DOW JONES--Hella hat seinen Umsatz im ersten Quartal dank des Wachstum im Elektronikgeschäft nahezu stabil gehalten. Der unter der Dachmarke Forvia mit dem französischen Partner Faurecia agierende Automobilzulieferer spricht von einem soliden Start. Das Marktumfeld bleibe aber schwierig.
Der Umsatz sank in den drei Monaten nur leicht um 0,3 Prozent auf rund 2,0 Milliarden Euro. Bereinigt um Wechselkurseffekte betrug der Rückgang 0,8 Prozent. Im Geschäftsfeld Licht verbuchte Hella einen Umsatzrückgang um 5,6 Prozent auf 946 Millionen Euro, was dem Auslauf verschiedener Serienprojekte geschuldet gewesen sei. Der Bereich Elektronik dagegen steigerte den Umsatz um 6,4 Prozent auf 865 Millionen Euro, dank des Wachstums im Radargeschäft.
Der Jahresstart sei im Rahmen der hauseigenen Erwartungen ausgefallen, sagte Bernard Schäferbarthold, Vorsitzender der Geschäftsführung. "Dennoch bleibt das Marktumfeld weiterhin sehr herausfordernd und volatil." Wegen der Handelsrestriktionen habe man entsprechende Maßnahmen ergriffen. "Insbesondere nehmen wir im engen Austausch mit unseren Kunden und Lieferanten wichtige Anpassungen entlang unserer Wertschöpfungskette vor, um die möglichen Folgen von Zöllen in dieser sehr dynamischen Situation bestmöglich abzufedern", sagte der Manager.
Die vollständigen Ergebnisse wird Hella am 8. Mai veröffentlichen.
FORVIA SE ist einer der weltweit führenden Anbieter in den Bereichen Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Automobilausrüstung. Der Nettoumsatz verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Produktfamilien: - Sitze (31,2 %; weltweit Nr. 1); - Fahrzeuginnenausstattung (18,4 %; weltweit Nr. 1): Armaturenbretter und Instrumententafeln (weltweit Nr. 1), Türen und Türverkleidungen sowie Akustikmodule; - audiovisuelle und Multimedia-Ausstattung (17,5 %): Autoradios, Multimedia-Geräte, Navigationssysteme, automatische Leitsysteme, Ortungssysteme, Sicherheitsassistenzsysteme mit CDD-Kameras, drahtlose Kommunikation, Monitore usw.; - Abgassysteme (15,3 %; weltweit Nr. 1); - Beleuchtungsausrüstung (13,9 %); - Sonstiges (3,7 %). Ende 2025 verfügte der Konzern weltweit über 246 Produktionsstandorte. Der Nettoumsatz verteilt sich geografisch wie folgt: Frankreich (6,2 %), Deutschland (10,2 %), Europa (30,2 %), China (19,8 %), Asien (6,4 %), Amerika (26 %), Naher Osten und Afrika (1,2 %).
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Qualität der Veröffentlichungen
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ESG MSCI
ESG MSCI
Der MSCI-ESG-Score bewertet die Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistung eines Unternehmens nach der Methodik von MSCI. Er ordnet das Unternehmen im Vergleich zu seinen Branchenkollegen auf einer Skala von CCC (sehr schwach) bis AAA (ausgezeichnet) ein. Dieser Score wird von Anlegern genutzt, um nicht-finanzielle Kriterien in ihre Entscheidungen einzubeziehen.