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GRENKE AG

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Leasingfirma Grenke weist Vorwürfe von Spekulant zurück

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16.09.2020 | 07:12

Erneut hat ein Leerverkäufer an der Börse eine Attacke gegen einen deutschen Finanzdienstleister gestartet.

Der britische Investor Fraser Perring erhob in einem 64-seitigen Report am Dienstag Vorwürfe gegen die Leasingfirma Grenke. Die im Nebenwerteindex MDax notierten Aktien des Unternehmens aus Baden-Baden brachen um 19 Prozent ein. Grenke äußerte sich erst zum Ende des Börsenhandels und wies die Behauptungen in Perrings Analyse "auf das Schärfste" zurück. Insbesondere sei falsch, dass ein Großteil der ausgewiesenen liquiden Mittel von 1,08 Milliarden Euro nicht existiere. "Dies ist nachweislich falsch". Fast 80 Prozent davon - 849 Millionen - hätten Ende Juni bei der Deutschen Bundesbank gelegen.

"Grenke behält sich rechtliche Schritte vor und wird diese entsprechend in die Wege leiten", hieß es in der Stellungnahme. Das Unternehmen werde auch die übrigen Vorwürfe des Spekulanten widerlegen.

Perring hatte bereits 2016 für Trubel am deutschen Markt gesorgt, als er dem inzwischen kollabierten Zahlungsabwickler Wirecard Bilanzfälschung vorwarf und gleichzeitig auf fallende Kurse wettete. Auch bei Grenke setzt Perring nun mit geliehenen Aktien auf einen Kurssturz. Das erklärt er selbst in dem Dokument, das seine Firma "Viceroy Research" veröffentlicht hat. Bei Wirecard war Perring noch unter dem Pseudonym "Zatarra" aufgetreten.

Der Investor sagte Reuters, er habe im Juli und im September jeweils eine Kopie des Berichts an die deutsche Finanzaufsicht BaFin geschickt. "Wir sind bereit, mit der Aufsichtsbehörde zusammenzuarbeiten und wollen aufzeigen, wo die Unregelmäßigkeiten liegen." Die Bonner Behörde erklärte, sie habe bisher weder ein Schreiben noch eine Email von Perring erhalten. Sie werde untersuchen, ob die in dem Report erhobenen Vorwürfe Marktmissbrauch darstellten. Dazu analysiere sie mögliche Marktmanipulationsvorwürfe durch die Grenke AG, durch Dritte etwa in Form einer Leerverkaufsattacke sowie mutmaßlichen Insiderhandel vor Erscheinen des Dokuments. Der "Spiegel" hatte zuerst über die Attacke des britischen Investors berichtet.

LEERVERKÄUFE SIND NICHT UNGEWÖHNLICH

Konkret wirft Viceroy dem Anbieter von IT-Leasing und anderen Finanzdienstleistungen vor, die Bilanz aufgebläht und zu hohe Gewinne und Kassenbestände ausgewiesen zu haben. Grenke habe Unternehmen überteuert von verbundenen Firmen gekauft. Der Konzern setze für zugekaufte Firmen in der Bilanz zu hohe Werte an und halte somit Gewinne künstlich hoch.

Leerverkäufe sind an der Börse ein gängiges Mittel. Experten halten sie sogar für ein wichtiges Instrument, damit die Aktienmärkte besser funktionieren. Bei dieser Art des Handels verkaufen Investoren Wertpapiere, die sie sich zuvor gegen eine Gebühr von anderen Marktteilnehmern geliehen haben. Sinkt der Aktienkurs bis zum Rückgabe-Datum, können sie sich am Markt billiger mit den Titeln eindecken und streichen die Differenz ein. Steigt der Kurs, droht den Leerverkäufern ein Verlust. Die BaFin hatte Anfang 2019 zeitweise Leerverkäufe von Wirecard-Aktien verboten und sich damit viel Kritik eingehandelt.

Perring hatte vor zwei Jahren auch den Fernseh-Konzern ProSiebenSat.1 ins Visier genommen und in einem im Internet veröffentlichten Dokument schwere Vorwürfe gegen das Unternehmen erhoben. Damals hatte er sich Ärger mit der BaFin eingehandelt wegen "unerlaubter Anlageempfehlung". Außerdem hatte die Staatsanwaltschaft München ermittelt. Bei Wirecard waren die Ermittlungen gegen Perring wegen Marktmanipulation gegen eine Geldauflage eingestellt worden - wenige Monte bevor der Bilanzskandal offensichtlich wurde.

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
GRENKE AG 5.11%31.7 verzögerte Kurse.-67.31%
MDAX 0.41%27082.78 verzögerte Kurse.-4.75%
PROSIEBENSAT.1 MEDIA SE 1.67%11.29 verzögerte Kurse.-20.20%
WIRECARD AG -1.09%0.7776 verzögerte Kurse.-99.27%
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Finanzkennziffern
Umsatz 2020 560 Mio 657 Mio -
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Nettoverschuldung 2020 - - -
KGV 2020 21,0x
Dividendenrendite 2020 2,18%
Marktkapitalisierung 1 402 Mio 1 646 Mio -
Wert / Umsatz 2020 2,50x
Wert / Umsatz 2021 2,24x
Mitarbeiterzahl 1 700
Streubesitz 56,1%
Chart GRENKE AG
Dauer : Zeitraum :
Grenke AG : Chartanalyse Grenke AG | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse GRENKE AG
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsFallendFallendFallend
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkauf
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung HALTEN
Anzahl Analysten 6
Mittleres Kursziel 67,50 €
Letzter Schlusskurs 30,16 €
Abstand / Höchstes Kursziel 195%
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 124%
Abstand / Niedrigstes Ziel 65,8%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Unternehmensführung
NameTitel
Wolfgang Grenke Vice Chairman-Supervisory Board
Antje Leminsky Chairman-Management Board
Ernst-Moritz Lipp Chairman-Supervisory Board
Mark Kindermann Chief Operating Officer
Florian Schulte Member-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkapitalisierung (M$)
GRENKE AG-67.31%1 646
TOKYO CENTURY CORPORATION1.37%6 854
BOC AVIATION LIMITED-33.56%4 715
WILLSCOT MOBILE MINI HOLDINGS CORP.-10.82%3 755
GATX CORPORATION-23.19%2 225
FUYO GENERAL LEASE CO., LTD.-6.78%1 950