Enefit Green meldete die Produktionsergebnisse für den Monat Februar 2025. Im Februar produzierte Enefit Green 136,3 GWh Strom, das sind 14% weniger als vor einem Jahr. Die in den estnischen und litauischen Windparks gemessenen Windgeschwindigkeiten waren im Februar deutlich niedriger als im Vorjahr, was der Hauptgrund für den Produktionsrückgang war.
Aufgrund der niedrigen Windgeschwindigkeiten in Estland und Litauen lag die durchschnittliche Windgeschwindigkeit im Februar bei 5,4 m/s im gesamten Portfolio (Februar 2024: 7,1 m/s), was die Produktion der Windparks um etwa -82,1 GWh gegenüber den Erwartungen beeinträchtigte. Die im Windpark Tolpanvaara (Finnland) gemessene durchschnittliche Windgeschwindigkeit betrug 7,9 m/s, war aber ebenfalls etwas niedriger als im letzten Jahr (8,1 m/s). Da im vergangenen Jahr eine beträchtliche Anzahl neuer Windturbinen in das Produktionsportfolio aufgenommen wurde.
Die Drosselung der Produktion aufgrund der zu niedrigen Strompreise auf dem finnischen Markt wirkte sich mit 10 GWh negativ auf das Produktionsvolumen aus. Den litauischen und den ÜNB wurden Systemdienstleistungen in Höhe von 4,9 GWh angeboten. Dies wird durch den hohen Digitalisierungsgrad der Vermögenswerte des Unternehmens ermöglicht und verschafft dem Unternehmen zusätzliche Einnahmen zum Stromverkauf.
Die Beeinträchtigung der Produktion durch die Verfügbarkeit der Windparks lag im Februar bei etwa ?1,9 GWh, hauptsächlich verursacht durch Wartungsarbeiten und Netztests in der letzten Phase des Baus neuer Windparks. Die Verfügbarkeit der in Betrieb befindlichen Windparks lag auf dem erwarteten Niveau.Bis Ende Februar wurde der Jahresvergleich der Energieproduktion des Segments Kraft-Wärme-Kopplung durch den Verkauf von Vermögenswerten aus der Biomasse-Kraft-Wärme-Kopplung beeinflusst, der im ersten Quartal 2024 abgeschlossen wurde. Im Februar erzeugte das Heizkraftwerk Iru, das die einzige Produktionseinheit des Segments bleibt, 10,0 GWh (-5,4%) Strom und 32,6 GWh (-11,8%) Wärmeenergie. Die Verfügbarkeit von Iru lag im Februar bei 100,0%, und es gab keine Ausfälle im Kraftwerk.
Das Volumen der Solarenergieproduktion lag im Februar bei 4,8 GWh und damit fast 2,3 Mal höher als im letzten Jahr, was hauptsächlich auf die Produktion des neuen Solarparks Sopi zurückzuführen ist (Produktion im Februar 1,8 GWh). Zwei im Bau befindliche Solarfarmen in Lettland haben im Februar ebenfalls die Produktion aufgenommen.
















