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ANALYSE/Globalfoundries-Kauf könnte Intel weitere Komplikationen bringen

19.07.2021 | 09:54

Von Dan Gallagher

NEW YORK (Dow Jones)-Der neue Intel-Chef Pat Gelsinger verschwendet keine Zeit damit, seinen Worten Taten folgen zu lassen. Er ist offiziell seit weniger als sechs Monaten im Amt und es sind gerade einmal drei Monate vergangen, seit er die neue Strategie des Chipherstellers formuliert hat, die eine Rückkehr in das Foundry-Geschäft beinhaltet.

Intel hatte sich schon früher mit der Herstellung von Chips beschäftigt, die von anderen entwickelt wurden, aber Gelsinger beschrieb diese Bemühungen als halbherzig. Angesichts des anhaltenden Engpasses in der Chip-Herstellung - und der Tatsache, dass das Weiße Haus über Milliarden-Subventionen spricht, um die heimische Industrie anzukurbeln -, scheint es für Intel ein guter Zeitpunkt, es erneut zu versuchen.

   Größter Zukauf 

Doch Gelsinger denkt offensichtlich viel größer. Das Wall Street Journal berichtete, dass Intel den Kauf von Globalfoundries prüft, einem US-amerikanischen Chiphersteller, der der Regierung von Abu Dhabi gehört. Die Transaktion könnte Intel etwa 30 Milliarden US-Dollar teuer zu stehen kommen, was Intels größter Zukauf überhaupt wäre. Zugleich summierte sich dieses Geschäfts auf das Doppelte dessen, was Intel für Altera hingeblättert hatte. Das ist ein Hersteller von programmierbaren Logikchips, der - ironischerweise - der einzige nennenswerte Kunde von Intels vorerst letztem Foundry-Versuch war.

Der Kauf von Globalfoundries würde Intel eine viel größere Liste von Foundry-Kunden bescheren. Es könnte aber auch eine lange Liste von Komplikationen mit sich bringen, da viele dieser Kunden auch Konkurrenten von Intel sind. Keiner ist das mehr als Advanced Micro Devices (AMD), das Globalfoundries 2009 aus seiner eigenen Fertigung ausgegliedert hat.

AMD verlässt sich in letzter Zeit viel mehr auf Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC), hat aber immer noch eine kürzlich geänderte Vereinbarung, bis 2024 Wafer im Wert von etwa 1,6 Milliarden Dollar von Globalfoundries zu kaufen.

   Ältere Fertigungsprozesse 

Ein Kauf von Globalfoundries würde Intel in die Lage versetzen, Chips für einen Konkurrenten zu produzieren, der erfolgreich an seinen Marktanteilen auf Schlüsselmärkten für PC und Rechenzentren knabbert. Eine weitere Komplikation ist, dass Globalfoundries nicht mehr in den fortschrittlichsten Chip-Herstellungsprozessen arbeitet, auf die sich Intel lange Zeit spezialisiert hat.

Die Kosten, um mit Giganten wie Intel, TSMC und Samsung mithalten zu können, zwangen Globalfoundries 2018 dazu, sich von der Arbeit an der 7-Nanometer-Fertigung zurückzuziehen und sich auf ältere Prozesse zu konzentrieren. Diese werden oft als "Trailing Edge" bezeichnet und für die kostengünstige Produktion von preisgünstigen Chips verwendet.

Die aktuelle Produktionsknappheit hat auch dieses Ende des Marktes attraktiver gemacht, da viele wichtige Chips, die in Endprodukten wie Autos verwendet werden, mit "Trailing Edge"-Prozessen hergestellt werden. Intels politisches Timing sieht jetzt sogar noch besser aus, da der Senat vergangenen Monat einen Gesetzesentwurf verabschiedet hat, der 52 Milliarden Dollar zur Unterstützung der heimischen Chip-Produktion vorsieht.

Die Aussicht, dass ein einheimischer Chip-Gigant eine in den USA ansässige Produktionsstätte übernimmt, die sich derzeit im Besitz einer ausländischen Regierung befindet, ist vielleicht eine der wenigen Möglichkeiten, die im heutigen Washington leicht zu verkaufen sind.

   Intel-Aktionäre könnten skeptisch sein 

Ob die Intel-Investoren sich davon überzeugen lassen, ist eine andere Frage. Die Aktie hat den größten Teil der Gewinne, die sie nach der anfänglichen Aufregung über die Einstellung von CEO Gelsinger gemacht hat, wieder abgegeben. Sie ist auch um etwa 3 Prozent gesunken, seit das Unternehmen Ende vergangenen Monats eine Verzögerung von einem Quartal für seine nächsten großen Rechenzentrumsprozessoren ankündigte.

Diese Verzögerung diente als Mahnung, dass Intel mit einer Vielzahl komplexer Probleme konfrontiert ist, die selbst ein talentierter Konzernchef nicht schnell lösen kann. Der Kauf von Globalfoundries würde diese Situation nicht vereinfachen.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/axw/smh

(END) Dow Jones Newswires

July 19, 2021 03:53 ET (07:53 GMT)

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