Mitsui & Co., Ltd. und Northland Power Inc. haben eine endgültige Investitionsentscheidung für das Hai Long Offshore-Windkraftprojekt in Taiwan getroffen, vorbehaltlich des Inkrafttretens der Projektfinanzierungsverträge, das nach Erfüllung der verschiedenen aufschiebenden Bedingungen voraussichtlich noch in diesem Jahr erfolgen wird. Das Projekt umfasst den Bau von 73 großen Windturbinen im Offshore-Bereich 45-70 km vor Changhua County, Taiwan, und besteht aus drei Abschnitten, nämlich HL2A (Erzeugungskapazität: 294 MW), HL2B (224MW) und HL3 (504 MW) (insgesamt: 1.022MW). HL2A wird im Rahmen eines 20-jährigen Stromabnahmevertrags Strom an die Taiwan Power Company verkaufen, während HL2B und HL3 im Rahmen eines 30-jährigen PPA Strom an einen privaten Stromverbraucher in Taiwan verkaufen werden.

Diese werden nacheinander ab Ende 2025 in Betrieb gehen. Die Gesamtkosten des Projekts werden sich voraussichtlich auf ca. 960 Mrd. JPY belaufen. Davon werden ca. 540 Mrd. JPY durch eine Projektfinanzierung aufgebracht, an der sich Exportkreditagenturen wie die Japan Bank for International Cooperation, Nippon Export and Investment Insurance und andere Finanzinstitute aus aller Welt beteiligen werden. Die Investitionen, Darlehen und Garantien werden sich auf etwa 260 Milliarden JPY belaufen (Investitionen und Darlehen: etwa 170 Milliarden JPY, Garantien: etwa 90 Milliarden JPY).

Taiwan strebt an, die Treibhausgasemissionen bis 2050 auf Null zu reduzieren und hat sich zum Ziel gesetzt, 40 bis 55 GW an Offshore-Windkraftkapazität zu installieren. Das Projekt wird dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen und wird das Äquivalent des Stroms liefern, der jährlich von mehr als 1 Million Haushalten in Taiwan verbraucht wird. Im mittelfristigen Managementplan 2026 hat Mitsui die globale Energiewende als eine seiner strategischen Schlüsselinitiativen festgelegt.

Das Ziel ist der Übergang zu einer dekarbonisierten Gesellschaft durch die Bereitstellung von sauberem Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Die Auswirkungen des Projekts spiegeln sich in der Prognose für das im März 2024 endende Geschäftsjahr wider, die am 2. Mai 2023 bekannt gegeben wurde.