McDonald's und der Donuthersteller Krispy Kreme haben am Dienstag bekanntgegeben, dass sie ihre Partnerschaft in den Vereinigten Staaten bis Juli beenden werden. Grund dafür sind Schwierigkeiten bei der Bewältigung der mit dem Projekt verbundenen Kosten.
Die Zusammenarbeit, die im März vergangenen Jahres angekündigt wurde, sah vor, dass McDonald's die Donuts von Krispy Kreme als Teil seines Frühstücksangebots in mehr als 14.000 Filialen in den USA verkauft. Tatsächlich waren die Donuts jedoch bislang nur in 2.400 McDonald's-Restaurants erhältlich, wie die Unternehmen mitteilten.
,,Letztlich waren unsere Bemühungen, die Kosten an die Nachfrage pro Filiale anzupassen, nicht erfolgreich, sodass die Partnerschaft für uns nicht tragfähig war", erklärte Krispy Kreme-CEO Josh Charlesworth.
Im Rahmen der Vereinbarung hatte sich Krispy Kreme zudem verpflichtet, bis Ende 2026 keine anderen Schnellrestaurants in den USA mit Donuts zu beliefern.
Die Donut-Kette hatte im Mai ihre Jahresprognose zurückgezogen und mitgeteilt, dass sie gemeinsam mit McDonald's den Zeitplan für die Umsetzung des Programms neu bewertet.
Die Aktien von Krispy Kreme, die in diesem Jahr etwa 70% an Wert verloren haben, legten im vorbörslichen Handel leicht zu, zeigten sich jedoch volatil.
Die Donuts waren Teil des wichtigen Frühstücksangebots von McDonald's - einem Bereich, den die Restaurantkette durch neue Produkte, die Rückkehr beliebter Klassiker und verstärkte Marketinginvestitionen weiter ausbauen möchte.
McDonald's betonte, dass Krispy Kreme nur einen kleinen, nicht wesentlichen Teil des Frühstücksgeschäfts ausmache, das als zentrale Säule der Unternehmensstrategie gilt.
(Bericht von Juveria Tabassum in Bengaluru; Redaktion: Leroy Leo)




















