Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Mitglied werden
Kostenlose Anmeldung
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  Aktien  >  Nasdaq  >  Facebook Inc    FB

FACEBOOK INC

(FB)
  Report
Realtime Estimate-Kurse. Realtime-Estimate Cboe BZX - 22.10. 15:13:40
279.965 USD   +0.44%
15:07WhatsApp bietet künftig Einkauf per Chat an
DP
08:33Goldman belässt Facebook auf 'Buy' - Ziel 303 Dollar
DP
05:23Facebooks Dating-Funktion startet in Europa
DP
ÜbersichtKurseChartsNewsRatingsTermineUnternehmenFinanzenAnalystenschätzungenRevisionenDerivate 
ÜbersichtAlle NachrichtenPressemitteilungenOffizielle PublikationenBranchennachrichtenMarketScreener AnalysenAnalystenempfehlungen

EU als 'Vorreiter': Kommission spannt großes Finanzpaket

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
24.09.2020 | 15:45

(neu: Scholz)

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Mit einem umfassenden Plan zum Finanzplatz Europa will die EU-Kommission den Kontinent fit fürs digitale Zeitalter machen. "Das heutige Paket wird Europas Wettbewerbsfähigkeit und Innovation im Finanzsektor stärken und den Weg bereiten, damit Europa weltweit Vorreiter ist", erklärte die Brüsseler Behörde am Donnerstag. Bundesfinanzminister Olaf Scholz begrüßte die Vorschläge der Kommission und will schon am 6. Oktober mit seinen EU-Kollegen darüber beraten. "Das sind wichtige Vorschläge, um Europas Finanzsektor richtig stark zu machen", erklärte der SPD-Politiker.

Dazu gehören neue Regeln für Digitalwährungen in der EU wie Bitcoin oder das Facebook-Projekt Libra. Dazu gehört auch, die Kapitalmarktunion voranzutreiben und die Finanzunternehmen gegen Risiken etwa durch einen "No Deal" mit Großbritannien abzusichern. "Die Zukunft der Finanzwelt ist digital", sagte der zuständige EU-Kommissar Valdis Dombrovskis.

SEKUNDENSCHNELLES BEZAHLEN: Das soll in der ganzen EU Standard werden

- ob bei Online-Einkäufen oder im Laden. Schnellüberweisungen -

sogenannte Instant Payments - soll es bis Ende 2021 überall geben. Auch Überweisungen in Länder außerhalb der EU sollen einfacher und billiger werden. Elektronische Bezahllösungen von der EC- oder Kreditkarte über Handy-Apps bis zur Smartwatch haben mit der Corona-Krise nochmals Schub bekommen. Die EU-Kommission beklagt jedoch eine Zerstückelung des europäischen Marktes. Mit Ausnahme von Kreditkarten globaler Anbieter und Lösungen großer Technologiekonzerne gebe es keine digitale Bezahllösung, die in ganz Europa in Läden und Online genutzt werden könne. In ihrer Strategie nennt die EU-Kommission drei Ansatzpunkte für Verbesserungen: einheitliche Regeln, günstige Lösungen für den Endverbraucher und eine bessere Infrastruktur.

KAPITALMARKT: "Wir haben 27 nationale Kapitalmärkte, die nicht voll entwickelt und integriert sind", klagte der Vizekommissionspräsident. Ziel ist, diese nationalen Märkte einander anzupassen. Das soll die Finanzierung in der EU ankurbeln und Chancen für große Unternehmen wie für Start-ups bieten. Die Europäer müssten sicher in ihre Zukunft investieren können, betonte Dombrovskis. Dazu setzt die Kommission auf ein Paket von 16 Initiativen. So sollen große Investoren unterstützt werden, Geld in europäischen Unternehmen anzulegen. Investoren sollen zudem leichter an Informationen kommen können. Gute und günstige Finanzprodukte sollen europaweit zu bekommen sein.

Wirecard: Der SPD-Europaparlamentarier Joachim Schuster lobte besonders die Ankündigung, nach dem Wirecard-Skandal Lücken in der Finanzaufsicht zu schließen. Starke Aufsichts- und Durchsetzungsmechanismen seien nötig sind, "um solche Formen der Finanzkriminalität effizient zu bekämpfen", sagte Schuster. "Hierzu kann die EU-Kommission noch deutlich nachlegen." Dombrovskis räumte ein, dass bestehende Regeln nicht korrekt angewendet worden seien. Er betonte aber, das Grundproblem sei gewesen, dass der mittlerweile insolvente Zahlungsdienstleister "keine korrekten, ehrlichen Informationen an seine Aktionäre weitergab".

BREXIT: Der CSU-Europaparlamentarier Markus Ferber warnte mit Blick auf einen drohenden Austritt Großbritanniens ohne Handelsvertrag mit der EU, für die Gemeinschaft drohe der wichtigste Kapitalmarkt in Europa wegzubrechen - London. "Wir dürfen bei der Unternehmensfinanzierung nicht vollkommen von Drittstaaten abhängen. Es geht hier auch um die strategische Frage der Autonomie der Europäischen Union", sagte Ferber. Dombrovskis schlug in dieselbe Kerbe. Der Brexit habe die Kapitalmarktunion viel dringlicher gemacht. "Wir müssen versuchen, andere Quellen der Finanzierung zu finden", sagte er.

KRYPTO-WÄHRUNGEN: Hier befindet sich die Kommission auf einem schmalen Grat. Einerseits geht es darum, in einem Zukunftsmarkt nicht den Anschluss zu verlieren. Vor allem Start-ups fürchten hohe Auflagen, die Innovationen hemmen könnten. Anderseits pochen Verbraucherschützer darauf, Gefahren für Privatanleger, aber auch Missbrauch durch Kriminelle oder Terroristen zu minimieren. Dombrovskis fasste das so zusammen: "Wir sollten den digitalen Transformationsprozess aktiv gestalten und gleichzeitig potenzielle Risiken minimieren."

Mit dem Kommissionspaket würden Verbraucher mehr Auswahl und Möglichkeiten bei finanziellen Diensten und modernen Zahlungsmethoden erhalten. Gleichzeitig würden Verbraucherschutz und finanzielle Stabilität gestärkt. Die Erwartungshaltung ist groß: "Die EU harmonisiert den bestehenden Regulierungs-Flickenteppich bei Kryptowerten und kann damit eine weltweite Vorreiterrolle einnehmen", sagte Patrick Hansen, Blockchain-Experte des Digitalverbands Bitkom.

LIBRA: Das maßgeblich von Facebook getragene Digitalwährungsprojekt gehört zu den Vorhaben, die die Kommission stärker regulieren will. Das Projekt habe großes Potenzial doch müssten die Finanzstabilität sichergestellt werden sowie Absicherungen etwa gegen Geldwäsche und Betrug, betonte Dombrovskis. Dafür gab es Lob von CSU-Mann Ferber: "Es ist angemessen, dass Produkte wie Libra, die ein besonderes Risiko für die Finanzstabilität darstellen, auch besonders streng reguliert werden." Unter anderem Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und sein französischer Kollege Bruno Le Maire hatten strenge Regeln verlangt für Libra, das vom Netzwerk Facebook für Geschäfte im Internet angekündigt ist. Die Idee ist, dass Libra mit etablierten Währungen wie Euro oder Dollar gekauft werden kann./bvi/vsr/chd/DP/nas

© dpa-AFX 2020

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
BITCOIN - EURO 1.78%10929.085 Realtime Kurse.65.86%
BITCOIN - UNITED STATES DOLLAR 0.93%12925.59 Realtime Kurse.76.93%
EURO / BRITISH POUND (EUR/GBP) -0.07%0.90247 verzögerte Kurse.7.96%
FACEBOOK INC 4.17%278.73 verzögerte Kurse.35.80%
WIRECARD AG -0.35%0.595 verzögerte Kurse.-99.45%
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
Alle Nachrichten auf FACEBOOK INC
15:07WhatsApp bietet künftig Einkauf per Chat an
DP
08:33Goldman belässt Facebook auf 'Buy' - Ziel 303 Dollar
DP
05:23Facebooks Dating-Funktion startet in Europa
DP
21.10.PAYPAL : Öffnung des Netzwerks für Kryptowährungen
21.10.Kabinett will Zugriff auf Messenger-Nachrichten für Geheimdienste
DP
21.10.Kabinett will Geheimdiensten Zugriff auf Messenger-Nachrichten geben
DP
21.10.Snap begeistert Anleger mit Quartalszahlen
DP
21.10.Geheimdienste sollen WhatsApp & Co. mitlesen dürfen
DP
20.10.Europaparlament legt Standpunkte zu digitalen Diensten vor
DP
20.10.DPA-AFX ÜBERBLICK : KONJUNKTUR vom 20.10.2020 - 17.00 Uhr
DP
Weitere Nachrichten
News auf Englisch zu FACEBOOK INC
15:05FACEBOOK : WhatsApp to offer in-app purchases, cloud hosting services
RE
13:28FACEBOOK : launches dating service in Europe
RE
08:33FACEBOOK INC : Buy rating from Goldman Sachs
MD
05:28S&P ends choppy session lower as U.S. stimulus talks drag on
RE
05:16Wall Street banks see rare payday bonanza in India despite pandemic
RE
01:05PRIVACY MATTERS : Facebook Dating
PU
21.10.S&P edges down in choppy session as U.S. stimulus talks drag on
RE
21.10.FACEBOOK : Spammers and scammers using U.S. election to turn profit online, Face..
RE
21.10.INAUTHENTIC BEHAVIOR REPORT : Update on Our Work Against Deceptive Behavior
PU
21.10.S&P edges higher in choppy session as stimulus talks drag on
RE
Weitere Nachrichten auf Englisch
Finanzkennziffern
Umsatz 2020 80 240 Mio - 67 839 Mio
Nettoergebnis 2020 23 289 Mio - 19 689 Mio
Nettoliquidität 2020 62 539 Mio - 52 873 Mio
KGV 2020 34,6x
Dividendenrendite 2020 -
Marktkapitalisierung 794 Mrd. 794 Mrd. 671 Mrd.
Marktkap. / Umsatz 2020 9,12x
Marktkap. / Umsatz 2021 7,13x
Mitarbeiterzahl 52 534
Streubesitz 83,8%
Chart FACEBOOK INC
Dauer : Zeitraum :
Facebook Inc : Chartanalyse Facebook Inc | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse FACEBOOK INC
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsAnsteigendAnsteigendAnsteigend
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkauf
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung KAUFEN
Anzahl Analysten 49
Mittleres Kursziel 294,09 $
Letzter Schlusskurs 278,73 $
Abstand / Höchstes Kursziel 20,2%
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 5,51%
Abstand / Niedrigstes Ziel -56,9%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Unternehmensführung
NameTitel
Mark Elliot Zuckerberg Chairman & Chief Executive Officer
Sheryl Kara Sandberg Chief Operating Officer & Director
David M. Wehner Chief Financial Officer
Michael Todd Schroepfer Chief Technology Officer
Atish Banerjea Chief Information Officer
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkapitalisierung (M$)
FACEBOOK INC35.80%794 050
TWITTER56.76%39 627
MATCH GROUP, INC.43.78%30 697
LINE CORPORATION0.19%12 439
SINA CORPORATION7.19%2 557
NEW WORK SE-18.15%1 594