Die australischen Aktien tendierten am Donnerstag weitgehend flach, da die Verluste bei den Goldwerten die Gewinne bei den Finanzwerten ausglichen. Die Aktien von Origin Energy brachen ein, nachdem der Stromerzeuger ein überarbeitetes "komplexes" Angebot von Brookfield abgelehnt hatte.

Der S&P/ASX 200 Index notierte um 0025 GMT unverändert bei 7.031,5 Punkten. Am Mittwoch hatte der Leitindex um 0,3% höher geschlossen.

Die Anleger konzentrierten sich auf die Äußerungen des Gouverneurs der US-Notenbank, Christopher Waller, wonach die Fed in den nächsten Monaten mit Zinssenkungen beginnen könnte, wenn die Inflation weiter nachlässt.

In Australien kühlte sich die Inflation im Oktober schneller ab als erwartet, und auch die Kerninflation ging leicht zurück, was gegen eine weitere Zinserhöhung bereits in der nächsten Woche spricht.

Schwergewichtige Energietitel fielen um 0,2%.

Origin Energy fiel um 2% auf den niedrigsten Stand seit dem 27. März, nachdem das Unternehmen erklärt hatte, dass das neue "komplexe" Angebot des Brookfield-EIG-Konsortiums für das Unternehmen nicht in seinem besten Interesse sei, obwohl es seinen Aktionären das bestehende Angebot empfohlen hatte.

Woodside Energy und Santos fielen um 0,5% bzw. 0,1%.

Die Minenwerte fielen ebenfalls um 0,3% und folgten damit dem anhaltenden Rückgang der Eisenerzpreise aufgrund der chinesischen Preiskontrollmaßnahmen.

Rio Tinto gaben um 0,3% nach und BHP Group fielen um 0,2%.

Unter den anderen Sektoren fielen die Immobilienwerte um 1,5% und die Gesundheitswerte um 0,1%.

Goldaktien fielen um 0,2%, Evolution Mining um 0,4%.

Finanzwerte stiegen dagegen um 0,3%, wobei die "Big Four" Banken zwischen 0,1% und 0,7% zulegten.

Die Technologiewerte legten ebenfalls um 0,4% zu und folgten damit den über Nacht erzielten Kursgewinnen der Wall Street-Pendants.

Die in Australien notierten Aktien von Block stiegen um 0,9%, während Xero um 0,1% zulegten.

Der neuseeländische Benchmark-Index S&P/NZX 50 stieg um 0,3% auf 11.272,66.

Die neuseeländische Zentralbank (RBNZ) hat am Mittwoch den Leitzins beibehalten, warnte aber, dass die Inflation weiterhin zu hoch sei und eine weitere Straffung der Geldpolitik notwendig werden könnte, wenn der Preisdruck nicht nachlasse.