Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Mitglied werden
Kostenlose Anmeldung
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  Aktien  >  Nasdaq  >  Facebook Inc    FB

FACEBOOK INC

(FB)
  Report
Realtime Estimate-Kurse. Realtime-Estimate Cboe BZX - 03.12. 21:45:31
282.625 USD   -1.70%
18:30Großbritannien sorgt sich über Akzeptanz von Impfstoff
DP
16:16DEMOKRATIE UNTER DRUCK : EU-Kommission will dagegenhalten
DP
14:59Sorgen über Akzeptanz von Impfstoff in Großbritannien
DP
ÜbersichtKurseChartsNewsRatingsTermineUnternehmenFinanzenAnalystenschätzungenRevisionenDerivate 
ÜbersichtAlle NachrichtenPressemitteilungenOffizielle PublikationenBranchennachrichtenMarketScreener AnalysenAnalystenempfehlungen

EU als 'Vorreiter': Kommission spannt großes Finanzpaket

24.09.2020 | 15:45

(neu: Scholz)

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Mit einem umfassenden Plan zum Finanzplatz Europa will die EU-Kommission den Kontinent fit fürs digitale Zeitalter machen. "Das heutige Paket wird Europas Wettbewerbsfähigkeit und Innovation im Finanzsektor stärken und den Weg bereiten, damit Europa weltweit Vorreiter ist", erklärte die Brüsseler Behörde am Donnerstag. Bundesfinanzminister Olaf Scholz begrüßte die Vorschläge der Kommission und will schon am 6. Oktober mit seinen EU-Kollegen darüber beraten. "Das sind wichtige Vorschläge, um Europas Finanzsektor richtig stark zu machen", erklärte der SPD-Politiker.

Dazu gehören neue Regeln für Digitalwährungen in der EU wie Bitcoin oder das Facebook-Projekt Libra. Dazu gehört auch, die Kapitalmarktunion voranzutreiben und die Finanzunternehmen gegen Risiken etwa durch einen "No Deal" mit Großbritannien abzusichern. "Die Zukunft der Finanzwelt ist digital", sagte der zuständige EU-Kommissar Valdis Dombrovskis.

SEKUNDENSCHNELLES BEZAHLEN: Das soll in der ganzen EU Standard werden

- ob bei Online-Einkäufen oder im Laden. Schnellüberweisungen -

sogenannte Instant Payments - soll es bis Ende 2021 überall geben. Auch Überweisungen in Länder außerhalb der EU sollen einfacher und billiger werden. Elektronische Bezahllösungen von der EC- oder Kreditkarte über Handy-Apps bis zur Smartwatch haben mit der Corona-Krise nochmals Schub bekommen. Die EU-Kommission beklagt jedoch eine Zerstückelung des europäischen Marktes. Mit Ausnahme von Kreditkarten globaler Anbieter und Lösungen großer Technologiekonzerne gebe es keine digitale Bezahllösung, die in ganz Europa in Läden und Online genutzt werden könne. In ihrer Strategie nennt die EU-Kommission drei Ansatzpunkte für Verbesserungen: einheitliche Regeln, günstige Lösungen für den Endverbraucher und eine bessere Infrastruktur.

KAPITALMARKT: "Wir haben 27 nationale Kapitalmärkte, die nicht voll entwickelt und integriert sind", klagte der Vizekommissionspräsident. Ziel ist, diese nationalen Märkte einander anzupassen. Das soll die Finanzierung in der EU ankurbeln und Chancen für große Unternehmen wie für Start-ups bieten. Die Europäer müssten sicher in ihre Zukunft investieren können, betonte Dombrovskis. Dazu setzt die Kommission auf ein Paket von 16 Initiativen. So sollen große Investoren unterstützt werden, Geld in europäischen Unternehmen anzulegen. Investoren sollen zudem leichter an Informationen kommen können. Gute und günstige Finanzprodukte sollen europaweit zu bekommen sein.

Wirecard: Der SPD-Europaparlamentarier Joachim Schuster lobte besonders die Ankündigung, nach dem Wirecard-Skandal Lücken in der Finanzaufsicht zu schließen. Starke Aufsichts- und Durchsetzungsmechanismen seien nötig sind, "um solche Formen der Finanzkriminalität effizient zu bekämpfen", sagte Schuster. "Hierzu kann die EU-Kommission noch deutlich nachlegen." Dombrovskis räumte ein, dass bestehende Regeln nicht korrekt angewendet worden seien. Er betonte aber, das Grundproblem sei gewesen, dass der mittlerweile insolvente Zahlungsdienstleister "keine korrekten, ehrlichen Informationen an seine Aktionäre weitergab".

BREXIT: Der CSU-Europaparlamentarier Markus Ferber warnte mit Blick auf einen drohenden Austritt Großbritanniens ohne Handelsvertrag mit der EU, für die Gemeinschaft drohe der wichtigste Kapitalmarkt in Europa wegzubrechen - London. "Wir dürfen bei der Unternehmensfinanzierung nicht vollkommen von Drittstaaten abhängen. Es geht hier auch um die strategische Frage der Autonomie der Europäischen Union", sagte Ferber. Dombrovskis schlug in dieselbe Kerbe. Der Brexit habe die Kapitalmarktunion viel dringlicher gemacht. "Wir müssen versuchen, andere Quellen der Finanzierung zu finden", sagte er.

KRYPTO-WÄHRUNGEN: Hier befindet sich die Kommission auf einem schmalen Grat. Einerseits geht es darum, in einem Zukunftsmarkt nicht den Anschluss zu verlieren. Vor allem Start-ups fürchten hohe Auflagen, die Innovationen hemmen könnten. Anderseits pochen Verbraucherschützer darauf, Gefahren für Privatanleger, aber auch Missbrauch durch Kriminelle oder Terroristen zu minimieren. Dombrovskis fasste das so zusammen: "Wir sollten den digitalen Transformationsprozess aktiv gestalten und gleichzeitig potenzielle Risiken minimieren."

Mit dem Kommissionspaket würden Verbraucher mehr Auswahl und Möglichkeiten bei finanziellen Diensten und modernen Zahlungsmethoden erhalten. Gleichzeitig würden Verbraucherschutz und finanzielle Stabilität gestärkt. Die Erwartungshaltung ist groß: "Die EU harmonisiert den bestehenden Regulierungs-Flickenteppich bei Kryptowerten und kann damit eine weltweite Vorreiterrolle einnehmen", sagte Patrick Hansen, Blockchain-Experte des Digitalverbands Bitkom.

LIBRA: Das maßgeblich von Facebook getragene Digitalwährungsprojekt gehört zu den Vorhaben, die die Kommission stärker regulieren will. Das Projekt habe großes Potenzial doch müssten die Finanzstabilität sichergestellt werden sowie Absicherungen etwa gegen Geldwäsche und Betrug, betonte Dombrovskis. Dafür gab es Lob von CSU-Mann Ferber: "Es ist angemessen, dass Produkte wie Libra, die ein besonderes Risiko für die Finanzstabilität darstellen, auch besonders streng reguliert werden." Unter anderem Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und sein französischer Kollege Bruno Le Maire hatten strenge Regeln verlangt für Libra, das vom Netzwerk Facebook für Geschäfte im Internet angekündigt ist. Die Idee ist, dass Libra mit etablierten Währungen wie Euro oder Dollar gekauft werden kann./bvi/vsr/chd/DP/nas


© dpa-AFX 2020
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
BITCOIN - EURO 0.50%15963.4 Realtime Kurse.145.25%
EURO / BRITISH POUND (EUR/GBP) -0.37%0.9025 verzögerte Kurse.6.36%
FACEBOOK INC -1.52%283.26 verzögerte Kurse.37.95%
WIRECARD AG 0.66%0.5315 verzögerte Kurse.-99.51%
Alle Nachrichten auf FACEBOOK INC
18:30Großbritannien sorgt sich über Akzeptanz von Impfstoff
DP
16:16DEMOKRATIE UNTER DRUCK : EU-Kommission will dagegenhalten
DP
14:59Sorgen über Akzeptanz von Impfstoff in Großbritannien
DP
13:31Nationalbank schliesst erste Versuche mit eigenem Digitalgeld ab
AW
13:27WAHLEN, FAKE NEWS, MEDIEN : EU-Kommission will Demokratie stärken
DP
11:38BRITISCHER EXPERTE : Impfung kann Todesfälle um 99 Prozent verringern
DP
11:37Right Livelihood fordert Freilassung iranischer Menschenrechtlerin
DP
08:49IRAN : Menschenrechtlerin Sotudeh bestätigt Rückkehr ins Gefängnis
DP
02.12.STREIT UM SOCIAL MEDIA : Trump droht mit Blockade von Haushaltsgesetz
DP
02.12.WOCHENVORSCHAU : Termine bis 17. Dezember 2020
DP
Weitere Nachrichten
News auf Englisch zu FACEBOOK INC
21:18FACEBOOK : Justice Department accuses Facebook of discriminating against U.S. wo..
RE
21:17FACEBOOK : Justice Department accuses Facebook of discriminating against U.S. wo..
RE
20:56FACEBOOK : Trump Administration Claims Facebook Improperly Reserved Jobs for H-1..
DJ
20:33FACEBOOK : Trump Administration Claims Facebook Improperly Reserved Jobs for H1-..
DJ
18:48Salesforce's Deal for Slack Faces Post-Pandemic Test
DJ
18:28Facebook to Remove Covid-19 Vaccine Misinformation From Platforms
DJ
16:12GLOBAL MARKETS LIVE: 3M, Amazon, Merck…
15:23FACEBOOK : Keeping People Safe and Informed About the Coronavirus
PU
11:45U.S. Tech Giants Face Tighter Regulation in Europe
DJ
11:24Flipkart's digital payments firm PhonePe to raise $700 million from existing ..
RE
Weitere Nachrichten auf Englisch
Finanzkennziffern
Umsatz 2020 83 463 Mio - 68 757 Mio
Nettoergebnis 2020 26 870 Mio - 22 136 Mio
Nettoliquidität 2020 63 906 Mio - 52 646 Mio
KGV 2020 31,1x
Dividendenrendite 2020 -
Marktkapitalisierung 819 Mrd. 819 Mrd. 675 Mrd.
Marktkap. / Umsatz 2020 9,05x
Marktkap. / Umsatz 2021 7,09x
Mitarbeiterzahl 56 653
Streubesitz 83,8%
Chart FACEBOOK INC
Dauer : Zeitraum :
Facebook Inc : Chartanalyse Facebook Inc | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse FACEBOOK INC
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsNeutralNeutralAnsteigend
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkauf
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung KAUFEN
Anzahl Analysten 51
Mittleres Kursziel 316,19 $
Letzter Schlusskurs 287,52 $
Abstand / Höchstes Kursziel 30,4%
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 9,97%
Abstand / Niedrigstes Ziel -58,3%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Unternehmensführung
NameTitel
Mark Elliot Zuckerberg Chairman & Chief Executive Officer
Sheryl Kara Sandberg Chief Operating Officer & Director
David M. Wehner Chief Financial Officer
Michael Todd Schroepfer Chief Technology Officer
Atish Banerjea Chief Information Officer
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkapitalisierung (M$)
FACEBOOK INC37.95%818 941
TWITTER47.36%37 470
MATCH GROUP, INC.69.20%36 953
LINE CORPORATION0.37%12 494
SINA CORPORATION8.67%2 592
NEW WORK SE-11.47%1 755