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Oesterreichische Volksbanken : Wochenkommentar: Showdown im Schuldenstreit

25.06.2015 | 10:08

Die Aktienkurse sind in den letzten Tagen gestiegen. Vor allem die Hoffnung auf eine Einigung mit Griechenland war für diese Entwicklung verantwortlich. Mit einer höheren Risikoneigung der Marktteilnehmer ist auch die Nachfrage bei den als sicherer Hafen geltenden deutschen Bundesanleihen gesunken, was zu einem Anstieg der Renditen führte. Zuletzt war jedoch wieder eine Gegenbewegung an den Märkten zu beobachten, da die Reformvorschläge Griechenlands von den Geldgebern nicht akzeptiert wurden. Damit bleibt in den nächsten Tagen der Verlauf der Gespräche zwischen Griechen-land und den Geldgebern der bedeutendste Einflussfaktor auf das Marktgeschehen. Die nächste Zahlung an den Internationalen Währungsfonds (EUR 1,6 Mrd) muss Griechenland Ende Juni leisten. Ohne Unterstützung der Geldgeber ist kaum zu erwarten, dass das Land dazu in der Lage sein wird. Außerdem läuft Ende des Monats das Hilfsprogramm aus. Falls eine Einigung zwischen Griechenland und den Geldgebern erzielt wird, ist in den nächsten Tagen mit steigenden Aktienkursen zu rechnen. Auch die Renditen der deutschen Bundesanleihen sollten dann zulegen. Ein Scheitern der Verhandlungen dürfte zumindest auf kürzere Frist zu einer gegenteiligen Marktreaktion führen, wobei dies aber auch davon abhängt, wie die Europäische Zentralbank darauf reagieren würde.

Die jüngsten US-Konjunkturdaten fielen uneinheitlich aus. Die US-Wirtschaft hat sich im ersten Quartal etwas besser entwickelt als zunächst erwartet. Demnach schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt nach endgültigen Berechnungen mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 0,2% Q/Q (vorl.: -0,7%, Q4: +2,2%). Das Wachstumstempo des Produzierenden Gewerbes hat sich in den USA im Juni weiter abgeschwächt. Der vom Markit-Institut berechnete Einkaufsmanagerindex sank im ent-sprechenden Monat gemäß einer vorläufigen Berechnung auf 53,4 Punkte (Mai: 54,0 Punkte). Ein Wert über 50 Punkte signalisiert Wachstum, ein Wert darunter Kontraktion. Der Konjunkturindex der Federal Reserve Bank von Philadelphia für das Verarbeitende Gewerbe der Region, der als ein bedeutender Indikator für die landesweite Entwicklung gilt, verbesserte sich im Juni jedoch auf 15,2 Punkte (Mai: 6,7 Punkte) und damit auf das höchste Niveau seit Dezember. Ein positiver Wert steht hier für Wachstum, ein negativer für Kontraktion. Die US-Auftragseingänge für langlebige Güter haben sich im Mai mit einem Rückgang von 1,8% M/M (April: -1,5%) unerwartet schwach entwickelt. Ohne den volatilen Transportsektor (Flugzeugbestellungen etc.) war ein Anstieg um 0,5% (April: -0,3%) zu beobachten. Die jährliche Inflationsrate belief sich in den USA im Mai auf 0,0% (April: -0,2% J/J). Die Kernrate, die die volatilen Preise von Nahrungsmitteln und Energie nicht berücksich-tigt, betrug 1,7% (April: 1,8%).

Im Produzierenden Gewerbe der Eurozone war im Juni eine leichte Beschleunigung des Wachstums zu beobachten. Der Einkaufsmanagerindex stieg gemäß einer vorläufigen Berechnung auf 52,5 Punkte (Mai: 52,2 Punkte). Der Index für den Dienstleistungssektor verbesserte sich sogar auf 54,4 Punkte (Mai: 53,8 Punkte). Bei den deutschen Unternehmen hat sich im Juni wegen der Griechen-land-Krise die Stimmung eingetrübt. Der ifo Geschäftsklimaindex belief sich im entsprechenden Monat auf 107,4 Punkte (Mai: 108,5 Punkte). Die rund 7000 befragten Unternehmensvertreter schätzten hierbei sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Aussichten für die kommenden sechs Monate schlechter ein als im Monat davor. Auch die Stimmung der deutschen Verbraucher hat sich etwas eingetrübt. Der GfK-Konsumklimaindex für Juli sank auf 10,1 Punkte. Im Monat davor erreichte der Index mit 10,2 Punkten noch das höchste Niveau seit Oktober 2001. In Österreich verzeichnete der saisonal bereinigte Index für den Produzierenden Bereich im April im Vergleich zum Vormonat einen Anstieg um 0,1% (März: -0,8%). Verglichen mit dem Vorjahresmonat verbesserte sich der Produktionsindex um 0,8% (März: 0,8%).

Autor: Friedrich Glechner

Österreichische Volksbanken-AG - Research:
Dipl.-Vw. Uta Pock (Leitung): Tel. +43(0)50 4004-4360; Mag. Friedrich Glechner, CFA -4362;
Mag. Wolfgang Pohn, MA, CFA -4361; Bernhard Trunner, MSc -4363; e-mail: research@volksbank.com

Diese Publikation wurde von der Research-Einheit der Österreichische Volksbanken-Aktiengesellschaft (ÖVAG) erstellt. Die ÖVAG untersteht der Aufsicht der Europäischen Zentralbank und der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA). Diese Publikation ist keine Finanzanalyse und wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen. Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Aussagen dienen der unverbindlichen Information basierend auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten Person(en) zum Redaktionsschluss. Die ÖVAG übernimmt keine Verpflichtung, die hier enthaltenen Informationen zu aktualisieren, zu korrigieren oder zu ergänzen. Die in dieser Publikation dargestellten Daten stammen - soweit nicht in der Publikation ausdrücklich anders dargelegt - aus Quellen, die wir als zuverlässig einstufen, für die wir jedoch keinerlei Gewähr übernehmen. Quelle der Marktdaten (wo nicht gesondert angegeben): Thomson Reuters. Diese Publikation ist kein Anbot und auch keine Einladung zur Stellung eines Anbots zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten und stellt keine Anlage- oder sonstige Beratung dar. Die dargestellten Daten sind genereller Natur und berücksichtigen nicht die Bedürfnisse von Lesern im Einzelfall hinsichtlich Ertrag, steuerlicher Situation oder Risikobereitschaft. Diese Publikation kann eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Die in Tabellen oder Grafiken abgebildeten vergangenheitsbezogenen Daten zur Entwicklung von Zinsen, Finanzinstrumenten, Indizes, Rohstoffen und Währungen stellen keinen verlässlichen Indikator für deren weiteren Verlauf in der Zukunft dar. Währungsschwankungen bei Veranlagungen in anderer Währung als EUR können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Die Angaben zu Wertentwicklungen von Finanzinstrumenten beruhen auf der Bruttowertentwicklung. Eventuell anfallende Ausgabeaufschläge, Depotgebühren und andere Kosten und Gebühren sowie Steuern werden nicht berücksichtigt und würden die Performance reduzieren. Diese Publikation enthält ferner Prognosen und andere zukunftsgerichtete Aussagen. Solche Prognosen und andere zukunftsgerichtete Aussagen stellen keinen verlässlichen Indikator für die künftige Wertentwicklung dar. Zukünftige Werte können von den hier abgegebenen Prognosen deutlich abweichen. Jegliche Haftung im Zusammenhang mit der Erstellung dieses Berichts, insbesondere für die Richtigkeit und Vollständigkeit der angeführten Daten sowie der erstellten Prognosen, ist ausgeschlossen. Unter keinen Umständen haftet ÖVAG für Verluste, Schäden, Kosten oder sonstige direkte oder indirekte Schäden, Folgeschäden oder entgangene Gewinne, die im Zusammenhang mit der Verwendung dieser Publikation oder aufgrund von Maßnahmen im Vertrauen auf die getroffenen Aussagen entstehen. Die Verteilung dieser Publikation kann durch gesetzliche Regelungen in bestimmten Ländern wie etwa den Vereinigten Staaten von Amerika verboten sein. Personen, in deren Besitz dieses Dokument gelangt, müssen sich über etwaige Verbote oder Beschränkungen informieren und diese einhalten. Diese Publikation ist urheberrechtlich geschützt. Die Weitergabe an unberechtigte Empfänger sowie die auch nur auszugsweise Änderung bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der ÖVAG.

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