Einloggen
E-Mail
Passwort
Passwort anzeigen
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON
  1. Startseite
  2. Aktien
  3. Deutschland
  4. Xetra
  5. E.ON SE
  6. News
  7. Übersicht
    EOAN   DE000ENAG999   ENAG99

E.ON SE

(ENAG99)
  Bericht
ÜbersichtKurseChartsNewsRatingsTermineUnternehmenFinanzenAnalystenschätzungenRevisionenDerivate 
ÜbersichtAlle NewsAnalystenempfehlungenAndere SprachenPressemitteilungenOffizielle PublikationenBranchen-NewsMarketScreener Analysen

Zehn Jahre nach Fukushima: Warnungen vor Risiken der Kernkraft

11.03.2021 | 06:35

BERLIN (dpa-AFX) - Zehn Jahre nach der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima betont die Präsidentin des Bundesamts für Strahlenschutz die unkalkulierbaren Gefahren von Atomkraftwerken. "Die Risiken der Kernkraft sind selbst für ein hoch industrialisiertes Land nicht sicher beherrschbar", sagte Inge Paulini der "Rheinischen Post" (Donnerstag). In die damals betroffene Präfektur Fukushima könnten immer noch Zehntausende nicht zurückkehren, ein Gebiet von der Größe Münchens sei weiter gesperrt und über 20 Millionen Tonnen radioaktiv kontaminierten Abfalls müssten noch entsorgt werden. "Die Folgen für die Bevölkerung und die Umwelt werden noch Jahrzehnte lang spürbar sein", sagte Paulini.

Am 11. März 2011 hatte Japan das schwerste Erdbeben seiner Geschichte mit einer Stärke von 9,0 und einem anschließenden Tsunami erlebt. Insgesamt 15 900 Menschen kamen ums Leben. 2500 werden noch immer vermisst (Stand: Dezember 2020). Hunderttausende Häuser wurden beschädigt. Im AKW Fukushima Daiichi kam es im Zuge der Naturkatastrophe zu einer Kernschmelze und damit zu einem Super-GAU. Wegen der radioaktiven Strahlung mussten 160 000 Anwohner fliehen. Es war die schlimmste Atomkatastrophe seit dem Unfall im ukrainischen AKW Tschernobyl 1986.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) warnte ebenfalls vor den Risiken der Kernkraft - und auch vor sogenannten Mini-Kernkraftwerken als angeblich beherrschbare und CO2-freie Energiequelle. Sie sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Die Konzepte sind im Kern alle seit Jahrzehnten bekannt, konnten sich aber nirgends durchsetzen, auch weil sie das Entscheidende eben nicht lösen: Es bleiben Gefahren, und es bleibt Atommüll." Das Gefährliche an diesen Scheinlösungen sei, dass sie vom wirklich Nötigen ablenkten, nämlich der Endlagersuche und einem massiven Ausbau von Wind- und Sonnenstrom. Die erneuerbaren Energien hätten ihre Leistungsfähigkeit längst unter Beweis gestellt, sagte die SPD-Politikerin. "Beides geht - raus aus Kohle und raus aus Atom. Und beides passiert."

Der Präsident des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung, Wolfram König, sagte, die Atomkraft sei kein Mittel im Kampf gegen den Klimawandel. "Sie ist und bleibt auch mit den neuen Konzepten eine nicht zu Ende gedachte Technik: Sie produziert keinen billigen Strom, beinhaltet hohe Risiken und schafft ewige Lasten an hoch radioaktiven Abfällen", sagte er der Funke-Mediengruppe. Die Technologie trage zudem immer das Potenzial zur militärischen Nutzung in sich, was gerade undemokratische Staaten missbrauchen könnten.

Die Linken im Bundestag rügten, die Energiewende sei "für viele Bürger vor allem eine Preiswende". Fraktionschef Dietmar Bartsch forderte deshalb in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" unter anderem eine weitgehende Abschaffung der Stromsteuer für Privathaushalte. Er betonte: "Die Strompreise in Deutschland sind zu hoch, für Normalverbraucher sind sie mit die höchsten weltweit. Die Kosten für die Energiewende wurden in zu starkem Maß auf die privaten Verbraucher abgewälzt."

Matthias Miersch, Vizevorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, sagte der "Rheinischen Post": "Es gibt keine sichere Atomkraft. Die Folgekosten, etwa für die Endlagerung, sowie die Risiken der Kernkraft sollten viel stärker eingepreist werden, darum braucht es in der Europäischen Union einen Atom-Preis analog zur CO2-Bepreisung." Er fordere zudem ein Verbot aller staatlichen Beihilfen beim Bau und Betrieb von Atomkraftwerken in Europa./toz/DP/zb


© dpa-AFX 2021
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
E.ON SE -1.06%10.852 verzögerte Kurse.19.73%
RWE AG -1.63%31.97 verzögerte Kurse.-7.52%
Alle Nachrichten zu E.ON SE
17.09.E ON : Chef setzt auf Netze als Treiber der Energiewende
RE
16.09.ENERGY INNOVATION DAYS : E.ON bringt Vordenker der Energiebranche zusammen
PU
16.09.Zahl der Stromsperren im Corona-Jahr 2020 stark gesunken
DP
15.09.MÄRKTE EUROPA/Versorgerwerte und Sonderbewegungen vor Verfall drücken
DJ
15.09.XETRA-SCHLUSS/Leichter - Versorger und Verfall belasten
DJ
15.09.PRESSESPIEGEL/Unternehmen
DJ
13.09.Kohlekraftwerke im Halbjahr größter Strom-Einzelposten
RE
13.09.DEUTSCHLAND : Kohle löst Windkraft als wichtigste Quelle für Stromerzeugung ab
DP
13.09.Mehrheit will auch nach Corona im Homeoffice arbeiten
DP
09.09.MÄRKTE EUROPA/Schwach - DAX vor EZB kurzfristig unter 15.500er-Marke
DJ
Weitere Nachrichten
News auf Englisch zu E.ON SE
16.09.ENERGY INNOVATION DAYS : E.ON brings together thought leaders from the energy in..
PU
10.09.TIMELINE-NORD STREAM 2 : Russia's push to boost gas supplies to Germany
RE
06.09.NORD STREAM 2 : Russia's push to boost gas supplies to Germany
RE
01.09.FOR MORE SOLAR ENERGY IN EUROPEAN GR : E.ON commissions another large-scale mobi..
PU
31.08.DGAP-PVR : E.ON SE: Release according to Article -4-
DJ
31.08.DGAP-PVR : E.ON SE: Release according to Article -3-
DJ
31.08.DGAP-PVR : E.ON SE: Release according to Article -2-
DJ
31.08.DGAP-PVR : E.ON SE: Release according to Article 40, Section 1 of the WpHG [the ..
DJ
31.08.E.ON SE : Release according to Article 40, Section 1 of the WpHG [the German Sec..
EQ
30.08.E ON : Lantmännen Agroetanol Enter Process Steam Supply Deal for Swedish Biorefi..
MT
Weitere Nachrichten auf Englisch
Analysten-Empfehlungen zu E.ON SE
Mehr Empfehlungen
Finanzkennziffern
Umsatz 2021 62 450 Mio 73 222 Mio -
Nettoergebnis 2021 1 759 Mio 2 062 Mio -
Nettoverschuldung 2021 39 314 Mio 46 095 Mio -
KGV 2021 15,2x
Dividendenrendite 2021 4,51%
Marktkapitalisierung 28 295 Mio 33 214 Mio -
Marktkap. / Umsatz 2021 1,08x
Marktkap. / Umsatz 2022 1,01x
Mitarbeiterzahl 75 534
Streubesitz 83,7%
Chart E.ON SE
Dauer : Zeitraum :
E.ON SE : Chartanalyse E.ON SE | MarketScreener
Vollbild-Chart
Chartanalyse-Trends E.ON SE
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsFallendAnsteigendAnsteigend
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkaufen
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung AUFSTOCKEN
Anzahl Analysten 24
Letzter Schlusskurs 10,85 €
Mittleres Kursziel 11,91 €
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 9,73%
Revisionen zum Gewinn je Aktie
Vorstände und Aufsichtsräte
Leonhard Birnbaum Chairman-Management Board
Marc Spieker Chief Financial Officer
Karl-Ludwig Kley Chairman-Supervisory Board
Markus Nitschke Head-Technology & Innovation, Sustainable Cities
Karen Maria Alida de Segundo Member-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Wert (M$)
E.ON SE19.73%33 214
NATIONAL GRID PLC11.58%48 015
SEMPRA6.05%42 592
ELECTRICITÉ DE FRANCE-17.37%39 486
ENGIE-5.48%33 573
PUBLIC SERVICE ENTERPRISE GROUP INCORPORATED6.19%31 300