NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die Aktien des KI-Chipvorreiters Nvidia haben am Mittwoch ein Rekordhoch erreicht. Der Kurs stieg um rund vier Prozent bis auf 153,61 US-Dollar. Die alte Höchstmarke stammte aus dem Januar, bevor allgemeine Wachstumssorgen und die erratische Zollpolitik der US-Regierung von Donald Trump die Tech- und KI-Branche nach deren Höhenflug belasteten. Zeitweise war der Nvidia-Kurs im April unter 87 Dollar gefallen.
Die Stimmung der Anleger hat sich nun aber schon eine Weile wieder deutlich aufgehellt. Viele sehen den Megatrend "Künstliche Intelligenz" nach wie vor erst am Anfang. Analyst Ananda Baruah von der Investmentbank Loop Capital schreibt in einer Studie, dass eine neue Welle der Anwendung Generativer KI gerade erst beginne und Nvidia abermals von einer überraschend hohen Nachfrage profitieren werde.
Der Experte hob sein Kursziel von 175 auf 250 Dollar an und bestätigte seine Einstufung "Buy". Nvidia habe im Wesentlichen ein Monopol für kritische Technologie mit entsprechender Preismacht.
Mit dem Kursziel traut Baruah den Papieren eine Fortsetzung ihres starken Laufes zu. Sie hatten 2024 um rund 170 Prozent zugelegt - nach einem Sprung um 240 Prozent 2023.
An der Börse bringt es Nvidia nach der Kurserholung seit dem April-Tief wieder auf eine Marktkapitalisierung von rund 3,7 Billionen Dollar. Damit liefert sich der Konzern und der Software-Riese Microsoft weiter ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel des wertvollsten börsennotierten Konzerns. Microsoft profitiert mit seinen Produkten ebenfalls stark vom KI-Trend.
Techriesen wie Microsoft, Amazon, Alphabet, Apple und Meta stecken Milliarden in den Ausbau ihrer KI-Fähigkeiten. Sie konkurrieren mit vielen Unternehmen um die weiter teils knappen besonders leistungsfähigen Computerchips von Herstellern wie Nvidia, AMD und Broadcom. Für die Anteilsscheine von AMD ging es am Mittwoch um knapp 3 Prozent nach oben, Broadcom gewannen gut ein halbes Prozent.
Allein für das laufende zweite Quartal des Geschäftsjahres stellte Nvidia Ende Mai einen Umsatz von 45 Milliarden Dollar in Aussicht, und das trotz der Probleme im China-Geschäft wegen strikter Ausfuhrbestimmungen der US-Regierung.
Im ersten Geschäftsquartal war der Umsatz des Unternehmens im Jahresvergleich um 69 Prozent auf rund 44,1 Milliarden Dollar nach oben geschnellt. Der Gewinn war um gut ein Viertel auf fast 18,8 Milliarden Dollar gestiegen./mis/stw/jha/
Die NVIDIA Corporation ist weltweit führend in der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung programmierbarer Grafikprozessoren. Das Unternehmen entwickelt auch zugehörige Software. Der Nettoumsatz verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Produktfamilien: - Computer- und Netzwerklösungen (89 %): Rechenzentrumsplattformen und -infrastruktur, Ethernet-Verbindungslösungen, Hochleistungs-Computing-Lösungen, Plattformen und Lösungen für autonome und intelligente Fahrzeuge, Lösungen für die künstliche Intelligenz-Infrastruktur von Unternehmen, Kryptowährungs-Mining-Prozessoren, eingebettete Computerplatinen für Robotik, Lehre, Lernen und die Entwicklung künstlicher Intelligenz usw.; - Grafikprozessoren (11 %): für PCs, Spielekonsolen, Videospiel-Streaming-Plattformen, Workstations usw. (Marken GeForce, NVIDIA RTX, Quadro usw.). Der Konzern bietet außerdem Laptops, Desktops, Gaming-Computer, Computerperipheriegeräte (Monitore, Mäuse, Joysticks, Fernbedienungen usw.), Software für visuelles und virtuelles Computing, Plattformen für Infotainment-Systeme im Automobilbereich und Cloud-Kollaborationsplattformen an. Der Nettoumsatz verteilt sich nach Branchen auf Datenspeicherung (88,3 %), Gaming (8,7 %), professionelle Visualisierung (1,4 %), Automobil (1,3 %) und Sonstiges (0,3 %). Der Nettoumsatz verteilt sich geografisch wie folgt: Vereinigte Staaten (46,9 %), Singapur (18,2 %), Taiwan (15,8 %), China und Hongkong (13,1 %) und Sonstige (6 %).
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Investment
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Gesamt
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Qualität der Veröffentlichungen
Qualität der Veröffentlichungen
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ESG MSCI
ESG MSCI
Der MSCI-ESG-Score bewertet die Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistung eines Unternehmens nach der Methodik von MSCI. Er ordnet das Unternehmen im Vergleich zu seinen Branchenkollegen auf einer Skala von CCC (sehr schwach) bis AAA (ausgezeichnet) ein. Dieser Score wird von Anlegern genutzt, um nicht-finanzielle Kriterien in ihre Entscheidungen einzubeziehen.