Einloggen
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON
  1. Startseite
  2. Aktien
  3. Deutschland
  4. Xetra
  5. Infineon Technologies AG
  6. News
  7. Übersicht
    IFX   DE0006231004   623100

INFINEON TECHNOLOGIES AG

(623100)
  Bericht
ÜbersichtKurseChartsNewsRatingsTermineUnternehmenFinanzenAnalystenschätzungenRevisionenDerivate 
ÜbersichtAlle NewsAnalystenempfehlungenAndere SprachenPressemitteilungenOffizielle PublikationenBranchen-NewsMarketScreener Analysen

Bosch startet mit zweiter deutscher Chip-Fabrik im Juli

07.06.2021 | 16:37
FILE PHOTO: FILE PHOTO: The Robert Bosch logo at the company's research and development centre in Renningen

Frankfurt (Reuters) - Vor dem Hintergrund der Chipkrise in der Autoindustrie setzt der Technologiekonzern Bosch mit der Eröffnung einer Chipfabrik in Dresden ein Zeichen für den Industriestandort Europa.

Europas Wirtschaft habe bei der Mikroelektronik großes Innovationspotenzial, müsse zur Konkurrenz in Asien und den USA aber aufschließen, erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel beim digitalen Festakt zum Start der Fabrik am Montag. "Wir sind nicht in der Pole Position, wir müssen aufholen." Mit mehr Kompetenzen in der Schlüsseltechnologie gelt es, auf weniger Abhängigkeit hinzuarbeiten, damit krisenfester zu werden und Arbeitsplätze zu schaffen. Eine solche Fabrik mit hochmoderner Halbleitertechnik helfe, "die Wettbewerbsfähigkeit Europas als Wiege für Spitzeninnovation zu stärken", erklärte auch die Vizepräsidentin der EU-Kommission, Margrethe Vestager.

"Mit dieser neuen Fabrik zeigt Bosch wieder einmal: Deutschland kann Hightech", sagte Bosch-Chef Volkmar Denner. Die Produktion der Halbleiter für Bosch-Elektrowerkzeuge und Automobilteile werde mit dem Einsatz künstlicher Intelligenz auf ein neues Niveau gehoben. Die Produktion werde im Juli und damit ein halbes Jahr früher als geplant starten.

Der seit Anfang des Jahres herrschende Mangel an Speicherchips in der Autoindustrie führte Europas große Abhängigkeit von den Chip-Massenproduzenten in Asien vor Augen. Dies werde die wirtschaftliche Erholung nach der Corona-Krise erschweren, sagte die Bundeskanzlerin. Die Bosch-Fabrik wurde auch dank staatlicher Fördergelder im Rahmen eines EU-Forschungsprogramms für strategisch wichtige Technologien auf die Beine gestellt. Fast zwei Milliarden Euro öffentlicher Gelder mobilisierten Vestager zufolge rund sieben Milliarden Euro private Investitionen. Die EU hatte im Dezember ein zweites IPCEI-Programm für Mikroelektronik angekündigt. Ziel ist es, bis 2030 den Anteil Europas an der Chipproduktion weltweit auf 20 Prozent zu verdoppeln. Der Plan sei "haushaltsmäßig nicht ganz einfach zu realisieren", ergänzte Merkel.

WACHSTUMSFELD HALBLEITER

Das Beispiel Bosch verdeutlicht, dass sich der akute Engpass wegen langer Vorlaufzeiten für den Bau von Fabriken und auch in der Produktion ohnehin nicht über Nacht lösen lässt. Der Stuttgarter Stiftungskonzern hatte das Projekt - mit Kosten von einer Milliarde Euro plus rund 200 Millionen Euro öffentlicher Fördermittel die größte Investition der Firmengeschichte - schon vor vier Jahren beschlossen. Im Juli soll die Produktion von Chips für Elektrowerkzeuge starten, im September dann solche für die Autoindustrie. Allerdings handelt es sich um andere als die Standardchips, die zurzeit Mangelware sind. Dennoch schaffe auch das Entlastung, erklärte Bosch-Geschäftsführer Harald Kröger[L5N2NP2GS]. Die Autoindustrie könne noch bis zum kommenden Jahr mit Produktionsausfällen zu kämpfen haben. Nach der Krise müsste die Branche ihre Einkaufspolitik ändern und künftig bei den Halbleiterherstellern verbindlich bestellen statt nur ihren Bedarf anzukündigen und kurzfristig zu ändern, forderte Kröger.

Die Milliardeninvestition wird sich nach Einschätzung des Stiftungskonzerns lohnen, denn Halbleiter seien vor allem im Automobilbau ein Wachstumsfeld. Der weltweit größte Autozulieferer ist nach eigenen Angaben der einzige, der seit 1970 schon selbst Halbleiter produziert, und zwar bislang in einem Werk in Deutschland. In diesem Feld ist Bosch nach Daten der Experten von Strategy Analytics der sechstgrößte Anbieter, der deutsche Konkurrent Infineon mit 13 Prozent Marktanteil vor NXP aus den Niederlanden die Nummer eins. In zwei Jahren etwa werde Mikroelektronik im Wert von 600 Euro in einem Fahrzeug stecken, fünf Mal so viel wie vor 25 Jahren, schätzt Bosch. Die stärksten Zuwächse seien bei Systemen der Fahrerassistenz, des Infotainments und des elektrischen Antriebs zu erwarten.

Der Standort Dresden geht mit 250 Mitarbeitern an den Start - Fernziel sind 700 Beschäftigte. Wie schnell die Kapazität so hoch gefahren wird, dass die Fabrik voll ausgelastet wird, wollte Denner in einem Pressegespräch nicht sagen. Boschs Fabrikpläne hätten andere Technologiekonzerne wie Vodafone oder Jenoptik animiert, am Standort Dresden zu expandieren, erklärte Frank Bösenberg, Chef des Branchenverbandes Silicon Saxony.


© Reuters 2021
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
INFINEON TECHNOLOGIES AG -1.07%31.905 verzögerte Kurse.2.71%
JENOPTIK AG 0.48%29.04 verzögerte Kurse.15.05%
NXP SEMICONDUCTORS N.V. 0.92%198.16 verzögerte Kurse.24.62%
VODAFONE GROUP PLC -0.83%116.58 verzögerte Kurse.-2.76%
Alle Nachrichten zu INFINEON TECHNOLOGIES AG
13:04MÄRKTE EUROPA/Etwas leichter - Vorlagen aus China belasten
DJ
26.07.Chiphersteller TSMC erwägt Bau einer Chipfabrik in Deutschland
AW
22.07.Aktien Frankfurt Ausblick: Dax arbeitet sich weiter nach oben vor - EZB im Bl..
AW
22.07.Goldman hebt STMicro auf 'Neutral' - Ziel weiter 34 Euro
DP
21.07.Chipindustrie-Ausrüster ASML erhöht erneut Prognose - Aktienrückkauf
DP
20.07.INFINEON TECHNOLOGIES : präsentiert den branchenweit ersten strahlungsfesten, QM..
PU
19.07.MARKTEXPERTE : Halbleiter-Engpässe gehen bis ins Jahr 2022
DP
16.07.Aktien Frankfurt Ausblick: Dax nach Vortagsrücksetzer wohl mit kleinem Plus
AW
15.07.INFINEON TECHNOLOGIES : und IDEX Biometrics präsentieren Referenzdesign für kost..
PU
14.07.MÄRKTE EUROPA/Seitwärts - Ausbruch auf der Oberseite drin
DJ
Weitere Nachrichten
News auf Englisch zu INFINEON TECHNOLOGIES AG
20.07.INFINEON TECHNOLOGIES : launches industry's first radiation-tolerant, QML-V qual..
PU
17.07.INFINEON TECHNOLOGIES : OPTIGA Connect IoT from Infineon Featured in THE EDGE by..
AQ
15.07.Infineon Technologies AG and IDEX Biometrics ASA announce platform for biomet..
CI
15.07.INFINEON TECHNOLOGIES : and IDEX Biometrics announce a platform for biometric sm..
PU
07.07.Infineon Technologies AG and Amber Solutions, Inc. to Collaborate on Commerci..
CI
02.07.INFINEON TECHNOLOGIES : CEO Says Chip Shortage Woes Persist Amid Pressure From R..
MT
02.07.TAIWAN SEMICONDUCTOR MANUFACTURING : Chip supply situation 'still difficult' - I..
RE
01.07.INFINEON TECHNOLOGIES : Germany ready to double state aid for semiconductor indu..
RE
01.07.INFINEON TECHNOLOGIES : PSS Business Update Call - Präsentation von Andreas Ursc..
PU
01.07.INFINEON TECHNOLOGIES : Andre Tauber to become Head of Media Relations at Infine..
PU
Weitere Nachrichten auf Englisch
Finanzkennziffern
Umsatz 2021 11 027 Mio 12 992 Mio -
Nettoergebnis 2021 1 065 Mio 1 255 Mio -
Nettoverschuldung 2021 3 304 Mio 3 893 Mio -
KGV 2021 39,8x
Dividendenrendite 2021 0,81%
Marktkapitalisierung 41 954 Mio 49 550 Mio -
Marktkap. / Umsatz 2021 4,10x
Marktkap. / Umsatz 2022 3,68x
Mitarbeiterzahl 48 150
Streubesitz 99,6%
Chart INFINEON TECHNOLOGIES AG
Dauer : Zeitraum :
Infineon Technologies AG : Chartanalyse Infineon Technologies AG | MarketScreener
Vollbild-Chart
Chartanalyse-Trends INFINEON TECHNOLOGIES AG
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsFallendNeutralAnsteigend
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkaufen
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung KAUFEN
Anzahl Analysten 25
Letzter Schlusskurs 32,24 €
Mittleres Kursziel 39,57 €
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 22,7%
Revisionen zum Gewinn je Aktie
Vorstände und Aufsichtsräte
Reinhard Ploss Chief Executive Officer
Sven Schneider Chief Financial Officer
Wolfgang Eder Chairman-Supervisory Board
Jochen Hanebeck Chief Operating Officer
Manfred Puffer Member-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Wert (M$)
INFINEON TECHNOLOGIES AG2.71%49 550
TAIWAN SEMICONDUCTOR MANUFACTURING COMPANY LIMITED9.43%535 847
NVIDIA CORPORATION47.79%480 806
INTEL CORPORATION9.01%220 336
BROADCOM INC.10.35%197 844
TEXAS INSTRUMENTS13.84%173 804