ROUNDUP: SAP-Management zerstreut Sorgen um Kundennachfrage - Aktie steigt

ORLANDO - Europas größter Softwarehersteller SAP hat Anlegersorgen wegen der aktuellen Flaute in der Branche gedämpft. Derzeit gebe es in einigen Bereichen ein etwas schwächeres Umfeld, räumte Vertriebschef Scott Russell am Mittwochabend in einer Fragerunde mit Analysten auf der Kundenmesse Sapphire in Orlando (Florida) ein. Trotz dieser vereinzelten Schwäche stiegen die Ausgabebudgets der Kunden für IT jedoch weiter, fügte Russell an. Finanzchef Dominik Asam ergänzte, derzeit laufe das Geschäft mit den Kernprodukten des Unternehmens ziemlich stabil. Die vor rund einer Woche von schlechten Branchensignalen belastete Aktie erholte sich am Donnerstag weiter.

ROUNDUP: Nemetschek stärkt US-Geschäft mit GoCanvas-Übernahme - Aktie zieht an

MÜNCHEN - Der Bausoftwareanbieter Nemetschek will sein internationales Geschäft mit dem Kauf des US-Softwareunternehmens GoCanvas ausbauen. Der Anbieter von Bausoftware für Facharbeiter mit einem zuletzt jährlich wiederkehrenden Umsatz (ARR) von 67 Millionen US-Dollar soll ab Sommer 2024 zum Konzern gehören, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Donnerstag in München mit. Der Kaufpreis liege beim 11,5-fachen des wiederkehrenden Umsatzes aus dem Vorjahr - was rund 770 Millionen Dollar (708 Mio Euro) entspricht. Die Nemetschek-Aktie zog an.

Ford-Deutschlandchef wechselt überraschend zu VW

KÖLN/WOLFSBURG - Mitten im Umbau des Autobauers Ford zu einem Anbieter von Elektrofahrzeugen verlässt ein wichtiger Manager das Unternehmen. Der Deutschlandchef Martin Sander habe sich entschieden, die Firma zum 12. Juni zu verlassen, teilte Ford am Donnerstag in Köln mit. Der 57-Jährige ist auch Europachef der Elektro-Sparte von Ford. Er war erst vor zwei Jahren von der VW-Tochter Audi zu dem US-Autokonzern gekommen.

Expertenrat plädiert für Pflichtversicherung für Elementarschäden

OSNABRÜCK - Angesichts der jüngsten Hochwasser fordert der Sachverständigenrat für Verbraucherfragen (SVRV) beim Bundesministerium für Umwelt und Verbraucherschutz erneut eine Versicherungspflicht gegen Elementarschäden. Ein juristisches Gutachten des Gremiums habe ergeben, dass eine solche Pflicht zulässig sei, wenn sie eine freie Wahl unter den Versicherern erlaube. "Voraussetzung ist, dass sich die Prämien grundsätzlich am versicherten Risiko orientieren", sagte der Vorsitzende Christoph Busch der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

^

Weitere Meldungen

-Google bringt mächtige Notiz-App mit KI nach Deutschland

-Kreise: Roche verklagt Tochter von Sinocare wegen Patentverletzung

-Abfallriese Remondis büßt erstmals seit langem ein

-Nach Kritik: Boeing-Chef soll im US-Senat aussagen

-Hochwasser-Schäden in Millionenhöhe bei R+V-Versicherten erwartet

-Gewerkschaft nimmt Tarifeinigung am Bau an

-Auftakt der Tarifrunde für private Banken

-ROUNDUP: Apothekensterben schreitet rasch voran

-ROUNDUP: Hochwasser an Donau fließt nur langsam ab

-'Seriencamp'-Festival zeigt neue 'Kleo'-Staffel

-ROUNDUP: Pharmadienstleister Vetter kommt nach Saarlouis

-Windstrom für den Süden: Milliardenschwerer Erdkabel-Auftrag vergeben

-Krisengeplagter Boeing-'Starliner' auf erstem Flug mit Besatzung

-FTI-Insolvenzverwalter strebt schnellstmögliche Lösung für Urlauber an

-Rüstungshersteller: Keine schnellen Lieferungen an Ukraine möglich

-Umfrage: Mehrheit wünscht mehr staatlichen Hochwasserschutz

-Tirol fordert Tempo bei Brennerzulauf und höhere Lkw-Maut

-Scholz verteidigt Kurswechsel zum Waffeneinsatz durch Ukraine

-Verbraucherzentralen fordern mehr Schutz bei Online-Käufen

-Raketensystem 'Starship' zu viertem Teststart aufgebrochen

-Entwurf: Gezieltere Patienten-Steuerung bei Notfällen

-Unicef: Jedes vierte Kleinkind leidet unter einseitiger Ernährung

-KI-Training mit Nutzerdaten: Beschwerden gegen Meta eingelegt

-ROUNDUP/Experten: Hoher Alkoholkonsum gefährdet auch Partner, Kinder, Kollegen

-Bahn fährt nach Hochwasser wieder auf mehr Strecken in Bayern

-Zustimmung für scharfe UN-Kritik an Branche fossiler Brennstoffe

-ROUNDUP: Erstmals Todesfall mit Vogelgrippe-Virus Typ H5N2 gemeldet

-Programmänderungen beim BR wegen Warnstreiks°

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jha