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ANALYSE/Europa könnte der Schlüssel für Intels Weg an die Spitze sein

08.09.2021 | 13:17

Von Dan Gallagher

NEW YORK (Dow Jones)--Der Chip-Riese Intel informierte am Dienstag über Pläne, in den nächsten zehn Jahren bis zu 95 Milliarden US-Dollar in den Ausbau seiner Halbleiter-Produktion in Europa zu investieren. Das Unternehmen verfügt bereits über eine große Produktionsanlage in Irland und plant den Bau von zwei weiteren Chipfabriken an einem neuen, noch nicht genannten Standort in Europa. Ein Teil der irischen Anlage wird auf die Herstellung von Chips für die Automobilindustrie ausgerichtet sein - eine Branche, die immer noch unter akuten Produktionsengpässen leidet.

Der Schritt deckt sich mit Intels jüngster Strategie, Produktionskapazitäten mithilfe staatlicher Subventionen aggressiv auszubauen, um die Nachfrage nach eigenen Chips zu befriedigen und die Produktion von Chips, die von anderen entwickelt wurden, als Auftragsfertigung zu übernehmen.

Die letztgenannte Option, die als Foundry-Geschäftsmodell bekannt ist, ist neu für Intel und bringt das Unternehmen in einen noch direkteren Wettbewerb mit Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC). Das Unternehmen aus Asien hat Intel in der Fertigungstechnologie überholt und Konkurrenten wie Advanced Micro Devices und Nvidia dabei geholfen, Intel in Schlüsselmärkten herauszufordern. TSMC hat es auch Tech-Giganten wie Apple, Amazon und Google ermöglicht, ihre eigenen Prozessoren zu entwickeln, die ebenfalls Plätze einnehmen, die früher von Intels Chips belegt waren.

Um zu TSMC aufzuschließen, bedarf es allerdings mehr als nur zusätzlicher Fabriken. Der Aufholplan, den Intel im Juli vorstellte, hängt in hohem Maße davon ab, dass man sich den Zugriff auf die nächste Generation von Chipfertigungsanlagen von ASML sichert. Das niederländische Unternehmen besitzt praktisch den Markt für die extreme Ultraviolett-Lithografie (EUV), die für die fortschrittlichsten Chip-Herstellungsprozesse erforderlich ist.

Während einer Investorenpräsentation Ende Juli hob Intel Chief Executive Pat Gelsinger die langjährige Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen hervor und fügte hinzu, dass Intel die neuesten EUV-Tools übernehmen werde, sobald sie verfügbar sind.

Das bedeutet, dass sich Intel irgendwie vor eine lange Reihe von Unternehem setzen muss, denn EUV-Werkzeuge haben auch Priorität für TSMC, Samsung, Micron Technology und so ziemlich alle, die an der Spitze der Chip-Produktion bleiben wollen.

Die Strategie, mit der Intel dieses Ziel verfolgt, scheint darin zu bestehen, sich frühzeitig und unüberhörbar für die nächste EUV-Generation, High-Na genannt, stark zu machen. Intel erklärte im Juli, dass das Unternehmen plant, als erstes der Branche die noch nicht erprobten Werkzeuge ab 2025 in seinen Produktionsprozessen einzusetzen.

Robert Maire von Semiconductor Advisors schrieb am Dienstag, dass, wenn Intels Schachzug, bevorzugten Zugang zu diesen Werkzeugen zu erhalten, gelingt, dies den Unterschied machen könnte, um Intel wieder vor TSMC zu bringen. Billig wird das allerdings nicht.

ASML arbeitet daran, seine eigene Produktion von EUV-Werkzeugen zu steigern; die aktuellen Pläne sehen den Bau von 55 dieser komplexen Maschinen im nächsten Jahr und mehr als 60 im Jahr 2023 vor. Es wird erwartet, dass das Unternehmen bei einem Analystentreffen Ende dieses Monats weitere Informationen zu seinen Expansionsplänen bekannt geben wird.

Die jährlichen Investitionsausgaben von ASML sind stark gestiegen und werden in diesem Jahr voraussichtlich 1,2 Milliarden US-Dollar betragen. Im Jahr 2018 waren es noch 657 Millionen US-Dollar. Bei 20 Milliarden US-Dollar, die Intel jährlich über die nächsten drei Jahre hinweg ausgeben will, wären die Investitionen von ASML vermutlich leicht zu stemmen.

TSMC hingegen wird im gleichen Zeitraum voraussichtlich mehr als 30 Milliarden US-Dollar pro Jahr investieren, obwohl das Unternehmen aufgrund seiner dominanten Position weniger Grund hat, ein Risiko bei der noch im Entwicklungsstadium steckenden Technologie einzugehen.

Wenn man jedoch weit zurückliegt und wieder an die Spitze will, braucht es mutige Schritte. Für Intel könnte Europa in mehr als nur einer Hinsicht der Schlüssel sein.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/rer/kla

(END) Dow Jones Newswires

September 08, 2021 07:16 ET (11:16 GMT)

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