Deutliche Steigerung des Konzerngewinns - Ausschüttungsquote erhöht - Neues
Aktienrückkaufprogramm von bis zu CHF 400 Mio.

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Julius Baer Group Ltd. / Schlagwort(e): Jahresergebnis
Deutliche Steigerung des Konzerngewinns - Ausschüttungsquote erhöht - Neues
Aktienrückkaufprogramm von bis zu CHF 400 Mio.

02.02.2022 / 07:00 CET/CEST
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

Präsentation des Jahresabschlusses 2021 der Julius Bär Gruppe

  * Der den Aktionären der Julius Bär Gruppe AG zurechenbare
    IFRS-Konzerngewinn stieg um 55% auf CHF 1'082 Mio. und der
    IFRS-Konzerngewinn pro Aktie (EPS) um 56% auf CHF 5.06.

  * Der adjustierte Konzerngewinn (ohne M&A-bezogene Positionen) erhöhte
    sich um 20% auf CHF 1'144 Mio. und der den Aktionären der Julius Bär
    Gruppe AG zurechenbare adjustierte Konzerngewinn pro Aktie ebenfalls um
    20% auf CHF 5.34.

  * Verwaltete Vermögen (AuM) CHF 482 Mrd., ein Anstieg von 11%, begünstigt
    durch um 30% erhöhtes Netto-Neugeld von CHF 20 Mrd. (4.5%).

  * Strukturelles Kostensenkungsprogramm führte zu einer verbesserten
    adjustierten Cost/Income Ratio von 63.8% (2020: 66.4%) trotz eines
    Rückgangs der Bruttomarge um 6 Basispunkte (Bp) auf 82 Bp.

  * Die adjustierte Vorsteuermarge verbesserte sich auf 28 Bp (2020: 27 Bp)
    und die adjustierte Rendite auf dem CET1 Kapital erhöhte sich auf 34%
    (2020: 32%).

  * Kapitaleffizientes Geschäftsmodell unterstützte weitere Verbesserung der
    Kapitalquoten: BIZ CET1 Kapitalquote 16.4% (Ende 2020: 14.9%) und BIZ
    Gesamtkapitalquote 24.0% (Ende 2020: 21.0%), deutlich über den
    regulatorischen Mindestanforderungen und den eigenen Untergrenzen der
    Gruppe.

  * Anvisierte Ausschüttungsquote auf rund 50% des adjustierten
    Konzerngewinns erhöht; Antrag auf ordentliche Dividende von CHF 2.60 pro
    Aktie für das Geschäftsjahr 2021, 49% mehr als für das Vorjahr.

  * Neues Aktienrückkaufprogramm von bis zu CHF 400 Mio.

  * Strategie-Update am 19. Mai 2022.

Philipp Rickenbacher, Chief Executive Officer der Julius Bär Gruppe AG,
sagte: «Wir freuen uns, dass wird den höchsten Gewinn unserer Geschichte
bekanntgeben können: Unser finanzieller Erfolg reflektiert den Mehrwert, den
wir mit und für Kunden schaffen. Die starken wiederkehrenden Erträge und die
grössere Effizienz unterstreichen die Qualität unserer Ergebnisse. Sie sind
die Bestätigung der strategischen Agenda, mit der wir 2020 eine Verlagerung
auf nachhaltiges und profitables Wachstum, auf eine Schärfung unseres
Leistungsversprechens und eine Beschleunigung unserer Investitionen in
Technologie initiiert haben. Die Schaffung von Kapital bleibt robust, und
unser Unternehmen nutzt dieses Kapital effizient zum Vorteil unserer Kunden
und Aktionäre. Dank des unermüdlichen Einsatzes unserer Mitarbeitenden gehen
wir aus einer Position der Stärke in das letzte Jahr unseres
Dreijahres-Strategiezyklus und bereiten uns bereits auf zukünftige
Wachstumschancen vor.»

Alternative Performance-Kennzahlen und Überleitungen

Diese Medienmitteilung und andere Investorenmitteilungen enthalten bestimmte
Finanzkennzahlen zu vergangener und zukünftiger Performance und zur
finanziellen Situation, die von IFRS nicht definiert oder festgelegt sind.
Das Management ist der Meinung, dass diese alternativen
Performance-Kennzahlen (Alternative Performance Measures, APM)
-einschliesslich der konsistenten Adjustierung der Ergebnisse für Positionen
im Zusammenhang mit Akquisitionen und Desinvestitionen (M&A) und Steuern auf
den jeweiligen Positionen - nützliche Informationen über die finanzielle und
operative Performance der Gruppe liefern. Diese APM verstehen sich als
Ergänzung zu den IFRS-Performance-Kennzahlen und nicht als deren Ersatz. Die
Definitionen der in dieser Medienmitteilung und anderen
Investorenmitteilungen verwendeten APM sowie Überleitungen zu den am besten
übereinstimmenden IFRS-Positionen finden sich im Dokument 'Alternative
Performance-Kennzahlen' unter www.juliusbaer.com/APM.

AuM um 11% gestiegen, unterstützt durch Märkte und weiter erhöhte
Nettozuflüsse

Die verwalteten Vermögen erhöhten sich auf CHF 482 Mrd., was einem Anstieg
von CHF 48 Mrd. oder 11% entspricht. Massgebend für diese Zunahme war die
deutlich positive Marktentwicklung, die durch starke Netto-Neugeldzuflüsse
ergänzt wurde. Die Aufwertung des US-Dollars machte die Auswirkungen eines
schwächeren Euros mehr als wett, sodass sich insgesamt ein leicht positiver
Währungseffekt auf die verwalteten Vermögen ergab. Die durchschnittlichen
monatlichen AuM erhöhten sich um 15% auf CHF 471 Mrd.

Das Netto-Neugeld verbesserte sich um 30% auf CHF 20 Mrd. bei einer
Wachstumsrate von 4.5% über das Jahr. Alle Regionen verzeichneten positive
Nettozuflüsse mit besonders hohen Beiträgen von Kunden mit Domizil
Westeuropa (vor allem Grossbritannien, Irland, Deutschland, Schweiz und
Luxemburg), Asien (vor allem Singapur, Japan und Indien), Vereinigte
Arabische Emirate und Brasilien.

Einschliesslich der Custody-Vermögen von CHF 80 Mrd. erhöhten sich die
gesamthaft verwalteten Kundenvermögen um 11% auf CHF 561 Mrd.

Betriebsertrag stieg um 8% wegen deutlich höheren vermögensabhängigen
Kommissionserträgen

Der Betriebsertrag nahm um 8% auf CHF 3'858 Mio. zu, gestützt von deutlich
höherem
Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft. Da die
durchschnittlichen monatlichen AuM um 15% anstiegen, ging die Bruttomarge
auf 82 Bp (2020: 88 Bp) zurück.

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft verzeichnete
einen Zuwachs um 14% auf CHF 2'296 Mio. Dies ist hauptsächlich auf eine
deutliche Zunahme bei den Beratungs- und Verwaltungsgebühren zurückzuführen.
Diese erhöhten sich um 22% auf CHF 1'644 Mio., was weit mehr ist als der
15%-Anstieg des monatlichen AuM-Durchschnitts. Diese erhebliche Verbesserung
spiegelt den Erfolg der anfangs 2020 initiierten strategischen Massnahmen
zur Ertragssteigerung wider, die zu einer gesteigerten Durchdringung von
höherwertigen Mandatslösungen und einer Verbesserung bei den
Anlagefondsgebühren führten. Die Courtagen nahmen in geringerem Mass um 3%
auf CHF 839 Mio. zu, da sich die Kundenaktivität nach einem sehr starken
ersten Quartal 2021 verlangsamt hatte.

Der Erfolg aus Finanzinstrumenten bewertet zu FVTPL* verzeichnete einen
Rückgang um 6% auf CHF 884 Mio., nachdem die Marktvolatilität abgenommen und
die Kundenaktivität bei Devisen und Edelmetallen nach dem starken ersten
Quartal 2021 nachgelassen hatte.

Der Erfolg aus dem Zinsgeschäft stieg um 1% auf CHF 627 Mio., wobei die
Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr durch den starken Rückgang der
US-Zinsen in der ersten Hälfte des Jahres 2020 beeinträchtigt war. Die
Zinserträge aus Kundenausleihungen verringerten sich - trotz einer Zunahme
der durchschnittlichen Ausleihungen - um CHF 50 Mio. oder 8% auf CHF 602
Mio. Gleichzeitig erhöhte sich jedoch das Ergebnis von weiterbelasteten
Negativzinsen und Zinsen auf Einlagen um CHF 78 Mio. auf CHF 31 Mio.: Der
Zinsaufwand aus Verpflichtungen gegenüber Kunden fiel um CHF 66 Mio. auf CHF
8 Mio., während der Erfolg von erhaltenen Negativzinsen auf finanziellen
Verbindlichkeiten um CHF 12 Mio. auf CHF 39 Mio. stieg. Tiefere US-Zinsen
beeinträchtigen zudem den Zinsertrag aus Schuldinstrumenten zu FVOCI**, der
um CHF 20 Mio. auf CHF 115 Mio. zurückging.

Der übrige ordentliche Erfolg stieg um 36% auf CHF 52 Mio.

Der Betriebsertrag wurde nur geringfügig durch Kreditrückstellungen von CHF
2 Mio. beeinträchtigt, die unter Wertberichtigungen auf finanziellen
Vermögenswerten verbucht wurden (2020: CHF 36 Mio.). Dies verdeutlicht das
umsichtige Management der Kreditrisiken durch die Gruppe und die hohe
Qualität ihres Kreditgeschäfts.

Weitere Verbesserung der Kosteneffizienz

Der Geschäftsaufwand nach IFRS verzeichnete einen Rückgang um 5% auf CHF
2'599
Mio. Während sich der Personalaufwand um 4% auf CHF 1'661 Mio. erhöhte, ging
der Sachaufwand um 4% auf CHF 683 Mio. zurück und die Abschreibungen und
Wertverminderungen auf Kundenbeziehungen sanken um 17% auf CHF 58 Mio. Die
Abschreibungen und Wertverminderungen auf immateriellen Werten reduzierten
sich um 61% auf CHF 102 Mio. Die Abschreibungen auf Liegenschaften und
Sachanlagen verminderten sich um 5% auf CHF 96 Mio.

Wie in früheren Jahren umfasst der adjustierte Geschäftsaufwand in der
Analyse und Erörterung der Ergebnisse in dieser Medienmitteilung und in der
Business Review keine M&A-bezogenen Kosten (2021: CHF 70 Mio., 2020: CHF 269
Mio.). Die M&A-bezogenen Abschreibungen und Wertverminderungen auf
Kundenbeziehungen gingen auf CHF 58 Mio. zurück (2020: CHF 70 Mio.). Im Jahr
2021 fielen keine M&A-bezogenen Abschreibungen auf immateriellen Werten an
(2020: CHF 197 Mio., vollumfänglich auf eine Goodwill-Abschreibung im
Zusammenhang mit der Kairos-Investition der Gruppe zurückzuführen). Die
übrigen M&A-bezogenen Kosten gingen auf CHF 12 Mio. zurück (2020: CHF 19
Mio.). Die Überleitungen zu den entsprechenden IFRS-Positionen finden sich
im Dokument 'Alternative Performance-Kennzahlen' unter
www.juliusbaer.com/APM.

Der adjustierte Geschäftsaufwand stieg um 2% auf CHF 2'529 Mio. Ohne
Rückstellungen
und Verluste erhöhte sich der adjustierte Geschäftsaufwand um 3% auf CHF
2'462
Mio.

Der adjustierte Personalaufwand nahm um 4% auf CHF 1'657 Mio. zu. Darin
enthalten sind Abfindungskosten von CHF 21 Mio. im Zusammenhang mit dem im
Februar 2020 angekündigten Restrukturierungsprogramm. (2020: CHF 31 Mio.).
Während der monatliche durchschnittliche Personalbestand gegenüber dem
Vorjahr um 0.3% zurückging, führte der kräftige Anstieg des Betriebsertrags
und des Gewinns zu höheren leistungsbezogenen Vergütungen. Ende 2021
umfasste die Gruppe 6'727 Vollzeitstellen (FTEs), 121 mehr als Ende 2020.
Dazu gehören 38 zusätzliche FTEs nach der Integration von Kuoni Mueller &
Partner im Oktober 2021 und 24 Vollzeitstellen durch eine Erhöhung der
Anzahl Graduate-Trainees und Auszubildender. Die übrige Zunahme ist auf die
weitere Internalisierung von zuvor externen Mitarbeitenden im Rahmen des
Anfang 2020 gestarteten Effizienzsteigerungsprogramms zurückzuführen.

Der adjustierte Sachaufwand verringerte sich um 3% auf CHF 674 Mio.,
hauptsächlich aufgrund eines CHF 22 Mio. Rückgangs bei Rückstellungen und
Verlusten auf CHF 67 Mio. Selbst unter Ausschluss von Rückstellungen und
Verlusten ging der adjustierte Sachaufwand um CHF 2 Mio. auf CHF 607 Mio.
zurück, da die Effekte des Kostensenkungsprogramms 2020-2021 den Einfluss
von strategischen Investitionen und Technologieinvestitionen mehr als
wettgemacht hatten.

Während die Abschreibungen auf Liegenschaften und Sachanlagen um 5% auf CHF
96 Mio. zurückgingen, erhöhten sich die adjustierten Abschreibungen und
Wertminderungen auf immateriellen Werten um 26% auf CHF 102 Mio. Letztere
widerspiegeln den Anstieg der IT-bezogenen Investitionen in den letzten
Jahren.

Die adjustierte Cost/Income Ratio (ohne adjustierte Rückstellungen und
Verluste) verbesserte sich auf 63.8% (2020: 66.4%) und die adjustierte
Kostenmarge (ebenfalls ohne adjustierte Rückstellungen und Verluste) betrug
52 Bp (2020: 58 Bp).

Rekordhoher Konzerngewinn

Der IFRS-Gewinn vor Steuern nahm um 49% auf CHF 1'259 Mio. zu. Unter
Berücksichtigung der um 20% gestiegenen Ertragssteuern von CHF 176 Mio.
erhöhte sich der Konzerngewinn um 55% auf CHF 1'083 Mio. und überschritt
erstmals die Marke von CHF 1 Mrd. Der den Aktionären der Julius Bär Gruppe
AG zurechenbare Konzerngewinn stieg ebenfalls um 55% auf CHF 1'082 Mio. und
der Gewinn pro Aktie erhöhte sich um 56% auf CHF 5.06.

Der adjustierte Gewinn vor Steuern verzeichnete ein Wachstum von 19% auf CHF
1'329 Mio. und die adjustierte Bruttomarge vor Steuern verbesserte sich um 1
Bp auf 28 Bp. Die entsprechenden Ertragsteuern stiegen um 17% auf CHF 185
Mio., was einer Steuerquote von 13.9% entspricht (2020: 14.2%).

Der adjustierte Konzerngewinn der Gruppe steigerte sich um 20% auf CHF 1'144
Mio., der den Aktionären der Julius Bär Gruppe AG zurechenbare adjustierte
Konzerngewinn ebenfalls um 20% auf CHF 1'142 Mio. Der entsprechende den
Aktionären zurechenbare adjustierte Gewinn pro Aktie stieg um 20% auf CHF
5.34.

Die adjustierte Rendite auf dem CET1 Kapital (RoCET1) verbesserte sich auf
34% (2020: 32%).

Bilanzentwicklung

Die Bilanzsumme wuchs um 7% auf CHF 116 Mrd. Die Kredite nahmen um 7% auf
CHF 50 Mrd. zu - davon CHF 42 Mrd. Lombardkredite (+10%) und CHF 8 Mrd.
Hypotheken (-7%). Da die Position Verpflichtungen gegenüber Kunden
(Einlagen) ebenfalls um 7% auf CHF 83 Mrd. stieg, blieb das Verhältnis von
Ausleihungen zu Einlagen unverändert bei 61%. Die Bargeldbestände bei
Zentralbanken in der Schweiz und in Europa stiegen um 36% auf CHF 20 Mrd.,
während
sich die finanziellen Vermögenswerte zu FVOCI (Treasury-Book) um 3% auf CHF
13 Mrd. verringerten. Das den Aktionären der Julius Bär Gruppe AG
zurechenbare Eigenkapital erhöhte sich um 5% auf CHF 6.7 Mrd.

Stark kapitalisiert

Das BIZ CET1 Kapital nahm aufgrund des deutlich höheren Konzerngewinns um
CHF 0.2 Mrd. bzw. 5% auf CHF 3.3 Mrd. zu. Dieser Betrag versteht sich
abzüglich der einbehaltenen Beiträge für eine Dividende von CHF 575 Mio. und
der CHF 450 Mio., die zur Finanzierung des vor Kurzem abgeschlossenen
Aktienrückkaufprogramms 2021 verwendet wurden. Teilweise auf die
erfolgreiche Platzierung einer neuen AT1 Anleihe über USD 320 Mio. im
September 2021 zurückzuführen (mit einem rekordniedrigen Coupon für einen
europäischen USD AT1 Emittenten), erhöhte sich gleichzeitig das BIZ Tier 1
Kapital um 11% auf CHF 4.7 Mrd. und das BIZ Gesamtkapital um 10% auf CHF 4.9
Mrd.

Die risikogewichteten Aktiven (RWA) verringerten sich um CHF 0.8 Mrd. oder
4% auf CHF 20.3 Mrd. Während sich die operationellen Risikopositionen um 5%
auf CHF 6 Mrd. erhöhten, nahmen die Kreditrisikopositionen um 6% auf CHF
12.9 Mrd. ab; die Marktrisikopositionen gingen um 24% auf CHF 0.9 Mrd.
zurück und die nicht gegenparteibezogenen Risikopositionen um 11% auf CHF
0.5 Mrd.

Infolgedessen verbesserte sich die BIZ CET1 Kapitalquote auf 16.4% (Ende
2020: 14.9%). Die BIZ Gesamtkapitalquote erhöhte sich auf 24.0% (Ende 2020:
21.0%).

Das Gesamtengagement stieg um 10% auf CHF 118 Mrd., was in einer Tier 1
Leverage Ratio von unverändert 4.0% resultierte. Der vorübergehende
Ausschluss der Zentralbankreserven aus der Berechnung der Leverage Ratio
endete per 1. Januar 2021.

Auf diesen Niveaus ist die Kapitalausstattung der Gruppe unverändert solide:
Die CET1-Quote und die Gesamtkapitalquote liegen weiterhin deutlich über den
eigenen Untergrenzen der Gruppe von 11% bzw. 15% und sehr deutlich über den
regulatorischen Mindestanforderungen von 7.9% bzw. 12.1%, die Ende 2021
galten. Die Tier 1 Leverage Ratio befindet sich weiterhin komfortabel über
der regulatorischen Mindestanforderung von 3.0%.

Aktienrückkaufprogramm beendet

Am 2. März 2021 startete die Gruppe mit der Durchführung eines neuen
Rückkaufprogramms für Aktien der Julius Bär Gruppe AG bis zu einem
Anschaffungswert von CHF 450 Mio. Das Programm wurde am 23. Dezember 2021
abgeschlossen. Im Rahmen dieses Programms kaufte Julius Bär über eine zweite
Handelslinie an der SIX Swiss Exchange insgesamt 7'423'208 Namenaktien zu
einem Durchschnittspreis von CHF 60.62 je Aktie zurück. Die unter diesem
Programm erworbenen Aktien werden an der ordentlichen Generalversammlung vom
12. April 2022 zur Vernichtung vorgeschlagen.

Die Vernichtung der 2'585'000 Aktien, die unter dem vorherigen
Aktienrückkaufprogramm (lanciert im November 2019 und beendet per Ende
Februar 2021) zurückgekauft wurden, wurde am 1. Juli 2021 vollzogen. Nach
dieser Vernichtung beläuft sich das eingetragene Aktienkapital der Julius
Bär Gruppe AG auf CHF 4'424'488.96, eingeteilt in 221'224'448 Namenaktien
von je CHF 0.02 Nennwert.

Anvisierte Ausschüttungsquote auf rund 50% erhöht - Antrag auf ordentliche
Dividende von CHF 2.60 pro Aktie für 2021, 49% mehr als für 2020

Angesichts des stark kapitalgenerierenden Geschäftsmodells von Julius Bär
wird die Dividendenpolitik der Gruppe aktualisiert mit einer Erhöhung der
anvisierten ordentlichen Ausschüttungsquote von 40% auf rund 50% des den
Aktionären zurechenbaren adjustierten Konzerngewinns. Wie bisher soll die
ordentliche Ausschüttung je Aktie mindestens der Vorjahresdividende je Aktie
entsprechen, sofern keine wesentlichen Ereignisse eintreten.

In der Folge wird der Verwaltungsrat der Julius Bär Gruppe AG der
Generalversammlung eine erhöhte ordentliche Dividende von CHF 2.60 pro Aktie
für das Geschäftsjahr 2021 vorschlagen. Dies entspricht einer Erhöhung um
49% gegenüber 2020. Vorbehaltlich der Zustimmung an der ordentlichen
Generalversammlung vom 12. April 2022 erfolgt die Auszahlung der Dividende
am 20. April 2022. Es ist zu erwarten, dass für die Dividende in Höhe von
CHF 2.60 pro Aktie aus den Gewinnreserven CHF 1.50 ausgeschüttet werden, die
der schweizerischen Verrechnungssteuer von 35% unterliegen. Die übrigen CHF
1.10 werden aus den gesetzlichen Kapitalreserven ausgeschüttet und
unterliegen nicht der schweizerischen Verrechnungssteuer.

Die Zustimmung der Aktionäre zur Vernichtung der 7'423'208 Aktien
vorausgesetzt, die im Rahmen des Rückkaufprogramms 2021 zurückgekauft
wurden, wird der gesamte vorgeschlagene Ausschüttungsbetrag CHF 556 Mio.
betragen. Dies entspricht 49% des den Aktionären der Julius Bär Gruppe AG
zurechenbaren adjustierten Konzerngewinns.

Basierend auf dem oben erwähnten Ausschüttungsbetrag von CHF 556 Mio. und
einschliesslich des Anschaffungswerts der im Jahr 2021 zurückgekauften
Aktien von CHF 450 Mio. würde die gesamthafte Kapitalausschüttung an die
Aktionäre CHF 1'006 Mio. betragen.

Neues Aktienrückkaufprogramm

Vor dem Hintergrund der soliden Kapitalausstattung von Julius Bär und der
kontinuierlichen Kapitalgenerierung hat der Verwaltungsrat von Julius Bär
die Auflegung eines neuen Programms zum Rückkauf von Aktien der Julius Bär
Gruppe AG bis zu einem Anschaffungswert von maximal CHF 400 Mio. genehmigt.
Das Programm wird voraussichtlich anfangs März 2022 lanciert und bis Ende
Februar 2023 dauern. Die Durchführung des Programms unterliegt den
herrschenden Marktbedingungen. Die Aktien werden wiederum über eine zweite
Handelslinie an der SIX Swiss Exchange erworben. Es ist beabsichtigt, an
zukünftigen ordentlichen Generalversammlungen den Antrag zu stellen, die
unter dem Programm zurückgekauften Aktien durch Kapitalherabsetzung zu
vernichten.

Strategie-Update am 19. Mai 2022

Da der aktuelle Dreijahres-Strategiezyklus 2020-2022 in sein letztes Jahr
geht, wird Julius Bär ein Update zu ihrer Strategie in Bezug auf den
nächsten Zyklus ab 2023 vorlegen. Das Strategie-Update wird am 19. Mai 2022
stattfinden. Weitere Information folgen zu gegebener Zeit.

*) Fair Value Through Profit or Loss
**) Fair Value Through Other Comprehensive Income

Dokumente

  *  Medienmitteilung und Konzernkennzahlen

  *  Präsentation zum Jahresabschluss 2021 (EN)

  *  Julius Bär Gruppe Business Review 2021 (Vorabdruck in EN)

  *  Alternative Performance-Kennzahlen Jahresabschluss 2021

  *  Consolidated Financial Statements 2021 (EN)

  *  Historical Time Series Full Year 2021

Die Bilanzpressekonferenz wird um 9.30 Uhr (MEZ) via Webcast übertragen.
Sämtliche Unterlagen (Präsentation, Business Review 2021, Consolidated
Financial Statements 2021, Tabellen, Dokument 'Alternative
Performance-Kennzahlen' und die vorliegende Medienmitteilung) stehen unter
www.juliusbaer.com zur Verfügung.

Diese Medienmitteilung liegt auch in englischer Sprache vor. Massgebend ist
die englische Version.

Kontakte

Media Relations, Tel. +41 (0) 58 888 8888

Investor Relations, Tel. +41 (0) 58 888 5256

Wichtige Termine

21. März 2022: Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2021, einschliesslich
des Vergütungsberichts 2021

21. März 2022: Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichts 2021

12. April 2022: Generalversammlung, Zürich (eine persönliche Teilnahme wird
aufgrund der Pandemiesituation nicht möglich sein)

14. April 2022: Dividendenabgang (Ex-Dividendendatum)

19. April 2022: Dividendenstichtag

20. April 2022: Ausschüttungstag Dividende

19. Mai 2022: Veröffentlichung des Interim Management Statements für die
ersten vier Monate 2022

19. Mai 2022: Strategie-Update, Zürich

25. Juli 2022: Veröffentlichung und Präsentation des Halbjahresergebnisses
2022, Zürich

Über Julius Bär

Julius Bär ist die führende Schweizer Wealth-Management-Gruppe und eine
erstklassige Marke in diesem globalen Sektor, ausgerichtet auf die
persönliche Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkunden. Unser
gesamtes Handeln orientiert sich an unserem übergeordneten Ziel: Mehrwert zu
schaffen, der über das Finanzielle hinausgeht. Per Ende 2021 beliefen sich
die verwalteten Vermögen auf CHF 482 Milliarden. Die Bank Julius Bär & Co.
AG, die renommierte Privatbank, deren Ursprünge bis ins Jahr 1890
zurückreichen, ist die wichtigste operative Gesellschaft der Julius Bär
Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol: BAER)
kotiert und Teil des Swiss Leader Index (SLI) sind, der die 30 grössten und
liquidesten Schweizer Aktien umfasst.

Julius Bär ist in über 25 Ländern und an mehr als 60 Standorten präsent.
Mit
Hauptsitz in Zürich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in
Dubai, Frankfurt, Genf, Hongkong, London, Luxemburg, Mailand, Mexiko-Stadt,
Monaco, Montevideo, Moskau, Mumbai, São Paulo, Singapur und Tokio. Unsere
kundenorientierte Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis der
offenen Produktplattform von Julius Bär, unsere solide finanzielle Basis
sowie unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur
internationalen Referenz im Wealth Management.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter
www.juliusbaer.com

Cautionary statement regarding forward-looking statements

This media release by Julius Baer Group Ltd. ('the Company') includes
forward-looking statements that reflect the Company's intentions, beliefs or
current expectations and projections about the Company's future results of
operations, financial condition, liquidity, performance, prospects,
strategies, opportunities and the industries in which it operates.
Forward-looking statements involve all matters that are not historical
facts. The Company has tried to identify those forward-looking statements by
using the words 'may', 'will', 'would', 'should', 'expect', 'intend',
'estimate', 'anticipate', 'project', 'believe', 'seek', 'plan', 'predict',
'continue' and similar expressions. Such statements are made on the basis of
assumptions and expectations which, although the Company believes them to be
reasonable at this time, may prove to be erroneous.

These forward-looking statements are subject to risks, uncertainties and
assumptions and other factors that could cause the Company's actual results
of operations, financial condition, liquidity, performance, prospects or
opportunities, as well as those of the markets it serves or intends to
serve, to differ materially from those expressed in, or suggested by, these
forward-looking statements. Important factors that could cause those
differences include, but are not limited to: changing business or other
market conditions, legislative, fiscal and regulatory developments, general
economic conditions in Switzerland, the European Union and elsewhere, and
the Company's ability to respond to trends in the financial services
industry. Additional factors could cause actual results, performance or
achievements to differ materially. In view of these uncertainties, readers
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statements. The Company and its subsidiaries, and their directors, officers,
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Ende der Ad-hoc-Mitteilung

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   Ende der Mitteilung    EQS News-Service
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1275562 02.02.2022 CET/CEST

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