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Zweiter Lockdown lässt Energiekonzern Eon kalt - Aktie zieht an

11.11.2020 | 13:07

(Neu: Aktienkurs aktualisiert, Analystenstimmen, Details aus der Telefonkonferenz)

ESSEN (dpa-AFX) - Der Corona-Schock vom Frühjahr wirkt noch leicht nach, aber der Energiekonzern Eon bleibt positiv gestimmt. Hatte Eon im Folge des ersten Lockdowns unter einer sinkenden Stromnachfrage zu leiden, erholt sich der Markt nun schneller als gedacht. Die durch die Netze beförderten Mengen seien wieder auf Vorjahresniveau, teilte Eon-Finanzvorstand Marc Spieker am Mittwoch in einer Telefonkonferenz mit. Die neuen Corona-Maßnahmen, die seit der vergangenen Woche gelten, haben aus Sicht von Eon bisher keine Auswirkungen auf die Stromnachfrage. Im Frühjahr war der Lockdown viel umfassender, in Teilen stand auch die Industrie still.

Vor diesem Hintergrund sieht der Konzern keinen Grund, an seinen Jahreszielen erneut etwas zu ändern. Die hatte Eon bereits zum Halbjahr gesenkt - nun sieht sich der Konzern aber auf Kurs. Der Konzern geht für 2020 weiterhin von einem bereinigten Ebit zwischen 3,6 und 3,8 Milliarden Euro und einem bereinigten Konzernüberschuss zwischen 1,5 und 1,7 Milliarden Euro aus.

Das Management zeigt sich mit dem bisherigen Jahresverlauf zufrieden: Die Folgen der Pandemie konnten begrenzt werden, "unser Geschäftsmodell hat in der Krise seine hohe Resilienz bewiesen", erklärte Spieker. Daher bestätige der Konzern auch seine Dividendenpolitik: Eon will diese bis zur Ausschüttung für 2022 weiter jährlich um bis zu fünf Prozent steigern.

Dennoch zeigen sich die Folgen der Pandemie vom Frühjahr immer noch in den Zahlen für die ersten neun Monate. Dazu belastete Anfang des Jahres auch die außergewöhnlich warme Witterung das Geschäft. Somit sank der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) im bisherigen Jahresverlauf auf 2,7 Milliarden Euro. Auf Pro-Forma-Basis waren es in den ersten neun Monaten des Vorjahres 2,99 Milliarden Euro. Der bereinigte Konzernüberschuss ging in den ersten drei Quartalen ebenfalls zurück: Von 1,29 Milliarden Euro (auf Pro-Forma-Basis) auf 1,1 Milliarden.

Die Vorjahreszahlen wurden zur besseren Vergleichbarkeit angepasst: Sie beinhalten bereits die Änderungen, die sich durch den Deal mit RWE und der Zerschlagung Innogys ergeben haben. Das Tauschgeschäft wurde allerdings zum Teil erst in diesem Jahr abgeschlossen. Die früheren Konkurrenten RWE und Eon haben die frühere Innogy-Tochter zerschlagen und unter sich aufgeteilt, genauso wie die Geschäftsfelder. RWE konzentriert sich seitdem auf den Bereich der erneuerbaren Energien. Eon ist seitdem Herrscher über Netze und Vertrieb.

Das ist auch ein Grund, warum der Konzern bisher recht gut durch die Krise kommt: Der Netzbetrieb sichert Eon verlässliche Erlöse, Rückgänge gleichen sich in Folgejahren meist wieder aus. Strom erzeugt der Konzern mit Ausnahme der nur noch kurz laufenden Atomkraftwerke selbst kaum noch.

Die Nachrichten wurden insgesamt positiv aufgenommen: Die Aktie legte am Mittag leicht um fast 0,7 Prozent zu - auch wenn die Zahlen im Rahmen der Erwartungen lagen, wie das US-Analysehaus Bernstein am Morgen kommentierte. "Solide Zahlen", lobte ein Händler mit Blick auf den Neunmonatsbericht. JPMorgan-Analyst Vincent Ayral hob insbesondere hervor, dass sowohl die operativen Ergebnisse (Ebitda und Ebit) als auch der bereinigte Überschuss leicht über den Marktschätzungen gelegen hätten.

RBC-Experte John Musk sowie Alberto Gandolfi von Goldman Sachs indes sprachen von weitgehend wie erwartet ausgefallenen Zahlen. Ebenfalls habe Eon wenig überraschend seine Zielspannen für das Ebit und den Überschuss im laufenden Jahr sowie für 2022 bekräftigt. Das, so schrieben beide, passe zu ihren Prognosen. Gandolfi allerdings schränkte ein, dass er im Mittel beim bereinigten Nettogewinn 2020 etwas unter der Marktprognose liege.

Er bleibt zudem wegen der hohen Verschuldung Eons bei seiner Verkaufsempfehlung. Diese dürfte künftige Wachstumschancen begrenzen, erwartet Gandolfi. Zudem, so befürchtet er, dürften Schritte zur Entschuldung ergebnisverwässernd wirken. Dazu zählen etwa Kapitalerhöhungen.

Die Integration von Innogy schreite zudem planmäßig voran, berichtete Eon am Mittwoch. Die vorgesehenen Synergien aus dem Tauschgeschäft mit RWE von rund 740 Millionen Euro ab 2022 und rund 780 Millionen Euro ab 2024 werde der Konzern daher wie geplant erzielen.

Die Kritik von Stadtwerken, die in der Marktmacht der neuen Eon eine Wettbewerbsverzerrung sehen, wies Spieker als "viel Getöse um nichts" zurück. Die EU sehe keine Beschränkung des Wettbewerbs, wie sie jetzt erneut bestätigt habe. Mehrere Konkurrenten von Eon klagen vor dem EU-Gericht gegen die Freigabe des Eon/RWE-Deals durch die EU-Kommission./knd/ngu/fba


© dpa-AFX 2020
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