr will not be enough
DP
27.01.Major order from the Bundeswehr; Rheinmetall to modernize the command and control equip..
AQ
27.01.Sale of Rheinmetall's large-bore pistons unit to Koncentra Verkstads AB goes through
AQ
27.01.Rheinmetall : Sale of Rheinmetall's large-bore pistons unit to Koncentra Verkstads AB goes..
PU
26.01.Pistorius: Faster procurement is priority task
DP
26.01.Major Order From The Bundeswehr : Rheinmetall to modernize the command and control equipme..
PU
Mehr Börsen-Nachrichten auf Englisch
Analystenempfehlungen zu RHEINMETALL AG
Mehr Empfehlungen
Finanzkennziffern
Umsatz 2022 6 433 Mio 6 983 Mio -
Nettoergebnis 2022 456 Mio 495 Mio -
Nettoliquidität 2022 70,5 Mio 76,5 Mio -
KGV 2022 20,1x
Dividendenrendite 2022 1,78%
Marktwert 9 858 Mio 10 701 Mio -
Marktwert / Umsatz 2022 1,52x
Marktwert / Umsatz 2023 1,40x
Mitarbeiterzahl 21 402
Streubesitz 99,4%
Chart RHEINMETALL AG
Dauer : Zeitraum :
Rheinmetall AG : Chartanalyse Rheinmetall AG | MarketScreener
Vollbild-Chart
Chartanalyse-Trends RHEINMETALL AG
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsAnsteigendAnsteigendAnsteigend
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkaufen
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung KAUFEN
Anzahl Analysten 11
Letzter Schlusskurs 228,20 €
Mittleres Kursziel 246,09 €
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 7,84%
Verlauf des Gewinns je Aktie
Vorstände und Aufsichtsräte
Armin Papperger Chief Executive Officer
Dagmar Steinert Chief Financial Officer & Director
Ulrich Grillo Chairman-Supervisory Board
Michael Salzmann Chief Compliance Officer
Andreas Georgi Member-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber