ROUNDUP: Sanofi erhöht auf der Suche nach neuen Kassenschlagern Forschungstempo

PARIS/NEW YORK - Der Pharmakonzern Sanofi will sein lukratives Geschäft mit Immunkrankheiten durch eine beschleunigte Forschung vergrößern. Ziel sei es, in diesem Bereich eine treibende Kraft zu werden, teilte der Hersteller am Donnerstag zu seinem Forschungs- und Entwicklungstag mit. Erst kürzlich auf den Markt gebrachte und künftige Medikamente sollen es bis zum Jahr 2030 auf einen Jahresumsatz von mehr als zehn Milliarden Euro bringen; das ist doppelt so viel wie von Experten erwartet. Für seinen Kassenschlager Dupixent bei Asthma und Neurodermitis erhöhten die Franzosen unterdessen die Wachstumsprognose.

ROUNDUP 2: Warnstreik bei der Bahn beginnt - dann kein Ausstand bis 7. Januar

BERLIN - Bei der Bahn steht der nächste Warnstreik bevor. Die Lokführergewerkschaft GDL hat ihre Mitglieder aufgerufen, die Arbeit am Donnerstagabend niederzulegen. Der Ausstand bei der Deutschen Bahn soll im Güterverkehr um 18.00 Uhr, im Personenverkehr dann um 22.00 Uhr beginnen und am Freitagabend um 22.00 Uhr enden. Einschränkungen werden schon vor Beginn des Warnstreiks erwartet, ebenso danach.

ROUNDUP: BASF nennt künftig keine Umsatzziele mehr - Neue Vorgaben für Sparten

LUDWIGSHAFEN - Der Chemiekonzern BASF will nach einem Geschäftseinbruch im laufenden Jahr künftig keine Umsatzprognosen mehr abgeben. Für das Jahr 2024 wird der Vorstand am 23. Februar lediglich Ziele für den Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Sondereinflüssen (bereinigtes Ebitda) sowie den Barmittelzufluss nennen, wie der Dax-Konzern anlässlich einer Investorenveranstaltung am Donnerstag in Ludwigshafen mitteilte. Bisher hatte BASF Jahresziele für den Umsatz, den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Sondereinflüssen (bereinigtes Ebit) sowie die Rendite auf das betriebsnotwendige Kapital (ROCE) genannt. Die Aktie legte nach den Ankündigungen zuletzt um mehr als ein Prozent zu.

Teamviewer will erneut Aktien für bis zu 150 Millionen Euro zurückkaufen

GÖPPINGEN - Der Softwareanbieter Teamviewer hat einen weiteren Aktienrückkauf beschlossen. Geplant sei für das kommende Jahr, eigene Anteile abseits von Nebenkosten im Volumen von bis zu 150 Millionen Euro zu erwerben, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Göppingen mit. Der Rückkauf solle "zeitnah" beginnen und innerhalb des Jahres 2024 abgeschlossen werden, hieß es.

Fuchs weitet Aktienrückkaufprogramm aus

MANNHEIM - Der Schmierstoffhersteller Fuchs weitet sein Aktienrückkaufprogramm aus. So sollen bis zu zwei Millionen weitere Aktien zurückgekauft werden, davon rund die Hälfte Stammaktien und rund die Hälfte Vorzugsaktien, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Mannheim mit. Das Volumen soll sich auf maximal 80 Millionen Euro belaufen. Zudem wurde der Zeitraum des Programms bis zum 30. September 2024 verlängert.

Renault will Produktionskosten dank Digitalisierung senken

BOULOGNE-BILLANCOURT - Der Autobauer Renault will seine Produktionskosten in den kommenden Jahren deutlich senken. Dabei helfen soll eine beschleunigte Digitalisierung der Prozesse, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Dadurch werde Renault flexibler sowie leistungs- und wettbewerbsfähiger, sagte der für das Qualitätsmanagement zuständige Vorstand Thierry Charvet. So will der Konzern bis 2027 die Herstellungskosten pro Fahrzeug um 30 Prozent für Verbrenner und um die Hälfte bei den E-Autos senken. Zudem soll die Entwicklungszeit für neue Modelle von drei auf zwei Jahre verkürzt werden.

^

Weitere Meldungen

-ROUNDUP/Kreise: Kosten für Stuttgart 21 steigen auf rund 11 Milliarden Euro

-ROUNDUP/Swiss Re: Zahlreiche Gewitterfronten verursachten 2023 große Schäden

-Stellantis protestiert gegen vermeintliche Wettbewerbsverzerrung in Kalifornien

-Kosmetikbranche mit weiterem Rekordjahr

-GDL-Chef: Streiks im neuen Jahr werden 'länger und intensiver'

-ROUNDUP: Deutschlands Bauern zwischen Gewinnplus und Abwärtstrend

-Kein Titel-Team mehr: Borussia Dortmund auf Suche nach Form und Identität

-Pfandbriefbanken: Höhepunkt der Immobilienkrise liegt noch vor uns

-Technologiekonzern PVA Tepla macht Finanzvorständin Ketter zur Chefin

-Kreise: Raumfahrtunternehmen SpaceX will frisches Geld einsammeln

-'MM': Audi will an Formel-1-Projekt festhalten

-UBS AG und Credit Suisse AG schliessen Fusionsvertrag ab

-Stahlkonzern Salzgitter verlängert Vertrag mit Vorstand Groebler

-Paketdienst DPD Deutschland will etwa jede siebte Stelle streichen

-Beschwerden über die Bahn und Fluggesellschaften steigen deutlich

-MSC-Übernahmeangebot für Hafenlogistiker HHLA läuft ab

-Wüst warnt Bund: Vorgezogenen Kohleausstieg nicht gefährden

-Unbeabsichtigte Proteine durch mRNA-Impfung - Fachleute entspannt

-AMS Osram erzielt Bruttoerlös aus Kapitalerhöhung von 781 Millionen Franken

-Zuckerpreise bleiben hoch - trotz besserer Ernte

-Schott treibt Pilotprojekt mit Elektro-Schmelzwanne voran

-ROUNDUP: EU-Kommission will strengere Regeln für Tiertransporte

-Brauereien-Streit um 'Spezi'-Lizenz beigelegt

-Maersk stellt 2024 erstes Methanol-Großcontainerschiff in Dienst

-Özdemir dringt auf langfristige Finanzierung für Tierhaltungsumbau

-Bevölkerung soll künftig über Taxi-Dachmonitore gewarnt werden

-ROUNDUP/EuGH: Schufa-Score darf nicht maßgeblich für Kreditwürdigkeit sein

-Deutsche Bahn stellt Notfahrplan für Warnstreiks online°

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jha