Der finnische Edelstahlhersteller Outokumpu hat eine neue Strategie sowie aktualisierte Finanzziele und eine Dividendenpolitik für den Zeitraum 2026–2030 veröffentlicht. Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor.
Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich um eine wachstumsorientierte Strategie, bei der durch gezielte organische Investitionen in weniger zyklische Märkte mit höherem Wachstum und höheren Margen expandiert werden soll. Darüber hinaus wird das Unternehmen selektive anorganische Möglichkeiten mit einer starken strategischen Ausrichtung und einem klaren Wertschöpfungspotenzial prüfen.
Was die finanziellen Ziele für den Zeitraum betrifft, strebt das Unternehmen eine Verbesserung des EBITDA-Ergebnisses um 250 Millionen Euro sowie eine Nettoverschuldung im Verhältnis zum EBITDA von 1,0 an. Der niedrige Verschuldungsgrad soll strategische Investitionen unterstützen und zyklische Marktbedingungen bewältigen, was bedeutet, dass er nur vorübergehend 2,0-mal überschreiten darf, schreibt Outokumpu.
Zur Dividendenpolitik gibt es keine Angaben darüber, wie viel des Gewinns ausgeschüttet werden soll. Stattdessen strebt Outokumpu nach eigenen Angaben eine stabile und wachsende Dividende über einen längeren Zeitraum an, während es sich die Flexibilität vorbehält, „in transformative Initiativen zu investieren”.
Die neue Strategie und die neuen Ziele werden im Zusammenhang mit dem Kapitalmarkttag des Unternehmens am Mittwoch bekannt gegeben.
Outokumpu Oyj ist einer der weltweit führenden Hersteller von Edelstählen. Der Nettoumsatz verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Geschäftsbereiche: - Verkauf von generischen Stahlprodukten (96,8 %): Walzprodukte, Bleche, Flachstahl usw. Der Konzern ist auch in der Ferrochromproduktion tätig. Der Nettoumsatz verteilt sich geografisch auf Europa (70,3 %) und Amerika (29,7 %); - Ferrochromproduktion (3 %); - Sonstiges (0,2 %): hauptsächlich Beteiligungen an Industriekonzernen. Der Nettoumsatz verteilt sich geografisch wie folgt: Finnland (3,7 %), Deutschland (19,3 %), Italien (12,1 %), Vereinigtes Königreich (4,1 %), Polen (3,3 %), Europa (20,9 %), Nordamerika (30,4 %), Asien-Pazifik (5,2 %) und Sonstige (1 %).