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Münchener Rückversicherungs Gesellschaft : Rück-Chef offen für Pflichtversicherung gegen Hochwasser

02.08.2021 | 09:45
ARCHIV: Das Logo des Rückversicherungsunternehmens Munich Re Group ist neben dem Eingang des Hauptsitzes zu sehen, während die Ausbreitung der Coronavirus-Krankheit (COVID-19) anhält, München, Deutschland, am 4. April 2020. REUTERS/Andreas Gebert

München (Reuters) - Der weltgrößte Rückversicherer Münchener Rück zeigt sich offen für die Einführung einer Versicherungspflicht für Hausbesitzer gegen die Folgen von Hochwasser und Starkregen.

Der Anstoß müsse aber von der Politik kommen, sagte Vorstandschef Joachim Wenning der "Süddeutschen Zeitung" vom Montag: "Wenn der Staat meint, jetzt ist es Zeit, stehen wir bereit." Machbar wäre eine Elementarschaden-Pflichtversicherung für die private Versicherungswirtschaft, sagte Wenning. Ein Allheilmittel sei sie aber nicht. "Entscheidend dabei ist, dass die Prämien das jeweilige Risiko widerspiegeln, das heißt: individuelle statt identischer Prämien."

99,5 Prozent des Wohnungsbestandes in Deutschland ließen sich problemlos versichern, sagte Wenning. Nur bei Gebäuden in Hochrisikogebieten, für die sich eine Versicherung wegen der sehr hohen Prämien nicht lohne, könne es sinnvoll sein, dass der Staat einen Teil des Risikos abdeckt. Er warnt die Branche aber, selbst nach einer Pflichtversicherung zu rufen. Sonst wecke sie Begehrlichkeiten, dass die Versicherer alle finanziellen Lasten einer Naturkatastrophe abdeckten. "Wenn es zu einer solchen Katastrophe kommt, dann werden die Schadenzahlungen der Versicherer nur einen Teil der Probleme lösen können. Vieles andere bleibt ungelöst."

Die Milliardenschäden nach den Überflutungen vor allem im Rheinland und in der Eifel hatten die Debatte um eine Pflichtversicherung gegen Naturgefahren neu entfacht. Denn nur 46 Prozent der deutschen Häuser sind nicht nur gegen Sturm-, Hagel- und Leitungswasserschäden, sondern auch gegen Hochwasser und Sturzfluten abgesichert. Der Versicherer-Branchenverband GDV wehrt sich bisher gegen eine Elementarschaden-Pflichtversicherung, weil er fürchtet, dass sie falsche Anreize schafft, in hochwassergefährdeten Gebieten zu bauen. Das ließe sich durch unterschiedliche Prämien lösen, meint der Münchener-Rück-Chef.


© Reuters 2021
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