Der Aluminiumkonzern Gränges hat im zweiten Quartal einen Umsatz im Rahmen der Erwartungen erzielt, das operative Ergebnis blieb jedoch hinter den Prognosen zurück.
Der Umsatz stieg um 13,5 % auf 6 974 Mio. SEK (Vorjahreszeitraum: 6 145 Mio. SEK). Damit lag das Ergebnis knapp unter dem Analystenkonsens von Bloomberg, der bei 7 049 Mio. SEK angesetzt war. Das organische Umsatzwachstum betrug ebenfalls 13,5 %.
Das Absatzvolumen erhöhte sich um 22 % auf 159,1 kt (130,9).
Das operative Ergebnis belief sich auf 436 Mio. SEK (471), während die Erwartungen bei 470 Mio. SEK lagen. Die operative Marge betrug 6,3 % (7,7 %).
Das bereinigte operative Ergebnis lag bei 436 Mio. SEK (471), erwartet wurden 463 Mio. SEK. Die bereinigte operative Marge betrug 6,3 % (7,7 %). Das bereinigte operative Ergebnis pro Tonne lag bei 2,7 kSEK.
Der Gewinn nach Steuern belief sich auf 293 Mio. SEK (314).
Das Ergebnis je Aktie lag bei 2,62 SEK (2,94).
,,Die Nachfrage war im Bereich HLK (Heizung, Lüftung, Klima) gut und in den Segmenten Spezialverpackungen sowie weiteren Nischen stabil, blieb im Automobilsektor jedoch weiterhin schwach. Das Absatzvolumen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 22 %, was auf gestiegene Marktanteile in allen Regionen und die erfolgreiche Expansion in Asien zurückzuführen ist", so CEO Jörgen Rosengren.
Granges AB ist ein in Schweden ansässiges Aluminiumunternehmen. Es hat sich auf gewalzte Aluminiumprodukte für die Herstellung von gelöteten Wärmeprodukten spezialisiert. Das Unternehmen richtet sich mit seinem Angebot an Erstausrüster (OEM) und unterstützt diese bei der Produktentwicklung. Zu den Schlüsselkompetenzen des Unternehmens gehören: Löten und Verarbeitung, mechanische Eigenschaften, Korrosion, Schmierung, Chemie und Oberflächen. Das Unternehmen verfügt über Forschungs- und Entwicklungs- (F&E) und Produktionseinrichtungen in Schweden und China.