LexisNexis, das zu RELX gehörende Unternehmen für juristische Informationen, gab am Montag bekannt, dass es den Kauf des belgischen Technologieunternehmens Henchman vereinbart hat, um seine generativen KI-Fähigkeiten auf die internen Daten seiner Anwaltskanzleikunden zu übertragen.

Der an der Londoner Börse notierte Konzern zahlt dafür etwa 160 Millionen Dollar, wie Quellen aus dem Umfeld des Deals berichten.

LexisNexis hat im Oktober Lexis+ AI auf den Markt gebracht und damit seine Produkte um eine konversationelle Suche und intelligente juristische Formulierungen und Zusammenfassungen erweitert.

Mike Walsh, Geschäftsführer von LexisNexis Legal & Professional, sagte, dass seine Kunden seither die Möglichkeit haben wollten, ihre eigenen Produkte mit Lexis+ AI zu verbinden.

"Jetzt werden wir in der Lage sein, einen der wichtigsten Wünsche unserer juristischen Kunden zu erfüllen, nämlich durchsuchbare interne Firmendaten in Kombination mit unseren aktuellen Drafting- und AI-Angeboten", sagte er.

RELX verfügt über 10 generative KI-Produkte in seinen Geschäftsbereichen, zu denen auch Lösungen für wissenschaftliche Informationen und Risikomanagement gehören.