16. Juli - Der auf Lagerhäuser spezialisierte Immobilien-Investmentfonds Prologis hat am Mittwoch die untere Grenze seiner Prognose für das bereinigte Kern-FFO (Funds From Operations) im Jahr 2025 angehoben. Grund dafür ist, dass Kunden nach einer durch US-Zölle verursachten Flaute im April wieder vermehrt Lagerflächen anmieten.

Die Aktien des Unternehmens stiegen im vorbörslichen Handel um 2,6 % auf 111,50 US-Dollar.

Obwohl weiterhin Unsicherheiten rund um die von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle bestehen, nehmen Unternehmen die Anmietung von Lagerflächen wieder auf, da sie ihre Bestände für das Schulanfangsgeschäft und das frühe Weihnachtsgeschäft planen.

,,Unsere Vermietungspipeline hat ein historisch hohes Niveau erreicht", sagte Unternehmenspräsident Daniel Letter am Mittwoch.

Prologis rechnet nun mit einem bereinigten jährlichen Kern-FFO je Aktie zwischen 5,80 und 5,85 US-Dollar; zuvor lag die Prognose bei 5,70 bis 5,86 US-Dollar. Die neue Prognose übertrifft die Analystenerwartung von 5,63 US-Dollar je Aktie, wie aus von LSEG zusammengestellten Daten hervorgeht.

Das Unternehmen, das Lagerhäuser, Distributionszentren und Fulfillment-Center in 20 Ländern entwickelt und verwaltet, meldete im zweiten Quartal ein Kern-FFO von 1,46 US-Dollar je Aktie. Analysten hatten im Durchschnitt mit 1,41 US-Dollar je Aktie gerechnet.

,,Wir erwarten eine weitere Ausweitung der (Prologis-)Vermietungspipeline, was bei anziehendem Wirtschaftswachstum auf eine Nachfragesteigerung hindeuten könnte", schrieben Analysten von BTIG in einer Mitteilung vor Veröffentlichung der Quartalsergebnisse von Prologis.

Der Gesamtumsatz des in San Francisco, Kalifornien, ansässigen Unternehmens belief sich im Quartal auf 2,18 Milliarden US-Dollar. Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 2,08 Milliarden US-Dollar gerechnet.

Prologis betreibt weltweit rund 5.900 Anlagen und zählt laut aktuellem Geschäftsbericht Unternehmen wie Amazon, Home Depot, FedEx und UPS zu seinen größten Kunden.
(Bericht von Abhinav Parmar in Bengaluru; Redaktion: Sahal Muhammed)