Stada: Ein bedeutender europäischer Börsengang... der auf sich warten lässt

Das deutsche Pharmaunternehmen Stada ist bekannt für seine beliebten Medikamente wie Grippostad, Ladival und Silomat. Seit der Übernahme durch Bain Capital und Cinven im Jahr 2017 für 5,3 Milliarden Euro von der Börse zurückgezogen, strebt Stada nun eine Bewertung zwischen 10 und 12 Milliarden Euro an.

Der Börsengang, der ursprünglich für 2024 geplant war, wurde verschoben, um eine Phase der Volatilität zu vermeiden. Für Ende März angesetzt, wurde er erneut verschoben. Sollte er zustande kommen, könnte die Operation zu einem der größten europäischen Börsengänge des Jahres werden, ähnlich wie Puig im Jahr 2024. Mit einer solchen Marktkapitalisierung könnte Stada sogar einen Platz im DAX 40 Index anstreben, wo die kleinsten Marktkapitalisierungen, Qiagen und Zalando, jeweils 8,61 und 8,7 Milliarden Euro wert sind.

Discord: Ein Börsengang, der seine Nutzer beunruhigt

Mit 500 Millionen registrierten und 200 Millionen aktiven Nutzern pro Monat hat sich Discord als Referenz für Online-Messaging etabliert, insbesondere unter Gaming-Communities. Laut der New York Times bereitet die Plattform ihren Börsengang für 2025 vor.

Diese Ankündigung ruft jedoch einige Bedenken hervor. Der Börsengang könnte Discord dazu veranlassen, seine Monetarisierungsmodelle zu stärken, insbesondere indem bestimmte Funktionen hinter einem kostenpflichtigen Abonnement eingeschränkt werden. Eine Entwicklung, die die Nutzer beunruhigt, zumal die Gründer ihre Absichten noch nicht kommuniziert haben.

Klarna: Der nächste Neuzugang an der Nasdaq

Am 14. März hat Klarna offiziell seinen Antrag auf Börsengang in den USA eingereicht. Das schwedische Fintech-Unternehmen, das auf Ratenzahlungen spezialisiert ist, wächst schnell und hat den Ehrgeiz, mit Akteuren wie PayPal zu konkurrieren.

Im Jahr 2024 verzeichnete Klarna einen Umsatzanstieg von 24 % auf 2,81 Milliarden Dollar und einen Nettogewinn von 21 Millionen Dollar, eine bemerkenswerte Erholung nach einem Verlust von 244 Millionen im Jahr 2023. Nach den letzten Schätzungen könnte das Unternehmen mit 15 bis 20 Milliarden Dollar bewertet werden.