Zum Start an den US-Börsen am Donnerstag sieht es nach einer wenig veränderten Tendenz aus. Daran könnte sich möglicherweise auch im Verlauf des Handels wenig ändern, weil viele Marktteilnehmer zunächst den US-Arbeitsmarktbericht für November am Freitag abwarten dürften. Von ihm erhoffen sie sich Hinweise über die Lage der Konjunktur und das Ausmaß der Abkühlung am Arbeitsmarkt nach den Zinserhöhungen der US-Notenbank.

Hintergrund ist die weit fortgeschrittene Spekulation über 2024 wieder deutlich sinkende Zinsen angesichts des weiter nach unten zeigenden Inflationstrends. Sie hat die Marktzinsen in den vergangenen Wochen massiv nach unten geführt. Der Arbeitsmarktbericht gilt neben der Inflation als maßgeblich für die Zinspolitik der US-Notenbank.

Am Dienstag hatten die Zahl der offenen Stellen im November und am Mittwoch der ADP-Bericht über den Stellenzuwachs in der US-Privatwirtschaft eine Abkühlung auf dem Jobmarkt gezeigt. Vor Handelsbeginn könnte es dazu neue Erkenntnisse geben, wenn die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe berichtet werden.

Bei den Einzelwerten dürften Gamestop viel Aufmerkamkeit erfahren. Der Vertreiber von Unterhaltungssoftware hat mit seinen Drittquartalszahlen enttäuscht. Vorbörslich verliert der Kurs der auf sozialen Plattformen sehr populären Aktie über 7 Prozent.

Abbvie zeigen sich wenig verändert knapp im Minus. Der Pharmariese hat mitgeteilt, Cerevel Therapeutics für 8,7 Milliarden Dollar oder 45 Dollar je Aktie zu kaufen. Für Cerevel Therapeutics geht es um gut 15 Prozent nach oben auf 42,74 Dollar.

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December 07, 2023 05:29 ET (10:29 GMT)